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02.05.2017

Die Region als Ideenschmiede

Wie kreativ die Energiepioniere und Zukunftsdenker der Region sind, zeigt auch im diesem Jahr wieder die breite Palette der neuen Förderprojekte des badenova Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz. Der Aufsichtsrat von badenova bewilligte am Freitag, 28. April 13 neue Projektvorhaben mit einem Fördervolumen von rund 1,5 Millionen Euro, darunter zwei Mal die Höchstfördersumme von 250.000 Euro.

Nur ein Beispiel von bereits 250 Förderprojekten: LED-Flutlichtanlage im Erletal-Stadion in Endingen
Nur ein Beispiel von bereits 250 Förderprojekten: LED-Flutlichtanlage im Erletal-Stadion in Endingen

„Die Ideen der neuen Projekte sind kreativ, erfindungsreich und vor allem sehr realitätsnah.“, lobt badenova Vorstand Mathias Nikolay. „Jedes Projekt für sich trägt seinen Teil dazu bei, die Energiezukunft von morgen zu gestalten. Genau darum geht es beim Innovationsfonds.“ Von der Umstellung der Stadtreinigung und Grünpflege auf leise, umweltfreundliche Elektrogeräte in Achern, über eine Klimapflanzschule in Freiburg, bei der Schüler über drei Jahre hinweg Baumsetzlinge betreuen bis hin zur intelligenten LED-Beleuchtung von Radwegen in Gundelfingen – hinter jedem der 13 Pilotvorhaben stehen unterschiedliche Partner von badenova, die beim Klima- und Wasserschutz Neuland betreten möchten. Gemeinsam mit ihnen bringt badenova neuartige Projekte ins Rollen, die ohne finanzielle Unterstützung nicht realisiert werden könnten. Die Höchstfördersumme von 250.000 Euro geht zum einen an das Projekt der ADT Aero Dämm Technik aus Müllheim, die ein neuartiges und zugleich umweltfreundliches Dämmmaterial aus Vulkanstein entwickelt hat. Ziel des Projekts ist es, verschiedene Dämmputze unter Berücksichtigung der neuen Wärmeschutzverordnung aus den „Aero Balls“ zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die zweite Höchstförderungssumme geht an die Stadt Freiburg und den Sportclub Freiburg, die gemeinsam 2018 das deutschlandweit erste klimaneutrale Fußballstadion im Freiburger Westen errichten. Der Energiebedarf soll bei diesem innovativen Konzept aus nachhaltigen Quellen gedeckt sowie die Abwärme aus dem angrenzenden Industriegebiet genutzt werden.

Aber auch die diesjährigen Forschungsprojekte sind nicht weniger interessant: So prüft beispielsweise die Gemeinde Steinen bei Lörrach, ob künftig die bisher ungenutzte Abwärme der ortsansässigen Verbandskläranlage zur Kälte- und Wärmeversorgung zweier Neubaugebiete genutzt werden kann. In Ehrenkirchen südlich von Freiburg beschäftigt sich die Firma ek-management mit Superabsorbern, um die durch Düngung verursachte Nitratauswaschung ins Grundwasser zu reduzieren.

Der badenova Innovationsfonds auf einen Blick
Der badenova Innovationsfonds auf einen Blick

Als Ideenschmiede der Region hat kein anderes Instrument in den letzten Jahren eine ähnliche Wirkung erzielt wie der badenova Innovationsfonds. So wurden seit Gründung vor über 16 Jahren bereits 250 Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt knapp 27 Mio. Euro ermöglicht. Nur neuartige Konzepte, Verfahren und Techniken kommen dabei in den Genuss einer Unterstützung. „Um eine Förderung aus dem Fonds zu erhalten muss das Projekt innovativ, beispielgebend und ebenso nachweislich eine hohe ökologische Wirkung haben.“, erläutert Anke Held, Leiterin des badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz. „Gefordert sind dabei mutige Pioniere, die zukunftsweisende Ideen in die Tat umsetzen oder bereit sind, neue Dinge auszuprobieren.“ Um solche Zukunftsdenker zu unterstützen und vor allem auch, um ihre Risiken abzusichern, hat badenova 2001 den Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz geschaffen. Der Fonds speist sich aus jährlich drei Prozent des Unternehmensgewinns und fließt an besonders förderungswürdige Projekte in der Region – das sind Jahr für Jahr über 1,5 Mio. Euro. Damit sich vorbildliche Verfahren, Technologien und Forschungserkenntnisse ungehindert weiterverbreiten können, werden alle 250 geförderten Projekte sowie deren Zwischen- und Abschlussberichte immer unter badenova.de/Innovationsfonds der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Ob Privatperson, Verein, Firma oder Kommunen – praktisch jeder Kunde ist antragsberechtigt. Anträge sind jeweils bis zum 31.10. eines Jahres einzureichen.

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