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Stand: 14.03.2019

Elektroautos – eine Alternative fürs Gewerbe

Gerade im Handwerk und Gewerbe kann eine elektrische Flotte eine sinnvolle Alternative zu Verbrennungsmotoren sein. Experten raten, sich vor der Anschaffung umfassend zu informieren und den eigenen Anforderungen entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.

Elektromobilität kommt. Die Hersteller bieten attraktive Modelle, der Bund fördert Kauf und Ausbau der Infrastruktur. Doch nach wie vor sind die Marktanteile der Elektroautos sehr gering. Dieses Bild könnte sich aber schon 2019 ändern. Drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in stark belasteten Ballungsräumen werden der Elektromobilität weiteren Schub verleihen.

Für jeden Bedarf
Elektrofahrzeuge kommen überall dort ins Spiel, wo keine tägliche Reichweite von 400 oder 500 Kilometer verlangt ist. Typische Einsatzgebiete sind Personenfahrten, etwa zu Baustellen, Fahrten von Service- und Lieferfahrzeugen, von Pflege- und Sozialdiensten. Je kürzer die Strecke, desto besser schneiden Elektrofahrzeuge ab. Die reinen Fahrtkosten gegenüber konventionellen Antrieben lassen sich halbieren, eine Reichweite von etwa 150 bis 200 Kilometern decken alle Fahrzeuge ab. Außerdem fördern Elektroautos das Image: Ein Unternehmen gilt als innovativ und umweltbewusst, wenn es auf alternative Mobilität setzt.

Kosten, Modelle und Infrastruktur
Elektroautos sind immer noch teuer. Die Anschaffung kostet oft 20 bis 40 Prozent mehr, denn die Entwicklungskosten liegen hoch, die Stückzahlen sind niedrig. Immerhin: Ihre Anschaffung wird vom Bund mit einer Umweltprämie gefördert. E-Autos fahren zehn Jahre lang steuerfrei, hier und da "tanken" sie an Ladesäulen sogar kostenlos. Weil es weniger Verschleißteile gibt, fallen weniger Kosten für Service und Reparaturen an.

Der Streetscooter hat es vorgemacht: Die Deutsche Post bietet mittlerweile etwa zwanzig Varianten für jedes Liefer- und Ladebedürfnis an. Im Segment der Kleintransporter sind alle bekannten Marken vertreten. Volkswagen, Mercedes, Iveco, Fiat und andere bieten größere Transporter mit unterschiedlichsten Aufbauten.

Überzeugt das auch im Gewerbe, im Sektor Handel und Dienstleistungen? Hier sind weitere Voraussetzungen gefragt. Beispiele: Unternehmen können die Kosten im Fuhrpark senken, indem sie die Auslastung der einzelnen Fahrzeuge verbessern. Eine eigene Ladestation ist zu empfehlen. Denn sobald sich mehrere Fahrzeuge eine Ladesäule teilen, fallen die Kosten weniger ins Gewicht. Mit einer "intelligenten" Wallbox kann man den gesamten Ladeprozess zudem von der Zugangsberechtigung bis zur Abrechnung pro Kostenstelle unbürokratisch und effizient abwickeln.

Breite Palette von Förderprogrammen
Elektrofahrzeuge müssen in den Fuhrpark integriert werden, beginnend mit der Ladeinfrastruktur. Neben der Umweltprämie des Bundes existieren dafür je nach Bundesland weitere Förderprogramme. Wer eine Förderung sucht, sollte sich gründlich informieren und neben seinem Händler auch den Stromanbieter fragen. Wer mit dem Kauf zögert, kann ein Fahrzeug leasen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Ladesäule und Fahrzeuge kann man auch den eigenen Mitarbeitern nach Feierabend vergünstigt zur Verfügung stellen.

Partner finden
Der Stromversorger, spezialisierte Handwerksbetriebe und Dienstleister helfen dabei, ein stimmiges Angebot zu finden und eine Strategie für den eigenen Fuhrpark zu entwickeln. Auch die Kammern beraten und informieren. Fazit: Es lohnt sich, die Kosten des eigenen Fuhrparks einmal spitz durchzurechnen.

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