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17.10.2014

Graffiti-Kunst nahe des Vitra Design Museums

Trafostationen erinnern in der Regel nicht an Kunst, sondern sind grau und langweilig. Das ändert sich aktuell in Weil am Rhein: In unmittelbarer Nachbarschaft des Vitra Campuses entsteht auf einer Trafostation Graffiti-Kunst. Das von Badenova initiierte Projekt haben Schüler aus Weil am Rhein mit einem Graffitikünstler umgesetzt. Bürgermeister Christoph Huber weihte die neu gestaltete Trafostation am 17. Oktober offiziell ein. Sein Fazit: „Eine klasse Idee und ein echter „Hingucker“ sowohl für unsere Bürger als auch für Besucher“.

Graffiti-Kunst nahe des Vitra Design Museums

Kunst und Design spielen in Weil am Rhein, der „Stadt der Stühle“, seit jeher eine herausragende Rolle. Deshalb war es für den regionalen Energie- und Umweltdienstleister Badenova an der Zeit, die graue Trafostation vis a vis des Vitra Campuses mit dem Design Museum, dem Vitra Haus und weiteren Bauten namhafter Architekten künstlerisch aufzuwerten. Der Graffiti-Künstler „zoolo“ sowie Schüler aus Weil am Rhein haben am 17. Oktober die Station fertiggestellt.

„Mit bunten, fröhlich aussehenden Trafostationen wollen wir optische Akzente setzen und außerdem den Betrachter zum Nachdenken anregen“, so Rainer Kühlwein, Kommunalbetreuer der Badenova. Die zunehmende Beschäftigung mit Fragen rund um die Energiewende ist für Badenova Teil einer „neuen Energiekultur“. Badenova möchte Menschen dazu anregen, sich über Energie, ihre Entstehung, ihren Einsatz sowie ihren Verbrauch bzw. ihre Einsparung Gedanken zu machen. Auch bei den Kommunen gerät der bewusste Umgang mit Energie verstärkt in den Blick: Christoph Huber verweist auf die bisherigen Anstrengungen, die Weil am Rhein im Bereich Klimaschutz unternommen hat. Vielfach wurde die über 29.000 Einwohner umfassende Stadt vom Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der Badenova unterstützt. Zum Beispiel beim Bau der nahezu klimaneutralen Feuerwache samt Betriebshof (ca. 34.000 Euro), bei einem neuen Ausstellungskonzept für das Umweltbildungszentrum TRUZ (44.200 Euro) oder auch bei der Implementierung eines Energie- und Qualitätsmanagements für nachhaltige Gebäude (ca. 26.000). Letzteres Projekt läuft noch bis Frühjahr 2015, u.a. ist vorgesehen, die Geothermieanlage der 2010 erbauten Feuerwache zu optimieren und die innovative Lüftungs- und Heizsysteme verschiedener sanierter Gebäude auf ihre Nachhaltigkeit und Effizienz hin zu überprüfen. „Wie bereits bei der Graffiti-Aktion, die nur mit tatkräftiger Unterstützung engagierter Schüler gelingen konnte, so ist auch die Energiewende in Weil am Rhein nur als Gemeinschaftsprojekt zu bewältigen“, betonte Bürgermeister Christoph Huber.

Graffiti-Kunst nahe des Vitra Design Museums

Mit dem Freiburger Graffitikünstler „zoolo“ alias Andreas Ernst (www.inzoolo.de) gestaltete Badenova auch bereits die Außenfassade eines Holzheizwerks, sowie insgesamt knapp 80 Trafostationen in ihrem gesamten Marktgebiet. „Die Weiler Schüler gingen mit einem großen Maß an Begeisterung und Elan an die Sache“, berichtete Leonie Bank, die bei Badenova die Aktion federführend betreut. Auch der Künstler Andreas Ernst teilt die Begeisterung: „Die Motivation war großartig. Die Tatsache, dass die Schüler die Möglichkeit hatten, auf dem Stadtgebiet bleibende Kunstwerke zu schaffen, trug zu dieser Motivation wesentlich bei“. Die Resonanz der Passanten aus Weil war durch die Bank positiv. Nach anfänglicher Skepsis, ob das Sprayen erlaubt ist, lobten sie das Projekt.

Seit vielen Jahrzehnten arbeiten Badenova und Weil am Rhein eng zusammen: Weil am Rhein ist Gesellschafter der Badenova, Badenova Inhaber der Erdgaskonzession.

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