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Auf der Suche nach dem Guten Leben

Was macht ein Gutes Leben aus und welche Rolle spielt dabei die Natur? Auf diese und weitere Fragestellungen geht der entwicklungspolitische Bildungsparcours des Eine Welt Forum Freiburg e.V. ein. In einem Hanffeld wird ein Labyrinth zum Thema „Auf der Suche nach dem Guten Leben“ angelegt, das klimaneutrale sowie umwelt- und ressourcenschonende Lebensstile aufzeigt. Das Pflanzenlabyrinth selbst ist Bestandteil des Erlebnisses. Auf die Sackgassen und Irrwege als Prozess bei der Suche nach dem Guten Leben, sowie dem Hanf als Pflanze und nachhaltiger Ressource wird im Laufe der Begehung des Feldes Bezug genommen. Die Konzeption des Parcours folgt dem Dreischritt des Globalen Lernens "Erkennen - Bewerten - Handeln". Im Großraum Freiburg entsteht so ein grüner, außerschulischer Ort des Globalen Lernens, der ein sachliches und sinnliches Erfahren globaler Zusammenhänge bietet. Durch die Platzierung im Freiburger Umland werden sowohl städtische als auch ländliche Zielgruppen adressiert.

Mehr Infos zu dem Projekt und zu weiteren geplanten Veranstaltungen finden Sie hier.

Projektdaten

Projektnummer 2019-01
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Eine Welt Forum Freiburg e.V.
Laufzeit 01.11.2018 - 30.11.2019
Zuschuss 73.950€

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Blühende Industriegebiete
Freiburg

Grüne Industrieflächen für Freiburg Nord

Industriegebiete sind meist grau und monoton, dominiert von Zweckbauten und Straßen mit wenig grünen und vielen versiegelten Flächen. Das muss nicht so sein, wie ein Projekt der Innovation Academy e.V im Freiburger Industriegebiet Nord zeigt. Dort wandeln Auszubildende und Mitarbeiter der anliegenden Unternehmen ungenutzte Industrieflächen, wie sie z. B. zwischen Industriehallen und Werksgebäuden zu finden sind, in Biotope und Gärten um, oder begrünen Fassaden und Dachflächen der Gebäude. Damit leisten sie einen Beitrag für ein besseres Mikroklima, geben Insekten und Vögeln neuen Lebensraum und verschönern das Stadtbild. Gleichzeitig bieten die neuen Grünflächen Rückzugsmöglichkeiten für eine Mittagspause jenseits des Schreibtisches. Am Anfang des dreijährigen Projektes steht eine Potentialstudie, die das Interesse der ansässigen Firmen ermittelt und erste Kontakte aufbaut. Für interessierte Mitarbeiter und Azubis bietet die Innovation Academy e.V. dann Workshops an, in dem die Beteiligten ein Begrünungskonzept für das jeweilige Unternehmen entwickeln und Einführungen in Natur- und Artenschutz, Garten- und Landschaftspflege erhalten. Anschließend setzen die Mitarbeiter und Azubis die Pläne schrittweise um und präsentieren schließlich ihre Arbeit in einer Ausstellung, in der das beste Projekt prämiert wird. Das Projekt begrünt nicht nur Industrieflächen und erhöht damit Artenvielfalt und Lebensqualität, sondern bringt die Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Artenschutz auch in die berufliche Bildung. Hier geht´s zum Webauftritt des Projektes blühende Industriegebiete

Brot und Energie in der Umkircher Mühle
Umkirch

Brot und Energie in der Mühle Umkirch

Nach fast 10-jähriger Renovierungsarbeit öffnete 2009 die historische Umkircher Mühle wieder für die Öffentlichkeit. Seither führt ein ehrenamtlicher Förderverein Führungen und Veranstaltungen durch, die den Weg vom Korn über das Mehl zum fertigen Brot zeigen. Für einige Jahre lief das Wasserrad nur noch zu Demonstrationszwecken. Die Energie für Mahlen und Backen bezog die Mühle stattdessen aus dem öffentlichen Stromnetz. Mit Hilfe des Innovationsfonds baute der Förderverein ein modernes System bestehend aus Mühlrad, Generator und intelligentem Stromspeicher. Ein neues Getriebe übersetzt die niedrige Drehzahl des Wasserrades auf die erforderliche Drehzahl des Generators. Der Stromspeicher ermöglicht es, den Strombedarf der Mühle unabhängig vom Wasserangebot und Lauf des Mühlrads zu decken. Aus der Integration von moderner Speichertechnologie und historischer Anlage ergaben sich besondere Herausforderungen. So stellte sich beispielsweise heraus, dass das 2009 eigentlich nur für Demonstrationszwecke neu eingesetzte Mühlrad für die Energieerzeugung nicht optimal dimensioniert war, was durch eine verbesserte Übersetzung korrigiert werden konnte. Zusätzlich erweitert der Förderverein sein Bildungsangebot. Besonders Schulklassen und Kindergartengruppen sind die Zielgruppe dieser Veranstaltungen, die das Bewusstsein um den Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelproduktion und Energieverbrauch fördern. Die Kinder lernen durch Präsentationen und am praktischen Beispiel Wasser als umweltfreundliche Energiequelle kennen, besichtigen den Mahlvorgang und backen anschließend mit dem frisch gemahlenen Mehl im mühleneigenen Ofen frische Brötchen und Mühlenmäuse. Mit dem Einsatz moderner Technologien im historischen Gebäude ist die Umkircher Mühle attraktiver Lernort zum Thema erneuerbare Energien und Nahrungsmittel. Drei wesentliche Erkenntnisse: •Es besteht großes Interesse am Themenkomplex Nahrung und Energie. •Die ingenieurstechnischen Integration von moderner Speichertechnologie und historischer Anlage stellt besondere Herausforderungen und zeigt die Möglichkeiten von alten Kleinkraftwerken. •Bei der Wahl des Akkus ist auf ein Modell zu achten, dass Energieerzeugung und Speicherbedarf angepasst ist.