Projekte aus dem Innovationsfonds

Filterkriterien

Filtern und Suchen Filtern Sie nach ihren Bedürfnissen:
Suchen Sie innerhalb der Projekte:
286 Ergebnisse

Nachhaltigkeit säen und ernten - Private Honorierung ökologischer Maßnahmen bei landwirtschaftlich genutzten Böden
Freiburg

Anreizangebot für ökologische Bodennutzung

Das Projekt setzt bei der Idee an, dass auch private Direkthonorierungen eine Möglichkeit sind, ökologische Verbesserungen bei der Nutzung von Boden zu erreichen. Für diesen Zweck soll ein regionales Honorierungsangebot entstehen, das zwischen beiden Seiten vermittelt. Die Anbieter (meist Landwirte) sollen für konkrete Maßnahmen honoriert werden, die die Resilienz von Böden und die CO2-Speicherfähigkeit erhöhen, die Auswaschungsgefahr von Nitrat senken oder der Entwicklung „ausgeräumter Landschaften“ und dem Verlust von Biodiversität entgegenwirken. Das Projekt erarbeitet ein Bewertungsmuster für erste konkrete Maßnahmen. Parallel dazu werden regelmäßige Aktionskreise gebildet (einmal mit Menschen aus Unternehmen und einmal mit Schülern) mit dem Ziel, über das Konzept der „Denkkultur Nachhaltigkeit“ neue Denkprozesse anzustoßen, die sowohl auf das eigene Umfeld, als auch auf die Situation der Landwirtschaft und die Idee der Direkthonorierung gerichtet sind. Die Ergebnisse dieser Kommunikationsplattformen sind gleichzeitig Einstiegshilfen, um die Initiative in der breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und auch hierdurch Aufklärung zu leisten. Mehr Informationen finden Sie auf folgender Webseite . ++ Am 13.9.2019 starteten die Gesprächsrunden mit mehreren Betrieben (siehe auch Bild im Download-Bereich) in und um Freiburg, das heißt Gelegenheit für Denkkultur-Experimente über ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit im Betrieb – nach innen und außen. Dabei geht es insbesondere um die Frage: Welche Schlüsselwege zu mehr Nachhaltigkeit finden Mitarbeitende für ihren Betrieb und ihr Umfeld? ++

"CO2-Land - Regionale Klimakooperation zur Speicherung von CO2 in landwirtschaftlichen Böden "
Staufen

Speicherung von CO2 im Boden

Maßnahmen zu CO2 Einsparung und Vermeidung werden an allen Bereichen vorangetrieben. Ein Instrument das dazu beitragen soll, ist der internationale Handel mit CO2 Zertifikaten, der sich aufgrund politischer Rahmenbedingungen jedoch als wenig wirksam zeigt und durch einen Verfall der Preise für gehandelte Zertifikate gekennzeichnet ist. Auch in der Landwirtschaft ist der Ausstoß von CO2 ein aktuelles und vielseitig diskutiertes Thema. Ursachen hierfür sind die intensive, humuszehrende Bewirtschaftung landwirtschaftlich genutzter Böden, einseitig mineralische Düngung und der Energie‐ und Ressourceneinsatz bei der Bewirtschaftung. Nachhaltige und regenerative Landwirtschaft die sowohl boden- als auch klimaschonend betrieben wird ist für viele Landwirte zu kostenintensiv und kann durch den reinen Erlös aus den Produkten nur schwer kostendeckend betrieben werden. Genau hier gibt es jedoch einen Ansatzpunkt der viel Potential bietet, stellen doch die Böden weltweit betrachtet das größte Kohlenstoff‐Reservoir auf der Welt dar und sind damit eine hervorragende CO2-Senke. Dieses Gut zu heben soll in Verbindung mit der Etablierung eines Zertifikathandels für Humusaufbau einen wirksamen Beitrag gegen den Klimawandel umgesetzt werden. Dabei können Firmen und Bürger mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten die Landwirte beim Humusaufbau motivieren und unterstützen und damit gemeinsam Klimaschutz voranzutreiben. Dafür soll für den Humusaufbau ein regional angepasster Maßnahmenkatalog entwickelt und ein freiwilliger regionaler CO2 Zertifikathandel etabliert werden. ++ Das Projekt CO2-Land sucht noch Landwirte, die sich und ihre Ackerflächen mit einbringen und Dauerkulturen wie beispielsweise eine Durchwachsene Silphie anplanzen. Pro Hektar stellt das Projekt 200 Euro als finanzielle Unterstützung bereit. ++ Bei Interesse nehmen Sie doch direkt Kontakt mit den Projektleitern auf: CO2-Land Projekt Schwegler Consulting Schöneck 1 79219 Staufen michael.schwegler@posteo.de k.mueller-saemann@cult-tec.de

CO2-freie Wärmeversorgung von Wohngebäuden mit PVT-Kollektoren und Wärmepumpe
Freiburg

Kombination aus PVT-Kollektor und Speicher

Maßgeblich für den Erfolg der Energiewende ist neben der in großen Schritten voranschreitenden Stromwende, die Realisierung der Wärmewende. Mehr als 50 % des jährlichen Endenergieverbrauchs in Deutschland sind auf Wärmeanwendungen zurückzuführen. So ist der Wärmesektor jährlich für etwa 26 % der gesamten deutschen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich (Stand 2016). Vor diesem Hintergrund ist es offensichtlich, dass eine Energiewende ohne eine Wärmewende nicht gelingen kann. Trotz der dringlichen Notwendigkeit ist aktuell eine Stagnation in diesem Bereich zu erkennen, die auf das Fehlen einer zukunftsweisenden Heiztechnik schließen lässt, welche nicht nur Politik und Gesellschaft eine Perspektive aufzeigt, sondern auch von allen Marktteilnehmern, Handwerk und Verbrauchern akzeptiert wird. Ziel des Projekts ist es daher, ein innovatives und wegweisendes Konzept für die Bereitstellung von Wärme für Heizung und Trinkwarmwasser für einzelne Wohngebäude, ausschließlich basierend auf erneuerbaren Energiequellen zu realisieren. Innerhalb des Pilotprojekts wird die innovative Technik, bestehend aus Photovoltaik-Thermie-Kollektors sowie Wärmepumpe in Kombination mit Wärme- und Stromspeicher, als anwendungsreife Systemlösung entwickelt und deren Praxistauglichkeit analysiert sowie demonstriert. Zur Erhöhung der Akzeptanz werden neben den technologischen Neuerungen auch innovative Preismodelle untersucht, um durch den ganzheitlichen Ansatz einen maximalen Impuls Richtung Wärmewende zu entwickeln.

Transformation von (Umwelt-)Bildung, Ausbildungsvorbereitung und regionaler Ernährungssysteme
Freiburg

Aquaponik

Der Antragsteller [p3] hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Flucht - oder Migrationsgeschichte für eine Ausbildung im Handwerk oder Industrie vorzubereiten. Dabei werden die Teilnehmer durch qualifiziertes Personal in den gängigen Fächern unterrichtet und erhalten so die notwendigen Fachkenntnisse und Voraussetzungen zur Ausübung eines handwerklichen Berufes. Der ganzheitliche Ansatz von [p3] geht jedoch über diese klassische Ausbildung hinaus und greift ökologische, kulturelle und soziale Aspekte, die maßgeblich für eine erfolgreiche Integration notwendig sind, auf. Durch den gewählten Ansatz, das Prinzip und den Bau einer aquaponischen Anlage in den Mittelpunkt des Projektes zu stellen, können neben den technischen und handwerklichen Anforderungen auch regional relevante Themen wie Wasserkreisläufe, bewusster Umgang mit Ressourcen, klimatische Auswirkungen auf Ökosysteme und viele weitere Fragestellungen gezielt und vor allem anschaulich thematisiert werden. Dies ermöglicht dem Projekt über die reine Ausbildung wertvolle ergänzende Impulse zur nachhaltigen Integration mitzugeben. Die gewonnen Erkenntnisse im Umgang und Aufbau werden dadurch weiter vertieft, dass die Anlage nach dem Aufbau von den Auszubildenden auch betrieben wird, deren Erzeugnis verkauft werden und die technischen Erfahrungen in die Vermarktung von Anlagen einfließt. Neben der innovativen Umweltbildung wird so die Technologie als nachhaltige Lösung für Pflanzen- und Fischzucht weiter gestärkt. Mehr zu Aquaponik finden Sie hier.

  • Über Uns
  • RIGHT OFFCANVAS AREA