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05.03.2015

Nachbarn produzieren für Nachbarn

Projekt „Vernetzte Industrieparks“ erhält den Zuschlag der EU und des Landes Baden-Württemberg von 6,4 Mio. Euro. Das Konzept von badenova, dem E-Werk Mittelbaden und dem Verein Klimapartner Oberrhein soll neue Technologie-Impulse für das Energiemanagement in Unternehmen sowie Gewerbe- und Industriegebieten liefern.

Das von der EU geförderte Projekt „Vernetzte Industrieparks“ wurde in Lahr vorgestellt
Das von der EU geförderte Projekt „Vernetzte Industrieparks“ wurde in Lahr vorgestellt

Fast immer fehlt es in den Industriestandorten an einem Überblick über die Energie- und Stoffströme sowie an einem unternehmensübergreifenden Management. Dadurch werden oftmals in der direkten Nachbarschaft z.B. große Mengen überschüssiger Restwärme mit hohem zusätzlichen Energieeinsatz vernichtet, obwohl wenige hundert Meter weiter massiver Bedarf an Wärmeenergie herrscht.

Genau hier setzt das Projekt „Vernetzte Industrieparks“ an: badenova und das E-Werk Mittelbaden wollen in drei ausgewählten Industriearealen pilothaft effizienzsteigernde Technologien einsetzen, die dabei helfen, den Energieeinsatz der dortigen Unternehmen und damit den CO2-Ausstoß zu verringern. Konkretes Ziel des ambitionierten Vorhabens ist es, brachliegende Effizienzpotenziale zu ermitteln und Projekte umzusetzen, um die Potenziale zu heben.

Die Industrieparks, die als erstes auf diese Weise vernetzt werden sollen, sind das Industriegebiet Nord in Freiburg, die Gewerbegebiete in Offenburg sowie das Industriegebiet in Lahr. Im ersten Schritt sollen hier Potenziale ermittelt und mögliche Synergien untersucht werden.

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung Nachbarn produzieren für Nachbarn vom 5. März 2015 zu entnehmen.

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