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Klimaanlage mit Niedertemperatur

Untersuchungsprogramm über die Möglichkeit Niedertemperaturwärme zur Klimatisierung nutzbar zu machen

Immer mehr Menschen möchten im Sommer nicht auf den Komfort klimatisierter Räume verzichten. Konventionelle Klimaanlagen aber verbrauchen viel Strom und belasten so das Klima. Sorptionsgestütze Systeme hingegen kommen ohne klimaschädliche Kältemittel und mit wenig Energie aus. Sie kühlen die Luft auf 20 Grad ab, indem sie ihr mit Lithiumchlorid, einem flüssigen Trockenmittel, die Feuchtigkeit entziehen. Dabei versprüht die Anlage Wasser in der Abluft, die so abkühlt und so die Kälte wiederum über einen Wärmetauscher an die Frischluft abgibt. Energie benötigt die Anlage nur, um den Trockenmittelkreislauf am Laufen zu halten. Nachdem das Trockenmittel die Luft entfeuchtet hat, wird es durch Erwärmen wieder einsatzfähig. Die Technologie kommt mit niedrigen Antriebstemperaturen aus, die gerade im Sommer ausreichend vorhanden sind: Wärme aus Solaranlagen, Fernwärme oder der Abwärme aus Kraftwärmekoppelungsanlagen.

In der Uniklinik Freiburg erprobten die Firma Menerga und das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE) einen Prototypen. Seit 2006 klimatisiert die Anlage einen Warteraum und liefert so Daten, anhand derer die Wissenschaftler ein marktreifes Produkt entwickeln können.

Projektdaten

Projektnummer 2005-09
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Fraunhofer ISE, Freiburg
Laufzeit bis Februar 2009
Zuschuss 161.777

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

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