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AKTUELLE NACHRICHTEN

Stand: 10.05.2019

badenova und Telekom verhelfen zu schnellem Internet in Iffezheim

Um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, muss der Glasfaserausbau in Deutschland zügig vorankommen: Im Gewerbegebiet von Iffezheim ist dies der Fall, da badenova und die Deutsche Telekom an einem Strang ziehen. Der Fokus liegt im Bereich der Josef-Hermann-Straße und erstreckt sich über den Nordring und die Badener Straße. Der Ausbau erfolgt auf vielfachen Wunsch der dort ansässigen Betriebe.

Geschwindigkeiten im Vergleich: DSL, VDSL, FTTH - Quelle: badenova

Durch das schnelle Glasfasernetz wird das Gewerbegebiet in Iffezheim zukunftssicher und leistungsstark aufgestellt und erfährt insgesamt eine Aufwertung. Interessenten für einen Anschluss ihres Gewerbes sollten sich beim regionalen Energie- und Umweltdienstleister badenova bis Mitte April melden. Verantwortlich für das Ausbauprojekt sowie Ansprechpartner auf badenova-Seite ist Christian Böhler, Key Account Manager Telekommunikation, Markt und Energiedienstleister. Wenn bis August 30 Prozent der ansässigen Firmen definitiv einen Ausbau wünschen, ist dies der Startschuss für den zügigen Baustart. Im besagten Gebiet haben viele renommierte Firmen ihren Sitz, u.a. aus dem Bereich Baustoffe und Maschinenbau. Der besondere Vorteil: Einen Baukosten-zuschuss müssen die Anschlussnehmer nicht bezahlen. Diesen trägt die Telekom.

Neben Glasfaser können die Gewerbekunden noch weitere Services beziehen und sich von badenova vollumfänglich in vielen Energiethemen beraten lassen. „Unser Team Telekommunikation wird dem Mittelstand da helfen, wo es für ihn wichtig ist: Glasfaser und Energie gibt es künftig aus einer Hand. Gemeinsam treiben wir die Digitalisierung und Energiewende voran.“, so Christian Böhler.

Die derzeitige Glasfaserleitung, die badenova und die Deutsche Telekom planen, soll rasch verwirklicht werden. Die Anschlusskosten sowie die laufenden Nutzungskosten sind abhängig von der Vertragslaufzeit und der Schnelligkeit des gewünschten Anschlusses.

Details zum Thema Glasfaser in Iffezheim erhalten Interessenten und potenzielle Nutzer von Christian Böhler, Key-Account Manager Telekommunikation Markt und Energiedienstleistungen bei badenova unter Telefon 0761 279-3526 oder via Mail christian.boehler@badenova.de.

Stand: 10.05.2019

Schwarm für die Energiewende

Lieferten früher Großkraftwerke den Strom, gibt es heute immer mehr kleine, regionale Stromproduzenten. Virtuelle Kraftwerke können ihre Energie bündeln. Wie funktioniert das? Und was hat der Stromkunde davon?

Erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenkraft sowie Strom aus Biomasse sind inzwischen die wichtigste Energiequelle in Deutschland. Sie erzeugen bereits über 40 Prozent des Stroms, der bei uns aus der Steckdose kommt.

Doch was ist bei Windstille und nachts? Dann müssen konventionelle Kraftwerke hochgefahren werden, damit Haushalte und Industrie genügend Strom haben und das Netz stabil bleibt. Aber je mehr die erneuerbaren Energien konventionelle Energieträger verdrängen, umso besser müssen sie in der Lage sein, bei jedem Wetter tagaus, tagein genauso viel Strom zu liefern, wie gebraucht wird. Hier kommen die virtuellen Kraftwerke ins Spiel.

Zum Giganten gebündelt
Virtuelle Kraftwerke sind ein mehr oder weniger großer Schwarm aus Windparks, Photovoltaik- und Biogasanlagen, manchmal auch Blockheiz- und Wasserkraftwerken sowie Stromspeichern – vernetzt durch ein steuerndes „Hirn“, das zentrale Leitsystem. Die Idee: Gibt es nicht genügend Wind- und Sonnenenergie, übernehmen Biogasanlagen, BHKWs oder Wasserkraftwerke. Deren Leistung ist flexibel abrufbar. Sie erzeugen wetterunabhängig immer so viel grünen Strom, wie für Verbrauch und Netzstabilität gerade benötigt wird. Zusammengeschaltet tritt dann ein virtuelles Kraftwerk am Strommarkt wie ein riesiges Kraftwerk auf, bedient die Nachfrage mit nahezu emissionsfreiem Strom und ist zudem viel schneller und beweglicher als die behäbigen, konventionellen Großkraftwerke.

„Virtuelle Kraftwerke haben das Potenzial, zu einem wichtigen Baustein der Energiewende zu werden. Sie können zum Beispiel das Netz stabilisieren und die Regelenergiekosten senken“, sagt der Chef der Deutschen Energieagentur dena, Andreas Kuhlmann. Das größte deutsche virtuelle Kraftwerk ist ein Gigant. Es besteht aus 5 140 über ganz Deutschland verstreute Energieanlagen mit einer Leistung von gut 4 000 Megawatt. Hierzulande toppt diese Schwarmleistung nur das Großkraftwerk Grevenbroich-Neurath mit 4400 Megawatt. Aber das ist als Braunkohlenverstromer ein Auslaufmodell.

Regionale Schwarmenergie
Virtuelle Kraftwerke gibt es auch eine Nummer kleiner und dafür komplett regional. Noch sind es wenige, aber es werden mehr. Mit Vorteilen für Bürger und Standort. Das Prinzip ist das gleiche und ein Betätigungsfeld für Stadtwerke sowie Regionalversorger: Sie vernetzen Photovoltaikanlagen, Biogasheizkraftwerke und Windräder aus ihrem regionalen Umfeld zu einem virtuellen Kraftwerk. Die Daten aller Anlagen laufen in Echtzeit in den Leitzentralen ein und werden automatisch mit den Verbrauchsdaten im jeweiligen Versorgungsgebiet verknüpft. So kann die Software des virtuellen Kraftwerks die eingebundenen Stromerzeuger autonom und bedarfsgerecht steuern. Dadurch kommt es schon mal vor, dass die Förderbänder der Biogasanlage unvermittelt anlaufen, während der Betriebsingenieur in aller Ruhe Mittagspause macht. Der Grund: Die zentrale Steuerung hat wegen Windflaute Strombedarf signalisiert. Sofort lässt sie die Anlage mit Silage beschicken, mit der ein Blockheizkraftwerk befeuert wird. Die gleichzeitig erzeugte Wärme kann in das örtliche Fernwärmenetz fließen oder sie trocknet Pellets, die im angeschlossenen Pelletwerk aus Silageresten gepresst werden. Ein perfektes Zusammenspiel regionaler, erneuerbarer Energiequellen.

Der Weg zur energieautarken Region
Gebündelt kommt ein regional konzipiertes virtuelles Kraftwerk auf etliche Megawatt installierte Leistung. Damit lassen sich dann mehrere Tausend Haushalte mit regional erzeugtem Ökostrom versorgen – ohne dass Stromtrassen quer durch Deutschland gebaut werden müssen.

Ein virtuelles Kraftwerk kann ständig wachsen. Nach und nach lassen sich weitere Anlagen einbinden. So können Regionen langfristig sogar stromautark werden. Jeder, der eine regenerative Erzeugungsanlage im Einzugsgebiet betreibt, kann sich an dem virtuellen Kraftwerk beteiligen und von seinen Erträgen profitieren. Weiterer Vorteil: Die gesamte Wertschöpfung aus der Stromerzeugung bleibt vor Ort und stärkt den Wirtschaftsstandort. Ganz real und gar nicht virtuell.

Stand: 10.05.2019

Schritt für Schritt zur Autonomie

Für viele klingt es noch nach Science-Fiction: Autos, Busse und Lkw sollen bald fahrerlos rollen. Wo steht das autonome Fahren heute? Welche Chancen und Risiken birgt es? Ein Zwischenstopp.

Während der Passagier an einem Tisch sitzt und am Laptop arbeitet oder isst, steuert sich das Auto selbst. Das, so werben Autobauer und schreiben Journalisten, soll bald Realität sein. Wirklich?

Experten sprechen von fünf Schritten hin zum autonomen Fahren. Im ersten Level „Assistiertes Fahren“ unterstützen Fahrassistenzsysteme den Fahrer. Im fünften Level fährt das Auto von selbst. Bei den meisten Neuwagen sind Fahrerassistenzsysteme der Stufe 1 inzwischen Standard. Einige Autos lassen sich schon per Fernbedienung einparken oder assistieren beim Lenken – Features aus Level 2, dem teilautomatisierten Fahren. „Hochautomatisiertes Fahren“ (Level 3) ,„Vollautomatisiertes Fahren“ (4) und „Autonomes Fahren“ (5) sind dagegen – mit Ausnahme weniger Testfahrzeuge – noch nicht erreicht.

Die Chancen im Blick
Setzt sich das autonome Fahren durch, würde das den Verkehr revolutionieren: Menschen, die alters- oder krankheitsbedingt kein Auto mehr steuern, könnten sich einfach transportieren lassen. Automatisierte Busse kämen ebenso wie Taxis oder U-Bahnen fahrerlos aus. Der bisher von den Ballungszentren abgeschnittene ländliche Raum würde damit näher an die Städte heranrücken. Auch der Güterverkehr könnte profitieren: Experten erhoffen sich einen besseren Verkehrsfluss, weniger Schadstoffemissionen, kürzere, verlässlichere Fahrtzeiten, weniger Stress und mehr Ruhezeiten für die Fahrer.

Bis sich das autonome Fahren vollflächig durchsetzt, dauert es noch. Weil nicht alle konventionellen Autos auf einen Schlag von den autonomen Gefährten abgelöst werden, gebe es vorerst eine Art Mischverkehr, prognostiziert eine aktuelle Studie vom Prognos Forschungsinstitut im Auftrag des ADAC.

Auch Gefahren lauern
Aber wie sicher sind selbstfahrende Autos? Neben großen Chancen bringen die modernen Fahrzeuge auch Risiken mit sich. So ist es zum Beispiel möglich, dass Sensoren während einer autonomen Fahrt den Geist aufgeben und Situationen falsch einschätzen. Oder dass Programmierfehler ein Auto zum Stillstand bringen.

Große Unfälle blieben bislang weitgehend aus. So waren zum Beispiel die Autos der Google-Tochter Waymo bei einer Million Testkilometern im Jahr 2016 nur in 13 Crashes involviert – eine gute Bilanz. Ingenieure und Unfallforscher sind sich zudem einig darüber, dass das vernetzte Fahren insgesamt zu deutlich weniger Unfällen führen wird. Der Grund: 90 Prozent aller Verkehrsunfälle sind bislang auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Allerdings müssen die Fahrzeuge auf Herz und Nieren überprüft werden, auf Teststrecken ebenso wie im öffentlichen Straßenverkehr. Die neue Technik braucht Zeit, um sukzessive ins Auto einzuziehen. Erst wenn alle Kinderkrankheiten, Fehler und Mängel behoben sind, darf sie dem Menschen das Steuer aus der Hand nehmen.

Mehr Infos
Ein großes Themenspecial rund ums Autonome Fahren gibt es auf www.adac.de/autonomes-fahren nicht nur das Fahren, auch das Parken oder Tanken funktioniert ohne menschliches Zutun. Mehr über „CarLa“, den ersten mobilen Laderoboter für Elektro-Autos steht auf www.smarter-fahren.de/laderoboter

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