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  • Fakten Fördermöglichkeiten und steuerliche Begünstigungen

    Wird die Anschaffung privater Ladeinfrastruktur gefördert?

    Die Anschaffung privater Ladeinfrastruktur wird nicht staatlich gefördert. Allerdings haben einige Kommunen Förderprogramme für die Anschaffung von Wallboxen aufgelegt und auch badenova bezuschusst die Anschaffung. So erhalten alle Ökostrom AKTIV-Kunden einen Zuschuss von 450 €, wenn sie sich eine Ladestation mit einer Leistung von 11-22 kW anschaffen .

    Wird der Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur gefördert?

    Der Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur wird vom Bund mit 300 Mio. € bis 2020 gefördert. Ziel ist, bundesweit zusätzlich 10.000 weitere Normal-Ladestationen (bis 22 kW) und 5.000 weitere Schnell-Ladestationen (ab 50 kW) zu errichten. Bisher sind drei Förderaufrufe erfolgt, wann der nächste Förderaufruf folgen wird, ist noch nicht bekannt. Bisher betrug die Förderung für Normalladepunkte 40% der Investitionskosten und des Netzanschlusses, für Schnellladepunkte lag der Zuschuss bei 50%.

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    Welche Förderungen sind speziell für Kommunen interessant?

    • Durch die „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ soll die Elektromobilität in Baden-Württemberg weiter gefördert werden. Speziell für Kommunen sind folgende Förderprogramme interessant (https://vm.baden-wuerttemberg.de/index.php?id=13676):
    • W-e-Gutschein über L-Bank: bis zu 5.000 € (in Landesgebieten mit NOx-Grenzwertüberschreitung) und bis zu 3.000 € (in anderen Gebieten Baden-Württembergs) für Betriebs-, Unterhalts- sowie Ladeinfrastrukturkosten für Elektrofahrzeuge
    • Bevorrechtigungen für E-Fahrzeuge: Beratungsleistung und konkrete Umsetzung mit bis zu 80% der Kosten, max. 35.000 €
    • E-Roller-Sharing: 50% der Kosten und max. 1.500 € pro E-Roller
    • Abwrackprämie für E-Zweiräder: 50% der Kosten bzw. max. 3.500 € für ein E-Kraftrad oder 1.500 € für ein neues S-Pedelec
    • Pedelecs in Verleihstationen an ÖPNV-Haltepunkten: 50% der Kosten bzw. max. 1.000 € pro Rad
    • E-Lastenräder: 30% der Kosten bzw. max. 3.000 € pro Rad
    • Um die Elektromobilität speziell in Gebieten mit erhöhter NOx-Belastung zu fördern, wurde das Sofortprogramm Saubere Luft ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms gab es bisher zwei Sonderaufrufe zur Förderung von E-Fahrzeugen und der zugehörigen Ladeinfrastruktur. Die Förderquote für Kommunen lag hier zwischen 75-90%. Derzeit ist kein Förderaufruf offen.
    • Um den Kommunen den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern, fördert der Bund die Erstellung „Kommunaler Elektromobilitätskonzepte“ mit einer Förderquote von 80%. Bisher sind zwei Förderaufrufe erfolgt, ob ein weiterer erfolgt, ist noch nicht bekannt. badenova unterstützt die Kommunen bei der Erarbeitung der Konzepte und hat bereits vier Konzepte erstellt (link zur E-Mob-Konzept-Seite!)

    Welche Förderungen sind speziell für Unternehmen interessant?

    • Durch die „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ soll die Elektromobilität in Baden-Württemberg weiter gefördert werden. Speziell für Unternehmen sind folgende Förderprogramme interessant:
    • BW-e-Gutschein über L-Bank: bis zu 5.000 € (in Landesgebieten mit NOx-Grenzwertüberschreitung) und bis zu 3.000 € (in anderen Gebieten Baden-Württembergs) für Betriebs-, Unterhalts- sowie Ladeinfrastrukturkosten für Elektrofahrzeuge. Antragsberechtigt sind u.a. Gewerbetreibende mit Lieferverkehr, sowie Sozial-/Pflegedienste, Carsharing-, Taxibetriebe.
    • E-Lastenräder: 30% der Kosten bzw. max. 3.000 € pro Rad
    • Zusätzlich gibt es vom Bund die Förderung von Schwerlastenfahrrädern mit 30% der Anschaffungskosten bzw. max. 2.500 € pro Lastenrad/-anhänger. Bafa
    • Um die Elektromobilität speziell in Gebieten mit erhöhter NOx-Belastung zu fördern, wurde das Sofortprogramm Saubere Luft ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms gab es bisher zwei Sonderaufrufe zur Förderung von E-Fahrzeugen und der zugehörigen Ladeinfrastruktur. Die Förderquote für Unternehmen lag hier bei 40%. Derzeit ist kein Förderaufruf offen.
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