Zu einem nachhaltigen und bewussten Leben gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen. Sei es der sparsame Verbrauch mit Energie und Verpackungen oder unserem Lebensmittel Nummer 1: unserem Wasser. Was auch Du tun kannst, um Deinen Wasserverbrauch zu reduzieren, erfährst Du in unseren Wasserspartipps.

Unser Wasserverbrauch – Zeit zum Umdenken

Beim Wasserverbrauch bestehen weltweit große Unterschiede: Spitzenreiter des weltweiten Pro-Kopf-Wasserverbrauchs ist Dubai mit 500 Litern, gefolgt von den Amerikanern mit 295 Litern. Am wenigsten verbraucht Indien mit 25 Litern Wasser pro Tag und pro Person. In Deutschland verbrauchen wir täglich etwa 122 Liter Wasser.* Und das ist jeweils nur der direkte Wasserkonsum pro Tag und pro Kopf. Addiert man den indirekten noch hinzu, der mit der Herstellung von Konsumgütern und Dienstleistungen einhergeht, treibt man die Zahlen nochmals weiter in die Höhe. Du siehst also: Unser Wasserverbrauch ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine ernstzunehmende Problematik, mit der wir uns – angesichts der Klimaerwärmung – dringend beschäftigen müssen, wenn unsere Erde lebenswert bleiben soll.
*Wikipedia, Stand 2014.

Unsere Grafik zeigt Produkte, die besonders viel Wasser bei ihrer Herstellung benötigen.


Unsere Wasserspartipps

1. Leitungswasser trinken
Unser Leitungswasser ist das Lebensmittel Nr. 1 und somit das am meisten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Die Qualität unseres Leitungswassers ist besser als das im Lebensmittelladen käufliche Mineralwasser. Es hat nicht nur mehr Mineralstoffe, sondern ist auch wesentlich günstiger.

2. Waschmaschinen voll machen
Achte darauf, Geschirrspül – und Waschmaschinen vor dem Laufenlassen immer voll zu räumen. Oft reicht es aus, ein Sparprogramm zu wählen und somit auf die Vorwäsche zu verzichten. Schon beim Kauf einer Waschmaschine kannst Du auf Wasserverbrauch und Umweltverträglichkeit achten.

Frisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn.
Leitungswasser trinken: Geldbeutel und Umwelt schonen!

3. Benutze das Fahrrad
Fahrradfahren ist nicht nur gut für Geist und Körper, es spart auch Wasser. Die Herstellung eines PKWs verbraucht bis zu 400.000 Liter virtuelles Wasser. Zusätzlich wird für die Produktion von Biodiesel massiv die Rodung des Regenwaldes gefördert, welcher für den globalen Wasserkreislauf eine wichtige Rolle spielt.

4. Regenwasser auffangen
Wenn es regnet, läuft das Wasser in die Kanalisation. Das ist schade, denn es könnte problemlos für Arbeiten im Freien verwendet werden. Sammle den Regen in einer Tonne und benutze es z.B. fürs Fahrradputzen oder Blumengießen.

5. Stoffbeutel verwenden
Plastik ist schlecht für die Umwelt und verbraucht viel Wasser in der Herstellung. Versuche deswegen so wenig Plastikverpackungen wie möglich zu kaufen und verwende für Deine Einkäufe Stoffbeutel.

6. Weniger Neues kaufen
Wasser ist für die Herstellung von fast allem nötig. Deshalb ist es ganz wichtig, nicht so viel Neues zu kaufen. Geh lieber zum Flohmarkt und kaufe nur Dinge, die Du wirklich brauchst. Wenn weniger gekauft wird, wird weniger produziert und somit Wasser gespart.

7. Bewusster einkaufen und ernähren
Die Produktion von Nahrungsmitteln verbraucht viel Wasser. Vor allem bei tierischen Produkten wie Fleisch, Eier und Käse, aber auch bei Süßigkeiten und gespritztem Obst und Gemüse, wird viel Wasser benötigt. Deshalb ist es wichtig, nur so viele Lebensmittel zu kaufen, wie Du auch isst, damit Du nichts wegschmeißen musst. Wenn Du zusätzlich auf die Herkunft der Lebensmittel, auf Bio-Qualität und auf die Art Deiner Nahrung (mehr pflanzliche statt tierische Lebensmittel) achtest, kannst Du Deinen Wasserfußabdruck deutlich verkleinern.

8. Duschen statt Baden
Das spart viel Wasser und geht zudem schneller. Der Durchschnittswasserbrauch beim Baden liegt bei 180 Liter pro Kopf. Damit kannst Du zehn Minuten lang duschen. Wenn Du länger duschen solltest, nimm lieber ein Bad, um Wasser zu sparen.


Noch mehr Lust, Gutes zu tun?

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