Innovationswerkstatt

Inhalt und Ausrichtung der Veranstaltung

Ein funktionierendes Netzwerk aus Kompetenzträgern trägt entscheidend zur ganzheitlichen und letztendlich erfolgreichen Umsetzung von innovativen Umweltprojekten bei. Um kommunale Vertreter, private Innovatoren sowie Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft untereinander zu vernetzen, veranstalten wir einmal pro Jahr die Innovationswerkstatt. Die nun zum zweiten Mal durchgeführte Veranstaltung hat neben dem Austausch auch die gemeinsame Weiterentwicklung von Projektideen zum Ziel.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz veranstalten wir auch 2017 wieder eine Innovationswerkstatt, die Sie gerne besuchen können.

Der Termin wird im Vorfeld hier bekannt gegeben.

Ziele der Innovationswerkstatt

  • Priorisierung von Projektbestandteilen, die für die Umsetzung eigener innovativer Umweltvorhaben notwendig sind
  • Erarbeitung eines Fragenkataloges als Werkzeug für eine erfolgreiche Förderantragsstellung

Erarbeiteter Fragenkatalog

Gemeinsam mit den Teilnehmern wurde ein Fragenkatalog erarbeitet, der künftige Innovationsfonds-Antragssteller in der ganzheitlichen Ausarbeitung und Prüfung der eigenen Projektideen unterstützen soll. Bei der Erarbeitung wurden folgende zentrale Fragen berücksichtigt:

  • Was macht ein innovatives Projekt erfolgreich?
  • Welche Bestandteile muss ein Projekt enthalten?

Vision

  • Was ist einzigartig, was ist neu? Wie hoch ist das Innovationspotenzial?
  • Gibt es Erweiterungsmöglichkeiten?
  • Wie grenze ich mich von der Konkurrenz ab?
  • Wie sieht die Patentsituation aus?
  • Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal?
  • Welchen Innovationshebel schaffe ich?
  • Ist die Lösung konkurrenzfähig?
  • Sind die innovativen Bestandteile Kernelemente des Vorhabens?
  • Wird die Innovation in Namen und Design deutlich und ist „sexy“ genug?
  • Wie groß ist der Nutzerkreis?
  • Was ist mein Ziel? Ist das „große Bild“ gezeichnet?

Finanzierung

  • Gibt es weitere Fördermittel?
  • Welche Bestandteile brauchen eine Förderung, welche können sich selbst tragen?
  • Woher kommen die Eigenmittel?
  • Gibt es eine Kosten-/Nutzen Analyse?
  • Wie sieht die Finanzierungsstruktur aus?
  • Gibt es andere Fördermittel?
  • Ist eine langfristige Umsetzungs (Personal) gesichert?
  • Bestehen intrinsische Finanzierungsmöglichkeiten und werden diese genutzt?
  • Exergie, Zusatzkosten, Gesamtwirtschaft?
  • Warum soll deer der Innovationsfonds fördern?
  • Warum nicht Venture Capital, sondern Innofonds?
  • Sind Beteiligungen/Beteiligungsgesellschaften möglich?

Marktorientierung

  • Wer sind die Nutzer? Was ist meine Zielgruppe?
  • Besteht Nachfrage, ist diese belegt? Ist es für die Region relevant?
  • Sind Veränderungen im Marktumfeld zu erwarten?
  • Welche Angewandheit, Marktrelevanz hat das Umweltthema
  • Ist eine Übertragbarkeit gegeben?
  • Wie stehen Größenordnung, Leistung und Nutzen im Verhältnis?
  • Ist die Vorstellung des Markteintrittes realistisch?
  • Welcher Nutzerzugang ist angedacht?
  • Was steht am Ende?
  • Ist die Klimarelevanz gegeben?
  • Nicht nur an Technik denken. Hat die Kommunikation die notwenige Priorität?
  • Ist die Story rund?
  • Können Nachbarn eingebunden, besteht Potenzial für umliegende Betriebe?
  • Gibt es Konkurrenz?
  • Wie schafft man Akzeptanz?
  • Wie groß ist der Markt und welche Perspektive hat das Projekt?
  • Gibt es Zeichen, dass der adressierte Bereich nach der Lösung frägt?
  • Sind Verordnungen berücksichtigt?

Kompetenzen

  • Was qualifiziert den Antragsteller für das Projekt?
  • Welche Partner sind beteiligt und welche Rolle nehmen diese ein?
  • Wer ist Betreiber, wer macht Monitoring/Messtechnik?
  • Ist die Fachkompetenz gegeben?
  • Stimmt die Betriebsform?
  • Ist mit Einschränkungen zu rechnen? Gibt es ein personelles Risiko/Abhängigkeiten?

Weiche Faktoren

  • Ist die Identifikation mit dem Projekt gegeben?
  • Wie können die Nutzer eingebunden werden?
  • Wie wird mit kulturellen Unterschieden umgegangen?

Planung

  • Gibt es offene juristische Fragen?
  • Gibt es eine konkrete Zieldefinition im Projekt?
  • Wurden Meilensteine definiert und sind diese angemessen?
  • Gibt es ein Monitoring, wird der Erfolg ausgewertet?
  • Wie ist das Verhältnis von Projekt- und Zeitrahmen (Projekt- und Zeitziel)?
  • Ist die infrastrukturelle Anbindung gegeben?
  • Wurden mögliche Alternativen geprüft?
  • Ist die Herangehensweise mehrstufig?

Netzwerk

  • Wer sind die richtigen Partner?
  • Welche Akteure gibt es vor Ort?
  • Ist der Nutzen für alle beteiligten Akteure gegeben und spiegelt sich in der Finanzierungsstruktur wieder?
  • Ist der Abstimmungsprozess reibungsfrei? Kann ext. Wissen internalisiert werden?

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Ihre Ansprechpartner

Gerne informieren wir Sie rund um die Veranstaltungsreihe oder beraten Sie bei der Antragsstellung:

Anke Held

Anke Held

Innovationsfonds & Ökologiemanagement

E-Mail: Innovationsfonds@badenova.de

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

E-Mail: Innovationsfonds@badenova.de

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