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20.05.2015

Energiewende in der "Wurstküche"

Der Glottertäler Familienbetrieb Metzgerei Linder ist neben seinen regionalen Fleisch- und Wurstwaren auch bekannt für seine nachhaltige Erzeugungsweise. Mit dem neuen Produktionsgebäude in Denzlingen hat Inhaber Hermann Linder einen weiteren innovativen und ökologischen Baustein geschaffen. Der Neubau basiert auf einem ausgeklügelten Energiemanagementsystem, welches einen hohen Eigenstrom- versorgungsanteil auf Grund von Batterie-Pufferspeichern sicherstellt. Unterstützung erhielt das Projekt durch den Innovationsfonds der badenova.

Energiewende in der "Wurstküche"

Die Herstellung und Lagerung von Wurstprodukten verbraucht viel Energie. Der Glottertäler Familienbetrieb Metzgerei Linder hat dies frühzeitig erkannt und macht sich dies nun zu Nutze. Als Inhaber Hermann Linder sich entschied die Fleischzerlegung und –verarbeitung der Metzgerei nach Denzlingen zu verlagern, stattete er das neue Produktionsgebäude mit einer energieeffizienten Wärme- und Stromversorgung aus. Sein Ziel: Möglichst viel Strom aus der Eigenproduktion zu verbrauchen, um Lastspitzen im Energieverbrauch auszugleichen und wenig Spitzenleistung aus dem Netz zu beziehen. Seit Anfang dieses Jahres ist das ganzheitliche Energiemanagementsystem in den Anlagenbetrieb integriert und steuert die Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen der Metzgerei intelligent.

Energiewende in der "Wurstküche"

Über eine Million Euro investierte Inhaber Hermann Linder in das moderne Energiemanagementsystem. Vom Badenova Innovationsfonds wurde das Projekt mit 175.000 Euro bezuschusst. Durch das intelligente Energiemanagementsystem können jährlich etwa 267 Tonnen CO2 eingespart werden.

Siehe dazu auch die ausführliche Presseinformation.

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