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Wie lassen sich Seen effektiver belüften?

Das Projekt testet Singulettsauerstoff und Tiefenbelüftung, um Seen effektiver zu belüften.

Der Restaurierung von stark eutrophierten Seen (insbesondere Baggerseen, die als Bade-/Freizeitseen genutzt werden) und deren Wasserqualität kommt eine zunehmende Bedeutung zu. Das Projekt ist eine Machbarkeitsstudie zur Erprobung der Anwendung von Singulett-Sauerstoff im Rahmen von Seebelüftungsmaßnahmen am Beispiel des Flückiger Sees und des Waltershofener Sees in Freiburg. Singulett-Sauerstoff ist eine Form eines angeregten Sauerstoff-Moleküls, es ist sehr reaktiv und giftig. Es kann (photo-) chemisch hergestellt werden.

Die Kombination von Singulett-Sauerstoff und der Technik der Tiefenbelüftung von Seen ist ein innovativer Ansatz zur Sanierung von stark eutrophierten Seen. Wenn die Studie eine wirkungsvollere und zugleich kostengünstigere Sanierungsmöglichkeit aufzeigt, leistet sie einen Beitrag zum Gewässerschutz, aber auch zum Schutz des Grundwassers (Baggerseen sind sog. „Grundwasserblänken“ und stehen in intensivem Wasseraustausch mit dem Grundwasserkörper selbst).

Projektdaten

Projektnummer 2004-08
Projektart Forschung und Studien
Projektträger Limnologie Büro Hoehn, Freiburg
Laufzeit Mai 2004 bis September 2005
Zuschuss 60.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: Innovationsfonds@badenova.de

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