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Mehr Güterverkehr auf die Schiene

Der Güterverkehr auf Europas Straßen nimmt immer noch zu und verursacht ein Fünftel der europäischen Treibhausemissionen. 16 Prozent der Lieferaufträge jedoch sind zu klein, um einen LKW vollständig zu füllen. Für Speditionen sind diese Teilladungen problematisch. Weil halbvolle Fahrten ineffizient sind, laden sie die Frachten mehrmals zeitaufwändig um. Das schienengebundene Logistikkonzept Cargo Rail Lines (CaRL) bietet eine effiziente Lösung: Verbunden durch das Schienennetz, sind bundesweit 20 Terminals geplant, die in 20 Minuten vollautomatisch einen Zug mit Paletten oder Logistikboxen beladen können. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern schaffen die Züge bis zu 900 Kilometer pro Nacht.

Als Teilprojekt zielte CaRL-Prep darauf ab, das neue System bekannt zu machen und mögliche Kunden anzusprechen. Dazu gehören natürlich Unternehmen oder auch Privatbahnen, die sich ans CaRL-Netz anschließen können aber auch Speditionen. Sie sind wichtig, um die Güter vom Bahnterminal zu den Kunden zu bringen. Deshalb organisierte Heidler Solar Consulting Workshops für die Spediteure der Region.

Das Konzept verbindet die Flexibilität von LKWs mit den Vorzügen des Schienenverkehres und kann so dazu beitragen, die Kapazitätsengpässe auf den Straßen zu mildern. Allein mit vier Zügen pro Tag ließen sich in Südbaden im Jahr 4000 Tonnen CO2 einsparen.

Projektdaten

Projektnummer 2006-15
Projektart Forschung und Studien
Projektträger Klaus Heidler Solar-Consulting und TCI Röhling Transport Consulting International
Laufzeit Mai 2006 bis Juni 2007
Zuschuss 49.925

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: Innovationsfonds@badenova.de

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