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Stand 01.10.2017

Es geht vorwärts

Von der Randnotiz zum Top-Thema – die Elektromobilität ist in aller Munde. Autohersteller bauen ihre E-Sparte aus oder wollen bald nur noch auf Hybrid- und Elektroautos setzen. Immer mehr Unternehmen und Privatleute ergreifen die Initiative. Statt die noch spärliche Ladeinfrastruktur in Deutschland zu beklagen, nehmen sie deren Verbesserung in die Hand. So auch badenova mit einer Reihe von Aktionen und Angeboten rund ums elektrische Fahren. Sie richten sich an Privatleute und Unternehmen – schließlich ist Mobilität ein Thema, das alle betrifft. Auch der Staat zieht mit: Noch bis Ende Oktober fördert das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur die Errichtung von öffentlich zugängigen Stromladesäulen mit bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten. Antragsberechtigt sind auch Firmen.

Im November 2016 war es so weit: E-Auto-Fahrer konnten zum ersten Mal bei badenova in Freiburg 100 Prozent Ökostrom tanken. Und das ist nur der Anfang. Geplant sind rund zehn weitere Ladesäulen im Stadtgebiet. Parallel dazu prüft badenova auch die Umstellung der eigenen Fahrzeugflotte auf E-Autos.
Partnerschaften eingehen, Angebotsbündel schnüren – das ist die Strategie von badenova, um der E-Mobilität Schubkraft zu verleihen und Kunden und Partner mit Rundum-Konzepten und Angeboten zu unterstützen. Ein Beispiel ist die badenova Tank-Ladekarte, mit der E-Auto-Fahrer deutschland- und sogar europaweit an über 10.000 Ladepunkten Strom tanken können – und das zum günstigen Einheitspreis! Oder die Partnerschaft mit einem großen Autohaus in der Region Südbaden: Um den Umstieg aufs E-Auto möglichst leicht zu machen, erhalten Kunden ein Komplettangebot für Elektroauto, Wallbox und den zugehörigen Stromtarif. Und wer sich fürs E-Auto Strom vom eigenen Dach wünscht, ist bei badenova ebenfalls richtig. Im e-mobilen Rundumsorglos-Paket für Privathaushalte sind die PV-Anlage und der Stromspeicher für Zuhause enthalten. Für Unternehmen bietet badenova eine individuelle Planung und Lösungsvorschläge zur Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter- und Kundenparkplätze, Fuhrpark sowie für Mitarbeiter zuhause. Je nach Bedarf übernimmt der Energieversorger auch die Projektierung, Installation und den Betrieb der Ladeinfrastruktur. Mit Kommunen, die sich für die E-Mobilität stark machen, entwickeln die Spezialisten von badenova Elektromobilitätskonzepte und begleiten deren Umsetzung, damit guter Wille und innovative Ideen in praktikable Lösungen münden.

Schnell sein, Fördergelder mitnehmen
Ein Tipp für Unternehmen, die auf ihrem Gelände eine öffentliche E-Ladesäule planen: Sichern Sie sich dafür Fördergelder aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur. Dann können Sie bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten (Anschaffungskosten und Einrichtungsmaßnahmen) vom Staat erhalten. Voraussetzung ist, dass die Ladesäule zu jeder Zeit öffentlich zugänglich ist. Achtung: Die Antragsfrist endet am 30.10.2017.

Mehr Informationen:
https://www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Elektromobilitaet/Ladeinfrastruktur/Ladeinfrastruktur.html

Das E-Mobilitätsteam der badenova unterstützt Sie gerne bei der Förderantragstellung:
e-mobility@badenova.de


Stand 01.10.2017

Dach und Keller

Die Bad Krozinger Theresienklinik setzt auf „Sonnen Kombi“ und auch immer mehr Privathaushalte möchten die Kraft der Sonne nutzen. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein badenova-Angebot zur Produktion, Speicherung und Eigennutzung von selbst erzeugtem Solarstrom.

Sonnen Kombi gibt es in verschiedenen Varianten. Das Angebot ermöglicht privaten und gewerblichen Hausbesitzern den eigenerzeugten Strom zu speichern und genau dann zu nutzen, wenn sie ihn benötigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Strom über eine Photovoltaikanlage oder über ein eigenes BHKW erzeugt wird.

Ohne einen Stromspeicher deckt eine herkömmliche PV-Anlage bei Ein- oder Zweifamilienhäusern in der Regel etwa 25 Prozent des Eigenbedarfs ab. Mit Stromspeicher erhöht sich dieser Anteil auf bis zu 70 Prozent. Zum badenova Paket gehören die umfassende Beratung, Planung, Dimensionierung auf das jeweilige Gebäude und weitere Dienstleistungen sowie eine hochwertige Montage. Das gesamte Paket wird in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerbetrieben aus dem örtlichen Handwerk abgewickelt. Seit diesem Jahr ist es auch möglich, sein Auto über eine Wallbox mit Sonnenstrom zu tanken. Mit der Inbetriebnahme der Solaranlage auf dem Dach der Theresienklinik in Bad Krozingen feiert „Sonnen Kombi“ wieder eine große Anlage. Die Anlage verfügt über eine Leistung von ca. 30 kWp.


Stand 01.10.2017

badenova und 1&1 nehmen Geschäftskunden ins Visier

Der Regionalversorger badenova steigt tiefer in das Geschäftsfeld Telekommunikation ein. Dazu schloss badenova eine Kooperation mit den Unternehmen "1&1" und "DeTeWe".

Gemeinsam wenden sich die Firmen an Geschäftskunden, teilte badenova mit. Demnach schnürt badenova ein Komplettpaket zur Einrichtung und Wartung von Büroarbeitsplätzen mit Telekommunikationstechnik. "DetTeWe" werde Installation und Wartung der Telefonanlagen übernehmen, "1&1" das Telefonnetz beziehungsweise Internet bereitstellen. Im Paket sei eine Flatrate für Telefongespräche enthalten,hieß es. Die Pakete sind individuell wähl- und erweiterbar. Zur Verfügung stehen variable Mengen an Sprachkanälen, Datenkapazitäten und lnternetanschlüssen.

Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Betriebe zwischen zehn und hundert Arbeitsplätzen, entsprechende Dienstleister sowie mittlere IT-Abteilungen. "Solche Unternehmen müssen sich mit zahlreichen verschiedenen Anbietern beschäftigen, bis sie endlich einen Arbeitsplatz komplett ausgestattet haben. Bei uns bekommen sie alles aus einer Hand", erklärte Dieter Balasch, Leiter des Geschäftskundenvertriebs bei badenova, den Ansatz für das Vertriebskonzept. "Wir sind mit unseren Energiethemen sowieso schon Partner oder Anbieter in vielen Betrieben. So macht es Sinn, dass wir gleich auch noch eine Lösung für die Arbeitsplätze mitbringen", fuhr er fort. Bisher bot die badenova bereits Multimedia-Hardware wie Tablets oder Surfsticks, Handys und Mobilfunktarife im hauseigenen Onlineshop an.

Unsere Ansprechpartner für Telekommunikation beraten Sie gerne:
telekommunikation@badenova.de
Telefon: 0761 279-3355


Stand 01.10.2017

Ohne Floskeln kommunizieren – das geht!

Wir alle nehmen sie mitunter zuhilfe: Redewendungen, die manchmal mehr verschleiern als erklären, Phrasen, die Nachfragen verhindern sollen, und Floskeln, die demonstrieren: Wir kennen uns aus. Experten sagen, solche Standard-Redewendungen können Sinn machen. Nehmen Floskeln jedoch überhand, entsteht ein unangenehmer Eindruck. Denn schlechte Nachrichten oder deutliche Ansagen in Worthülsen zu verpacken, ist das Ende wahrer Kommunikation. Kommunikationsexperten raten zu einer einfachen und ungekünstelten Sprache – mündlich wie schriftlich. Dann kommt die Botschaft an.

Den Ball flach und die Füße still halten, ein wenig out-of-the-box denken und sich dazu auch committen ¬– damit man am Ende des Tages alles in trockenen Tüchern hat. So oder so ähnlich sprechen Führungskräfte gern untereinander oder mit ihren Kunden. Statt Klartext – im Wortsinn – zu reden, gebrauchen sie Floskeln. So mancher Redner glaubt, dadurch mehr Kompetenz auszustrahlen. Oder der einheitliche Business-Jargon gibt ihm ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Nicht zuletzt dienen Worthülsen dazu, Unangenehmes nicht direkt ansprechen zu müssen: „Neu aufstellen“ statt „Personal abbauen“, „Synergien schaffen“ statt „Bereiche restrukturieren“. Wo die Sachlage klar ist, sollte die Ausdrucksweise nichts beschönigen.

Sinn und Unsinn der Floskel
Andererseits hat die Floskel, sparsam angewendet, auch ihre Vorteile: Sie ist automatisch abrufbar, kann helfen, Denkpausen zu überbrücken oder ein Gespräch überhaupt erst in Gang zu bringen. Warum aber müssen Gesprächspartner, die sich auf etwas geeinigt haben, zum „vollumfänglichen agree“ gelangt sein? Warum sind Verhandlungspartner aus „ihrem Silo-Denken ausgebrochen“ und haben nicht einfach die Anliegen der anderen berücksichtigt?
Nichts gegen Anglizismen. Experten helfen sie, sich schnell und sachgerecht zu verständigen. Doch in gemischten Gesprächsrunden lassen sich wichtige Botschaften mit der deutschen Sprache ebenso klar und verständlich formulieren. Überstunden werden nicht angenehmer, wenn sie „extra hours“ heißen. Umgekehrt klingen „Outsourcing“ oder „Benchmarking“ bedrohlich. Dabei sagen die Begriffe selbst doch „nur“, dass bestimmte Leistungen in Zukunft eingekauft statt innerhalb der Firma erbracht werden sollen, oder dass sich ein Unternehmen im Wettbewerb mit der Konkurrenz vergleicht.

Besser einfach formulieren
Bullshit-Bingo – die Wette, welche floskelhaften Redewendungen fallen werden – bleibt beliebt. Warum nicht den Gegentrend einleiten und mit simpler, kraftvoller Sprache überraschen? Das ist einfacher als sich zu verkünsteln. Es gilt die alte Weisheit: Wer weiß, was er sagen möchte, weiß auch, wie er es am besten sagt.
Wie das gelingt? Mit kurzen prägnanten Sätzen, kräftigen Verben, sparsam eingesetzten, treffenden Adjektiven und – weniger Phrasen. Was gefällt Ihnen besser? „Wir brauchen noch einen proaktiven, zielorientierten Teamplayer, der unser Projekt zum Fliegen bringt“ oder „Es wäre schön, wenn sich ein Kollege findet, der sich um die Details dieses Projekts kümmert“?

Buchtipps:
Ohne Zeigefinger und mit viel Humor: Stephan Porombkas Da ist noch Luft nach oben: Schöner floskeln mit Professor Porombka, ganz neu erschienen im Duden Verlag.
Hermann Ehmann, Ich bin da ganz bei Ihnen!: Das Wörterbuch der unverzichtbaren Bürofloskeln, C.H. Beck Verlag, 2014, auch als E-Book erhältlich.

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