Partnerschaften und Kooperationen

Die Gemeinden dieser Region repräsentieren über ihre Bürger auch den Willen dieser Region. Und somit stehen wir im Einklang mit der Region, wenn ihre knapp 100 kommunalen Anteilseigner die strategische Ausrichtung von badenova mittragen und mitgestalten.

Weil zu einem regionalen Netzwerk auch noch andere Akteure gehören, organisieren und pflegen wir auch eine sehr operative Vernetzung, indem wir Partnerschaften mit Verbänden, Organisationen, Institutionen und Unternehmen schließen und mit und unter ihnen Allianzen schmieden.

Ein Netzwerk aus regionalen Partnern

100 Prozent GmbH

100 Prozent GmbH : Wirtschaftsverband in Freiburg, der den Umstieg auf 100 Prozent regenerative Energien vorantreibt. badenova ist Mitglied und durch badenova Vorstand Dr. Thorsten Radensleben im Aufsichtsrat vertreten.

Feuerwehren

Vom Landesverband der Feuerwehren ist badenova als „Partner der Feuerwehren“ ausgezeichnet worden. Gemeinsame Übungen, gemeinsame Bauprojekte, finanzielle Förderung und der gemeinsame Einsatz bei Unglücks- und Schadensfällen sind Inhalte der seit Jahrzehnten bewährten Zusammenarbeit.

Kammern und Innungen

Traditionell arbeitet badenova mit den Innungen und Betrieben des SHK-Handwerks und des Elektrohandwerks eng zusammen. Neben Förderprogrammen, Schulungen und gegenseitigem Wissenstransfer spielen zunehmend auch gemeinsame Kundenangebote (Hausanschlusspakete, Heizungslösungen etc.) eine Rolle.

Hochschulen

Mit der Hochschule Offenburg arbeitet badenova im Projekt „Industry on Campus“ bei der Ausbildung von Ingenieuren sowie in zahlreichen Forschungsprojekten zur Biogaserzeugung und Mobilität. Mit der Hochschule Kehl arbeitet badenova in Fragen der Konzessionsvergabe und der kommunalen Gesellschafterstrukturen zusammen. Mit der Uni Freiburg ist badenova Initiator des Gründerwettbewerbs „ Startinsland “. Gemeinsam gründeten sie die Tochter regiosonne Solar Uni. Die Duale Hochschule Lörrach ist badenovas Partner bei der Ausbildung von Master- und Bachelor-Nachwuchs in Wirtschafts- und Technik-Berufen.

Forschungseinrichtungen

Zahlreiche Studien, Pilotprojekte und gemeinsame Forschungsvorhaben haben wir mit den Fraunhofer-Instituten ISE , IPM und IAF durchgeführt oder deren Projekte mit Mitteln aus dem Innovationsfonds gefördert. Mit der Agentur für nachhaltige Nutzung von Agrarlandschaften ( ANNA ) hat badenova viele Einzelstudien und Projekte aus dem Bereich Trinkwasserschutz und Substratgewinnung realisiert. Im ständigen Austausch steht badenova mit der Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe.

Klimapartner Oberrhein

Der Verein Klimapartner Oberrhein ist das größte Klimaschutz-Netzwerk der Region. Mitglieder sind Gemeinden, Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Regierungspräsidenten Bärbel Schäfer ist Präsidentin, Erster Vorsitzender ist badenova-Vorstand Dr. Thorsten Radensleben.

Unternehmen

badenova hat gemeinsame Tochterunternehmen mit verschiedenen Sparkassen, zum Beispiel badenovaKONZEPT als Dienstleister für kommunale Baulanderschließung; mit der Ökostromgruppe Freiburg, einem Pionier der Erneuerbaren Energien in Baden, hat badenova ebenfalls eine Reihe von Tochtergesellschaften (regiosonne und regiowind) zum Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraft in der Region gegründet. Die gemeinsame Tochtergesellschaft mit dem Sportclub Freiburg heißt regiosonne Freiburg. Grenzüberschreitend ist die Zusammenarbeit mit den Industriellen Werken Basel (IWB), dem ökologischen Energie- und Umweltdienstleister aus der Schweiz. Mit ihm verwirklicht badenova gemeinsame Windparks in Frankreich.

Verbände

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg (BUND) hat mit und für badenova ein Nachhaltigkeitskonzept für den Bau von Windkraftanlagen erarbeitet. badenova ist bundesweit das einzige Energieunternehmen, mit dem der BUND eine solche Partnerschaft eingegangen ist. Mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) arbeitet badenova vor allem beim Schutz von Grundwasser zusammen. Unter anderem beschäftigt badenova einen eigenen Landwirtschaftsmeister, um Landwirte in Wasserschutzgebieten über umweltgerechtes Düngen zu beraten. Und auch mit dem Regionalverband südlicher Oberrhein arbeitet badenova zusammen.


Netzwerk statt Flickwerk

Die Netzwerkidee bei badenova setzt auf Partizipation, Vernetzung und Innovation. Dazu gehören:

  • Produkte und Dienstleistungen, die die Kundenbedürfnisse einerseits und Umweltschutz und Ressourcenschonung andererseits in Einklang bringen.
  • Forschung und Entwicklung mit kompetenten Partnern, um Lösungen zur nachhaltigen Gewinnung und effizienten Nutzung von Energie anzubieten.
  • Bildung und Dialog, weil wir uns bei den Themen der Energiezukunft als Vermittler zwischen Energiewirtschaft und Gesellschaft verstehen.
  • Kooperation und Vernetzung, um auf den Märkten der Energiezukunft gemeinsam mit Partnern die regionale Wertschöpfung sicherzustellen.

Erfolgreiche Partnerschaften haben eines gemeinsam: Agieren, Partizipieren und Profitieren sind darin fair und einvernehmlich auf alle Schultern verteilt. Um die Energiethemen der Zukunft voranzubringen, wird es immer mehr darauf ankommen, dass sich auch solche Akteure zusammenschließen, die bisher nebeneinander oder gar gegeneinander operiert haben. Jeder in seinen Aufgaben und mit seinen Kompetenzen ist ein wichtiger Akteur der Energiewende in der Region. Jeder leistet seinen Beitrag. Wir verfolgen das Ziel, all diese Kräfte zu bündeln und zu vernetzen.

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