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    Energie-Newsletter August 2021

    Folgende Inhalte finden Sie in unserem aktuellen Newsletter:

    Energiemärkte weiterhin im Aufwärtstrend

    Redispatch 2.0

    Newsletter vom 09.08.2021

    Energiemärkte weiterhin im Aufwärtstrend

    Entwicklung der Strompreise

    Candlestick Chart Strom Frontjahr (rollierend) 01.2021 – 08.2021 | Quelle: Refinitiv Eikon 04.08.2021

    Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2021 ist der Aufwärtstrend des Stromkontraktes für die Lieferung im Kalenderjahr 2022 ungebrochen. Aktuell notiert das CAL22 bei 78,85 €/MWh und damit im Bereich des diesjährigen Höchststands.

    Hintergrund: Die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise setzt sich weltweit fort. Niedrige Zinsen und staatliche Konjunkturprogramme begünstigen diese Entwicklung. Als Folge steigt die Nachfrage nach Rohstoffen und Energie. Demgegenüber steht eine angebotsseitige Knappheit von Primärenergieträgern wie Kohle oder Gas. Auch die strengeren Klimaziele der EU tragen in Form von höheren CO2 Preisen zur Verteuerung der Stromproduktion bei.

    Prozentuale Änderung seit Jahresbeginn Strom, Erdgas, Kohle und CO2 Zertifikate | Quelle: Refinitiv Eikon 04.08.2021
    Strom Spot vs. Frontjahr (rollierend) 2019 - 2021 | Refinitiv Eikon 04.08.2021

    Auch die Strom-Spotpreise handeln auf hohem Niveau, im Bereich von 90 €/MWh, jedoch mit einer wesentlich größeren Schwankungsbreite im Vergleich zu den Terminprodukten. Als Grund hierfür sehen wir die schwache Einspeisung aus erneuerbaren Energien, vor allem Wind. Diese muss nun durch teurere konventionelle Kraftwerke, wie Kohle oder Gas ersetzt werden.

    Entwicklung der Gaspreise

    Erdgas TTF Frontjahr (rollierend) 01.2021 – 08.2021 | Quelle: Refinitiv Eikon 04.08.2021

    Der im November 2021 begonnene Aufwärtstrend des Gaskontraktes für die Lieferung im Kalenderjahr 2022 ist weiterhin intakt bzw. hat sich sogar beschleunigt. Aktuell notiert das CAL22 knapp über der Marke von 30,00 €/MWh.

    Nachfrageseitig lassen sich für die hohen Notierungen folgende Gründe anführen: Eine hohe Nachfrage am kurzen Ende aus dem Kraftwerkssektor zur Kompensation von niedriger Strom-einspeisung aus erneuerbaren Energien. Außerdem, niedrige Füllstände der Erdgasspeicher in Europa als Folge einer langen Kälteperiode zu Beginn des Jahres 2021. Auch die Lockerung von Corona-Beschränkungen in Europa wirken sich positiv auf die Gasnachfrage aus. Angebotsseitig werden die Preise durch geringe LNG-Lieferungen unterstützt. Diese resultieren aus einer Hitzewelle in Asien welche die Gasverstromung zur Deckung des erhöhten Strombedarfs durch Klimaanlagen steigen lässt und so die Gaspreise dort von Rekordhoch zur Rekordhoch treibt.

    Außerdem sorgen nicht-Buchungen von Transportkapazitäten durch den russischen Konzern Gazprom und Förderungsausfälle in Norwegen für Unsicherheit über das zukünftige Gasangebot. Dieser Situation entgegen steht die nun zu ca. 99% fertiggestellte Pipeline Nordstream 2. Sie könnte schon Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten Jahres ans Netz gehen. Ob das Szenario allerdings eintritt hängt unter anderem vom Ausgang der Bundestagswahl und den weiteren politischen Entwicklungen in der Ukraine ab. Die angespannte Marktsituation lässt sich von dem Ausblick auf zusätzliche Gaslieferungen durch Nord Stream 2 nicht beruhigen. Zusammenfassend kann man vermuten, dass eine Entspannung der Energiemärkte, sowohl Gas als auch Strom aktuell nicht absehbar ist.

    Dieser Bericht soll lediglich die aktuelle Situation beschreiben und stellt keineswegs eine Handlungsempfehlung dar.

    Redispatch 2.0

    Bis zum 1.10.2021 müssen Betreiber von Stromerzeugungsanlagen die Vorgaben zum Redispatch aus dem Netzausbau-beschleunigungsgesetz (NABEG) umsetzen. Künftig werden nicht nur konventionelle Kraftwerke mit einer Leistung über 10 MW zur Beseitigung von Netzengpässen genutzt, sondern es werden alle Anlagen bereits ab 100 kW – inkl. KWK und EE-Anlagen – in den Redispatch 2.0 einbezogen.

    Anlagenbetreiber nehmen zunächst die Marktrollen des Einsatzverantwortlichen (EIV) und des Betreibers der technischen Ressource (BTR) wahr, wobei je Marktrolle eine Marktpartner-ID beim BDEW beantragt werden kann. Anlagen, die von Redispatch 2.0-Massnahmen betroffen sind, werden entsprechend den entgangenen Einnahmen, zusätzlichen Aufwendungen und ersparten Aufwendungen entschädigt.

    NEU bei badenova:
    Im Rahmen unseres neuen Dienstleistungspakets zu Redispatch 2.0 können wir Ihnen große Teile der Pflichten aus den neuen Marktrollen EIV und BTR abnehmen, insofern Sie badenova-Kunde sind oder in der Regelzone Transnet BW liegen. Sprechen Sie uns gern dazu an!

    Newsletter vom 26.04.2021

    Erwartetes Wirtschaftswachstum treibt die Preise der Rohstoffmärkte an

    Entwicklung der Strompreise

    Quelle: Marktdaten der Syneco Trading GmbH

    Mit Beginn der Corona Pandemie im April 2020 brachen die Terminmarktpreise für das Kalenderjahr 2022 und 2023 stark ein. Die genannten Forward-Produkte notierten deutlich unter 40 EUR/MWh. Danach bewegten sich die Preise seitwärts zwischen ca. 40 und 48 EUR/MWh. Diese Seitwärtsphase wurde dann ab Dezember bzw. im Januar mit einem Ausbruch über die 50 EUR/MWh-Marke verlassen und ging über in einen Trend mit steigenden Preisen, der zum aktuellen Zeitpunkt noch weiter intakt ist.

    Für diese Preissteigerungen lassen sich mehrere Gründe anführen: Seit Dezember/Januar, mit der Zulassung der ersten Impfstoffe, begannen die Preise für Rohstoffe wie z.B. Öl, Kohle und Gas, aber auch wie in vorgenannter Grafik ersichtlich, die Strompreise stark anzusteigen. Ein weiterer Treiber für steigende Strompreise sind die für die Produktion von Strom benötigten Verschmutzungsrechte (EUAs), deren Preise sich ebenfalls in einem starken Aufwärtstrend befinden. Sicherlich ist hier der größte Preistreiber die Hoffnung, dass sich die weltweite Wirtschaft nach der Corona-Pandemie stark erholen wird. Der Trend steigender Commodities, und somit auch der Strompreise, ist aus aktueller Sicht noch intakt.

    Entwicklung der Gaspreise

    Quelle: Marktdaten der Syneco Trading GmbH

    Die aktuellen Spot-Markt-Preise im Marktgebiet NCG-H notieren aktuell bei über 21 EUR/MWh. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lagen die Preise Mitte April bei ca. 8 EUR/MWh. Dieser Preisanstieg lässt sich sowohl von der Nachfrageseite aufgrund der wirtschaftlichen Erholung als auch mit dem überdurchschnittlich kalten Winter 20/21 begründen. Die aktuellen Gas-Speicherfüllstände in Deutschland betragen aktuell nur noch ca. 25%, im Vergleich dazu waren die Gasspeicher letztes Jahr mit ca. 66% noch gut gefüllt. Das Füllen der Gasspeicher im kommenden Sommer wird weiterhin die hohen Preise im Spot unterstützen.

    Analog zu den Terminkontrakten im Strom ist auch bei Erdgas nach dem Tief mit Beginn der Corona-Pandemie eine Phase eingetreten, in der die Preise zwischen 14 und 16 EUR/MWh pendelten. Leicht zeitversetzt zum Strom begann auch hier der Preisanstieg, der bis heute andauert. Sicherlich ist auch hier, analog der Strom-Terminquotierungen, der größte Preistreiber die Hoffnung, dass sich die weltweite Wirtschaft nach der Corona-Pandemie stark erholen wird. Der Trend steigender Gas-Preise ist auch hier noch voll intakt.

    Newsletter vom 17.12.2020

    Neues Produkt „business Ökogas PUR“

    Mit dem neuen Produkt "business Ökogas PUR" bieten wir unseren Geschäftskunden die Möglichkeit, die durch den Erdgasverbrauch entstehende CO2-Emission zu kompensieren. In diesem Zusammenhang wird nicht nur der Bezug, sondern auch die komplette Vorkette, wie Förderung, Transport und Verbrennung von Erdgas berücksichtigt. Mit dem neuen Tarif unterstützen Sie nachhaltige Projekte zur CO2-Vermeidung.

    Gewährleistet wird dies durch das System der Verified-Emission-Reduction-Zertifikate (VERs). badenova erwirbt für Sie Zertifikate in Höhe der durch Ihren Erdgasverbrauch entstehenden CO2-Emissionen. Die Zertifikate entsprechen dem Verified Carbon Standard (VCS), einem globalen Standard zur Validierung und Verifizierung von freiwilligen Emissionsminderungen. Emissionsminderungen aus diesen VCS-Projekten müssen: real, messbar, permanent, zusätzlich von unabhängigen Dritten geprüft, einzigartig, transparent und konservativ berechnet sein. Gemessen am weltweiten CO2-Reduktionsvolumen ist der VCS der wichtigste Standard für den freiwilligen Ausgleich von CO2-Emissionen.

    Newsletter vom 09.07.2020

    Entwicklung Spotmarktpreise Strom

    Seit dem deutlichen Anstieg der Festpreise für Strom im Laufe des Jahres 2018 nutzen viele unserer Kunden die Möglichkeiten der Spotmarktbeschaffung.

    Bereits 2019 lagen die Verbraucher mit dieser Beschaffungsstrategie richtig: Der durchschnittliche Preis am Spotmarkt lag bei 3,767 ct/kWh (Baseload).

    Im laufenden Jahr 2020 lässt sich nun eine interessante Entwicklung beobachten. In den ersten 6 Monaten diesen Jahres war der Beitrag der erneuerbaren Energie zum deutschen Strommix überdurchschnittlich hoch. Insbesondere die Erzeugung von Wind- und Solarkraftwerken war wegen der Wetterbedingungen begünstigt. Gleichzeitig sank die Energienachfrage aufgrund der Auswirkungen der Conora Pandemie in Deutschland deutlich. Der dadurch entstehende Angebotsüberhang an der EPEX Spot führte zu drastisch sinkenden Stundenpreisen. Der 21. April markiert hierbei einen bemerkenswerten Rekord: Zum ersten Mal überhaupt lag der durchschnittliche Preis an einem Werktag unter Null; in diesem Fall bei – 1,615 ct/kWh. Im Durchschnitt der ersten 6 Monate 2020 lag der Spotpreis somit bei 2,342 ct/kWh.

    Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass die Preise auf diesem extrem niedrigen Niveau verharren, so lässt sich doch mutmaßen, dass wir Ende 2020 auf ein insgesamt günstiges Jahr auf dem Spotmarkt zurückblicken werden.

    Entwicklung Festpreise Gas

    Marktdaten der Syneco Trading GmbH

    Nach dem Höhenflug der Gaspreise in den Jahren 2018 und 2019 hat zum Anfang des Jahres 2020 eine deutliche Gegenbewegung eingesetzt. Die Preise für die Lieferjahre 2021 und 2022 sind seit Januar regelrecht abgestürzt.


    Mehrere Gründe lassen sich für diese Entwicklung anführen:

    Nach dem milden Winter sind die Gasspeicher in Europa mit einem Füllstand von knapp 66 Prozent nach wie vor überdurchschnittlich gefüllt. Der Nachfragerückgang aus der coronagebeutelten Industrie hat den Trend zusätzlich verstärkt. Ein extrem niedriger Ölpreis sowie eine deutlich geringere Stromnachfrage verschiebt die Überversorgung am Gasmarkt immer weiter nach hinten. Der Preis für das Frontjahr ist aktuell so niedrig wie seit 10 Jahren nicht. Für die Verbraucher bietet sich dadurch wieder die Gelegenheit zu langfristigen Festpreisverträgen.


    Newsletter vom 18.03.2020

    Wir sind für Sie da!

    Aufgrund der aktuellen Ereignisse möchten wir Ihnen versichern, dass unser Geschäftskundenvertrieb weiterhin uneingeschränkt für Sie da ist. Wir setzen alles daran, Ihnen in den nächsten Wochen einen zuverlässigen Service zu gewährleisten. Ihre Sicherheit und die unserer Mitarbeiter hat hierbei oberste Priorität, d.h. wir werden Kundenbesuche auf Telefon- und Webkonferenzen umstellen.

    Ihre persönlichen Kundenbetreuer erreichen Sie unter den Ihnen bekannten Direktdurchwahlen oder über unsere Geschäftskunden-Hotline 0761 279 3456 (09.00 – 16.00 Uhr) sowie per Mail an geschaeftskunden@badenova.de.

    Leider kann es auch bei uns zu längeren Wartezeiten bzw. Antwortzeiten kommen.Wir danken Ihnen im Voraus für Ihr Verständnis.

    Weitere Informationen zur Pandemie-Vorsorge von badenova finden sie hier.


    Newsletter vom 17.12.2019

    Anstieg der Netzentgelte ab 2020

    Umlagen und Abgaben machen heute bereits circa 75% des Strompreises aus. 2020 werden vor allem die Nutzungsentgelte stärker ansteigen als im Jahr 2019 – ein Trend, der sich laut Prognosen in den kommenden Jahren spürbar fortsetzen wird.

    Auslöser ist das seit dem 25.01.2017 erlassene Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) mit dem Ziel die Netznutzungsentgelte der Übertragungsnetzbetreiber nicht nur einheitlich, sondern auch in ihrer Höhe mittelfristig zu stabilisieren. Dies ist nötig um den gesteckten Zielen zur Reduzierung des CO² Ausstoßes in der Energieerzeugung gerecht zu werden. Mit den Netzentgelten wird der Netzausbau für die zukünftigen Generationen gesichert, damit ausreichend Strom aus erneuerbarer Energie den Bedarf abdecken kann. Gerade die Industrie im Südwesten Deutschlands ist auf die Windenergie aus dem Norden angewiesen, dies fordert einen stetigen und sicheren Ausbau der Übertragungsnetze.

    Was bedeutet dies für 2020 und die kommenden Jahre?

    Bis Dato wurde ein überwiegender Teil der Kosten für die Netznutzungsentgelte von Übertragungsnetzbetreibern im Norden Deutschlands, damit von dessen Verteilnetzbetreibern und letztlich vom Verbraucher getragen. Diese Angleichung wird voraussichtlich bis ins Jahr 2023 anhalten, um stufenweise einer Gleichstellung der Strommärkte gerecht zu werden. Somit leistet jeder Stromverbraucher in Deutschland einen Beitrag zur Reduzierung des CO²-Ausstoßes und zur Modernisierung des Stromnetzes.

    Newsletter vom 17.12.2019

    Ökostrom selbst erzeugen und nachhaltig handeln

    200.000 kWh Strom im Jahr selbst produzieren - mit badenova als Partner gelingt die Planung und Umsetzung auch großer Projekte zur Produktion von eigenem Ökostrom ohne Probleme. Bestes Beispiel: die neue PV-Anlage des Auggener Winzerkellers.

    Mit tatkräftiger Unterstützung von badenova wurde diese im Juli 2019 in Betrieb genommen. Auf einer mehr als 1.000 m² großen Photovoltaikanlage erzeugt das Unternehmen eigenen Strom mit einer Leistung von 204,16 kWp und realisiert CO²-Einsparungen in Höhe von über 100 Tonnen pro Jahr."Wir erzeugen nicht nur Wein, sondern auch Strom" so Herr Basler Geschäftsführer des Auggener Winzerkellers.

    Gerne unterstützen wir auch Sie bei der Planung und Realisierung Ihrer PV-Großanlage. Weitere Informationen finden Sie hier oder gerne per E-Mail an sonnenkombi@badenova.de.