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  • E-Mobilität: Die 10 wichtigsten Antworten auf Mythen und Vorurteile!

    1.) „E-Autos sind teuer, die kann sich keiner leisten!“

    • Die Anschaffungskosten bei E-Autos sind höher und liegen trotz Umweltbonus ca. 30% über dem Verkaufspreis von vergleichbaren Verbrennern. Der Mehrpreis wird v.a. durch die hohen Batteriekosten verursacht, die in den letzten Jahren durch Effizienzsteigerungen erheblich gesunken sind.
    • Die Verbrauchskosten pro Kilometer sind dagegen bis zu 65% günstiger. Mit dem Renault Zoe kosten 100 km ca. 4,50 Euro.
    • Geringe Steuern und Versicherungskosten verringern die Betriebskosten zusätzlich.
    • E-Autos haben kaum Wartungs- und Reparaturkosten, da sie weniger bewegte (Verschleiß-) Teile als Verbrenner haben.
    • Die Gesamtkostenbilanz über die Lebensdauer fällt daher bei den meisten E-Autos bereits heute positiv aus, v.a. wenn das Auto viel gefahren wird!

    2.) „Die Reichweiten sind nicht alltagstauglich“

    • 80% der Fahrzeugnutzer fahren weniger als 50 km am Tag, so dass die derzeitigen Reichweiten von E-Autos für die meisten Alltagsstrecken ausreichend sind.
    • Hinzu kommt, dass die Reichweiten der E-Autos mit zunehmender Batterieeffizienz in den letzten Jahren rapide gestiegen sind. Mittlerweile gibt es E-Autos mit Reichweiten bis zu 550 km – das geht auch für den Urlaub!
    • In Europa gibt es alle 120 km eine High-Power-Charging-Station (Schnellladesäule > 50 kW). Dort können E-Autos je nach Batteriegröße und Ladeleistung in 20 min bis 1h wieder vollgeladen werden.

    3.) „Es gibt keine Ladeinfrastruktur!“

    • Mit Wallboxen kann man dort laden, wo das Fahrzeug ca. 90% seiner Zeit steht – zu Hause oder in Unternehmen.
    • Die öffentlichen Ladeinfrastruktur wird immer weiter ausgebaut: Ende Juli gab es in Deutschland bereits 20.650 öffentliche Ladepunkte, davon 12% zum schnellladen (> 50 kW).

    4.) „Die Ladezeiten sind zu lang!“

    • Das Fahrzeug steht über 98 % seiner Lebenszeit – man hat also in der Regel genügend Zeit, um das Fahrzeug Zuhause, auf der Arbeit oder auch beim Einkaufen nachzuladen und fährt immer mit vollem Akku vom Startort los.
    • An öffentlichen Schnellladesäulen (Leistung > 50 kW) können innerhalb von ca. 10-20 min. 100 km nachgeladen werden wenn’s mal schnell und weiter weg gehen muss.
    • Apps bieten Hilfe, die nächste freie Ladestation zu finden und optimieren die Wartezeiten.

    5.) „E-Autos sowie das Laden mit Strom sind nicht sicher!“

    • Laden, auch bei Regen, ist ungefährlich.
    • Bei einem Unfall besteht keine erhöhte Brandgefahr, da bei einer Störung der Stromfluss sofort unterbrochen wird. Bei Chrash-Tests des ADAC schnitten E-Autos genauso gut ab wie Verbrenner.
    • Gewitter haben keinen Einfluss auf E-Autos. Es gilt der Faradaysche Käfig.

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    6.) „E-Autos sind leise und somit gefährlich!“

    • Durch Abrollgeräusche können E-Autos ab 30 km/h gut gehört werden.
    • Der Einbau eines Warngeräuschgenerators, ein „Acoustic Vehicle Alert System“, ist seit Juli 2019 für alle neu entwickelten Fahrzeugtypen in der EU zur Pflicht geworden und wird es zudem Mitte 2020 für sämtliche neu zugelassenen Elektro- und Hybridautos.

    7.) „Nur Tesla kann Elektroautos bauen!“

    • Fast alle Autohersteller bieten mittlerweile eine E-Variante an.
    • Der Renault Zoe ist das meistverkaufte E-Auto in Deutschland. Tesla liegt nur auf Rang 9.
    • E-Offensive ID.Familie: Der Volkswagenkonzern hat die weltweit größte E-Offensive gestartet. Allein die Marke VW investiert neun Mrd. Euro. Bis 2028 bringt Volkswagen konzernweit fast 70 reine E-Modelle auf den Markt.

    8.) „Elektroautos sind langsam!“

    • E-Autos beschleunigen um ein vielfaches schneller als Verbrenner.
    • Die meisten kleineren E-Autos fahren zwischen 100 bis 120 km/h.
    • Sportwagen wie z.B. Tesla können Geschwindigkeiten von über 200 km/h erreichen.
    • Der Venturi Buckeye Bullet 2.5 streamliner erzielte 2010 in den USA mit fast 500 km/h den bisherigen Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos.

    9.) „E-Autos verbessern die Klimabilanz nicht!“

    • Elektroautos haben auch unter der Verwendung des deutschen Strommixes HEUTE schon eine positivere Klimabilanz als vergleichbare Benziner oder Dieselfahrzeuge, selbst wenn die Fahrzeugherstellung und die Stromproduktion mit eingerechnet werden. Durch den stetigen Zubau an Erneuerbaren-Energien-Anlagen nimmt der Vorteil weiter zu (vgl. FAQ Elektroauto).
    • Ein Verbrenner setzt nur 25 % der Energie in Bewegung um (3/4 des Tankinhaltes gehen als Abwärme verloren!), ein Elektroauto nutzt dagegen bis zu 90 % für den Antrieb.
    • Lokal werden durch E-Autos keine Lärm- und Schadstoff-Emissionen verursacht.

    10.) „Die Rohstoffgewinnung ist umweltschädlich!“

    • Es ist richtig, dass für die Batterieherstellung große Mengen an Lithium gefördert werden müssen, durch die Umweltschäden verursacht werden können. Seltene Rohstoffe wie Kobalt werden häufig unter schwierigen Bedingungen abgebaut.
    • Batterien werden allerdings immer besser recycelt, so dass wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden (vgl. FAQ Elektroauto).

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