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27.03.2017

badenova zu Besuch in Südafrika

Nicht nur immer mehr Kommunen sind von dem umfassenden Energiedienstleitungsangeboten von badenova überzeugt, der Erfolg spricht sich bereits bis nach Südafrika herum: Auf Einladung der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellte Susanne Hettich (MED-S-ED) mehreren südafrikanischen Stadtwerken die Energiedienstleistungen von badenova vor.

Susanne Hettich (MED-S-ED) in Gesprächen mit den Stadtwerken Pretoria in Südafrika
Susanne Hettich (MED-S-ED) in Gesprächen mit den Stadtwerken Pretoria in Südafrika

Auch wenn sich die Rahmenbedingungen in Südafrika und Deutschland unterscheiden, sind die Energiethemen die gleichen. Aufgrund sich verändernder Marktbedingungen müssen die örtlichen Stadtwerke neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten entwickeln, um langfristig am Markt bestehen zu können und gleichzeitig auch die Energiewende in Südafrika voranbringen. Die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt Südafrika dabei und organisierte in Südafrikas Hauptstadt Pretoria einen Austausch zwischen südafrikanischen und deutschen Stadtwerken. Zu dieser Konferenz wurde auch badenova als Energieexperte eingeladen.

In einem zweitägigen Workshop und bilateralen Gesprächen mit mehreren südafrikanischen Stadtwerken stellte Susanne Hettich (MED-S-ED) knapp 50 Teilnehmern aus Südafrika die Energiedienstleistungen der badenova vor. In ihrem Vortrag ging sie auch auf die gewonnen Erfahrung mit neuen Geschäftsmodellen, wie beispielweise die Erstellung von Klimaschutzkonzepten für Städte und Gemeinden, ein. Dabei stellte sie den Konferenzteilnehmern vor, wie badenova in Kommunen die energetische Infrastruktur und die bestehenden Energiepotenziale erhebt und diese in einer Energiestudie zusammengefasst. Diese umfassende Datengrundlage bildet dann die Basis Energieeffizienzprojekte anzustoßen und daraus einen ökonomischen sowie ökologischen Mehrwert zu generieren. Die Abteilung von Manuel Baur hat bis dato bereits in mehr als 50 Städten und Gemeinden verschiedene Energieprojekte durchgeführt.

Der Austausch mit den südafrikanischen Stadtwerken soll Mitte diesen Jahres in Deutschland fortgesetzt werden. Hierbei soll vor allem auch die Übertragbarkeit der Dienstleistungen auf die südafrikanischen Rahmenbedingungen analysiert werden.

Zur energetischen Situation in Südafrika:
In Südafrika gibt es einen staatlichen Stromerzeuger (Eskom). Der Konzern verkauft hauptsächlich Kohlestrom an die südafrikanischen Stadtwerke. Die Stadtwerke selbst dürfen nur auf ihren eigenen Liegenschaften Energie erzeugen. Die Erzeugungsanlagen und auch die Energienetze weisen hohe Ineffizienzen auf. Die aktuellen Herausforderungen der Stadtwerke bestehen darin, dass diese eine große Anzahl an Abnehmer verlieren, da einige Kunden wie beispielsweise die Shoppingmall Waterfront in Kapstadt mit PV-Anlagen ihren eigenen Strom erzeugen. Diese Veränderungen führen dazu, dass die Stadtwerke darauf angewiesen sind neue Wertschöpfungsketten mit neuen Geschäftsmodellen zu entwickeln.

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