badenova aktuell

10.08.2011

badenova: Die große Bedeutung der Prävention in der Wasserversorgung Wasser hat ein langes Gedächtnis

Wie gut das hiesige Trinkwasser schmeckt, wird einem oftmals im Urlaub bewusst, wenn aus dem Hahn gechlortes bzw. stark aufbereitetes Wasser kommt. Was badenova für den Erhalt der Wasserqualität für Anstrengungen unternimmt, war Thema des Pressegesprächs am 10. August im Wasserwerk Hausen.

Dass das Hintergrundgespräch zum Thema Wasser in Hausen stattfand, hatte einen guten Grund: Das Wasserwerk Hausen feiert 2011 seinen 40. Geburtstag und ist - neben dem viel älteren Werk in Ebnet (1873-76) - das "Rückgrat" der hiesigen Wasserversorgung.

Auch wenn es in diesem Jahr wohl nicht mehr der Fall sein wird: Wird das Wasser knapp, wenn es in Sommermonaten lange Zeit trocken bleibt? Was in Teilen Deutschlands zum Problem werden kann, trifft auf das Gebiet des Wasserversorgers badenova nicht zu. „Unsere Wasserwerke sind so aufeinander abgestimmt, dass auch in einem Jahrhundertsommer das Wasser nicht knapp wird“, erklärt Mathias Nikolay (badenova-Vorstand) und verweist auf die reichen hiesigen Grundwasservorkommen. Wasser sei keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss. Da Wasser ein langes Gedächtnis habe, sei der Aspekt der Prävention in der Wasserversorgung besonders wichtig.

Im Schnitt verbraucht der Durchschnittsdeutsche rund 100 Liter Wasser pro Tag: Die größte Menge entfallen auf Dusche/ Bad (37 l), das WC (28 l) und die Waschmaschine (11 l).

Wer auf Leitungswasser statt auf gekauftes Mineralwasser setzt, leistet auch einen Beitrag zur Energiewende, so Vorstand Mathias Nikolay. Zudem sei es 25-30 Mal günstiger.

Über die zukünftigen Herausforderungen, mit denen sich der Wasserversorger badenova beschäftigt, referierte Johann-Martin Rogg (Unternehmensbereichsleiter badenova). Ob Düngemittel aus der Landwirtschaft oder der zunehmende Medikamentenkonsum einer immer älter werdenden Bevölkerung: Da Wasser ein langes und gutes Gedächntnis habe, sei die Vorsorge oberstes Gebot.

Klaus Rhode (Bereichsleiter Wasser badenova) stellte ein aktuelles Innovationsfonds-Projekt vor. Das Ziel des Projektes: größtmöglichen Grundwasserschutz und einen gleichzeitig möglichst guten und hohen Ertrag in der Landwirtschaft. Um die Qualität des Wassers zu schützen, arbeitet badenova eng mit den Landwirten in der Region zusammen. Bei dem vorgestellten Projekt geht es darum, den Nitratgehalt, den die Landwirtschaft mit sich bringt, konstant zu kontrollieren und anzuschätzen.

Details zum Pressetermin enthält die Pressemeldung Hausen als Rückgrat der Wasserversorgung