Heizstrom – wie er funktioniert, was er kostet und wann er sich wirklich lohnt

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Wer mit Strom heizt, stellt sich schnell die Frage, welche Kosten entstehen und ob ein spezieller Heizstromtarif sinnvoll ist. Denn ob Sie eine Wärmepumpe, eine Nachtspeicherheizung oder eine elektrische Direktheizung nutzen: Die Art des Strombezugs hat großen Einfluss darauf, wie effizient und wirtschaftlich Ihr Heizsystem arbeitet.

Mit passenden Tarifmodellen, einer getrennten Verbrauchsmessung und, je nach Technik, reduzierten Netzentgelten kann Heizstrom günstiger sein als herkömmlicher Haushaltsstrom. Gleichzeitig heizen Sie mit Ökostrom unabhängig von fossilen Brennstoffen und verringern Ihren CO₂-Ausstoß.

In diesem Ratgeber erhalten Sie eine umfassende Orientierung zu Heizstrom, seiner Funktionsweise, den wichtigsten Kostenfaktoren und den Voraussetzungen, unter denen sich ein Heizstromtarif tatsächlich lohnt. Außerdem erfahren Sie, wie moderne Tarifmodelle, neue gesetzliche Regelungen und die Kombination aus Wärmepumpe und erneuerbaren Energien Ihre Heizkosten beeinflussen.

Was ist Heizstrom? – Definition, Nutzen und Abgrenzung zum Haushaltsstrom

Viele Haushalte nutzen Strom nicht nur für Geräte und Beleuchtung, sondern auch zum Heizen. Damit dieser Verbrauch korrekt erfasst und zu fairen Konditionen abgerechnet werden kann, braucht es klare Unterscheidungen: Was gehört zum normalen Haushaltsstrom, und was fällt unter Heizstrom? Die folgenden Grundlagen helfen Ihnen, Ihr eigenes Heizsystem besser einzuordnen.

Stromleitungen in der Abendsonne

Heizstrom einfach erklärt

Heizstrom ist Strom, der ausschließlich dafür genutzt wird, Ihre Heizung zu betreiben. Dazu zählen zum Beispiel Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen oder elektrische Direktheizungen. Entscheidend ist, dass der Heizverbrauch getrennt erfasst wird. Nur so können Sie spezielle Tarifmodelle nutzen, die für den Betrieb solcher Heizsysteme vorgesehen sind.

Während Haushaltsstrom alle alltäglichen Geräte versorgt, ermöglicht Heizstrom eine gezielte und oft kostengünstigere Abrechnung Ihres Wärmebedarfs. Für viele Systeme ist das Voraussetzung, um in den Genuss von reduzierten Netzentgelten oder Niedertarifen zu kommen.

Warum Heizstrom günstiger sein kann

Heizstromtarife unterscheiden sich in wichtigen Punkten von herkömmlichen Stromtarifen. Das betrifft vor allem die Preisbestandteile. Je nach Netzgebiet fallen für Heizstrom:

  • niedrigere Netzentgelte,

  • teilweise reduzierte Konzessionsabgaben,

  • und bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen auch Rabattmodelle nach § 14a EnWG

an. Dadurch kann der Preis pro Kilowattstunde unter dem für normalen Haushaltsstrom liegen.

Wie groß der Unterschied tatsächlich ist, hängt von Ihrem Tarif, Ihrer Heizungstechnik und regionalen Regelungen ab. Wir zeigen im weiteren Verlauf, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wann sich Heizstrom wirklich lohnt.

Wie heizt man mit Heizstrom? – Systeme und Funktionsweise

Elektrische Heizsysteme arbeiten sehr unterschiedlich. Manche benötigen viel Strom, andere nutzen Umweltenergie und kommen daher mit deutlich weniger aus. Damit Sie Ihren Heizstromverbrauch richtig einschätzen und den passenden Tarif wählen können, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Systeme, die Heizstrom nutzen.

Wärmepumpen – das effizienteste Heizstromsystem

Wärmepumpen zählen zu den effizientesten Heizsystemen, die mit Strom betrieben werden. Sie nutzen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und wandeln diese durch einen technischen Prozess in Heizwärme um. Nur ein Teil der benötigten Energie stammt aus Strom.

Die Effizienz wird durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschrieben. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen im Jahresdurchschnitt vier Kilowattstunden Heizwärme. Damit sind Wärmepumpen in der Regel deutlich günstiger im Betrieb als andere strombasierte Heizsysteme.

Wenn der benötigte Strom zusätzlich aus erneuerbaren Quellen stammt, heizen Sie nahezu klimaneutral. Die Kombination aus Wärmepumpe und einem speziellen Wärmestromtarif ermöglicht es, die Betriebskosten weiter zu senken.

Außenwärmepumpeneinheit in einem Garten, umgeben von üppigem Grün und bunten Blumen, in der Nähe eines weißen Gebäudes.

Nachtspeicherheizungen – bewährtes System mit klarem Tarifvorteil

Nachtspeicherheizungen laden ihren Wärmespeicher typischerweise nachts auf, wenn die Stromnachfrage geringer ist. Die gespeicherte Wärme wird tagsüber abgegeben. So lässt sich der günstigere Niedertarif (NT) optimal nutzen.

Auch wenn das System technisch älter ist, finden sich Nachtspeicherheizungen noch häufig in Bestandsbauten und Mietwohnungen. Sie profitieren besonders stark davon, wenn ein passender Heizstromtarif genutzt wird. Dabei ist wichtig, dass ein entsprechender Zähler vorhanden ist, um den Verbrauch nach HT/NT zu trennen.

Frau wärmt sich an einer Heizung

Elektrische Direktheizungen und Infrarot – Wärme auf Knopfdruck

Direktheizungen wie Radiatoren, Heizlüfter oder Infrarotelemente wandeln Strom eins zu eins in Wärme um. Das macht sie flexibel einsetzbar, aber gleichzeitig weniger effizient als Wärmepumpen.

IR-Heizungen geben Wärme als Strahlungswärme ab, was sich angenehm anfühlen kann und in einzelnen Räumen durchaus sinnvoll ist. Für den dauerhaften Einsatz im gesamten Gebäude sind Direktheizungen jedoch meist mit höheren Kosten verbunden. Ein Heizstromtarif kann diese Kosten zwar reduzieren, ersetzt aber nicht die Effizienzvorteile anderer Systeme.

Ein weißer elektrischer Heizkörper auf Rädern in einem gemütlichen Wohnzimmer mit Sofa, Kissen, Zimmerpflanzen und dekorativen Wandbildern.

Wärmepumpe und Photovoltaik – ein starkes Duo

Viele Haushalte setzen zunehmend auf die Kombination aus Wärmepumpe und eigener Photovoltaikanlage. Die PV-Anlage stellt tagsüber günstigen Strom bereit, den die Wärmepumpe für den Betrieb nutzen kann. Mit einem geeigneten Stromspeicher lässt sich ein Teil dieser Energie auch in die Abend- und Nachtstunden übertragen.

Das Ergebnis aus dieser Kombination:

  • geringere Strombezugskosten,

  • ein höherer Eigenverbrauchsanteil,

  • und ein besonders klimafreundliches Heizsystem.

Heizstromtarife und Eigenstromnutzung schließen sich nicht aus, sondern können sich ergänzen. Entscheidend ist, welche Verbrauchsanteile über das Netz laufen und wie flexibel die Wärmepumpe Wärme speichern kann.

Solarmodule erstrecken sich über ein Feld unter einem farbenfrohen Sonnenuntergangshimmel, mit Bäumen und fernen Hügeln am Horizont.

Heizstromtarife – diese Modelle gibt es

Nicht jedes Heizsystem nutzt denselben Tarif. Je nach Technik, Verbrauchsverhalten und Zählerkonfiguration kommen unterschiedliche Modelle infrage. Damit Sie den passenden Tarif wählen können, zeigen wir Ihnen die gängigen Tarifarten und erklären, für welche Heizsysteme sie besonders geeignet sind.

Niedertarif (NT) und Hochtarif (HT) – das klassische Heizstrommodell

Viele ältere Heizsysteme, vor allem Nachtspeicherheizungen, nutzen weiterhin das bewährte Tarifmodell aus Niedertarif (NT) und Hochtarif (HT). Die Idee dahinter ist einfach:

  • NT gilt zu Zeiten geringer Stromnachfrage, meist nachts

  • HT greift tagsüber, wenn der Strombedarf höher ist

Dieses Modell ist besonders dann attraktiv, wenn die Heizung flexibel nachts geladen oder betrieben werden kann. Voraussetzung ist ein entsprechender Zähler, der den Verbrauch sauber nach HT und NT erfasst.

Wärmepumpenstromtarife – optimiert für moderne Heiztechnik

Wärmepumpen profitieren von Tarifmodellen, die speziell für strombetriebene Heizsysteme mit hoher Effizienz entwickelt wurden. Diese Tarife bieten in vielen Netzgebieten reduzierte Netzentgelte, was zu einem günstigeren Preis pro Kilowattstunde führt.

Voraussetzungen sind meist:

  • eine fest installierte Wärmepumpe

  • eine getrennte Verbrauchsmessung

  • eine Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung

Regelungen nach § 14a EnWG ermöglichen es Netzbetreiber:innen, die Leistung kurzzeitig zu reduzieren, um Netzspitzen zu vermeiden. Im Gegenzug profitieren Betreiber:innen einer Wärmepumpe von Tarifen mit spürbar geringeren Netzentgelten, die wir später im Detail erläutern.

Ein Wärmepumpenstromtarif ist nicht automatisch günstiger als Haushaltsstrom, aber bei ausreichendem Wärmebedarf und effizienter Technik bietet er häufig messbare Vorteile.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Die jährlichen Stromkosten für eine Wärmepumpe liegen durchschnittlich zwischen 27 und 42 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. Dies entspricht etwa einem Drittel der Heizkosten einer Ölheizung oder Gasheizung.

Wie Sie den Stromverbrauch einer Wärmepumpe genau ausrechnen können, erläutern wir Ihnen in unserem Magazin-Artikel.

Zeitvariable und flexible Tarife – ideal für Smart Meter

Mit dem zunehmenden Ausbau intelligenter Messsysteme entstehen neue Tarifmodelle. Zeitvariable oder flexible Tarife passen den Strompreis an die Tageszeit oder sogar an stündliche Börsenpreise an.

Für Wärmepumpen und steuerbare Heizsysteme kann das Vorteile bieten, wenn:

  • ein Smart Meter vorhanden ist

  • die Wärmepumpe flexibel laufen kann

  • Wärmespeicher vorhanden sind

  • das Heizsystem Lastspitzen vermeiden kann

Unter günstigen Netz- und Marktbedingungen lassen sich so zusätzliche Einsparungen erzielen. Gleichzeitig leisten Haushalte durch die Verlagerung ihres Verbrauchs in Zeiten hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien einen aktiven Beitrag zur Energiewende.

Ein Smart Meter für Strom

Was kostet Heizstrom? – Rechenbeispiele und Vergleich

Wie hoch die jährlichen Kosten für Heizstrom ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab: der Art Ihres Heizsystems, der Effizienz, der Größe Ihres Gebäudes und dem gewählten Tarif. Um die Unterschiede nachvollziehbar zu machen, zeigen wir typische Rechenwege und vergleichen Heizstrom mit Haushaltsstrom und Gas. So erhalten Sie eine realistische Einschätzung, welche Kosten auf Sie zukommen.

Heizstromverbrauch berechnen

Um Ihre Heizstromkosten zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den Verbrauch. Der tatsächliche Bedarf ergibt sich aus drei Faktoren:

  1. Wärmebedarf Ihres Gebäudes (kWh pro Jahr)

  2. Effizienz Ihres Heizsystems (z. B. Jahresarbeitszahl bei Wärmepumpen)

  3. Nutzung von Warmwasser über die Heizung

Ein vereinfachtes Beispiel:

  • Ein Einfamilienhaus mit 120 m² benötigt durchschnittlich rund 14.000 kWh Wärme pro Jahr.

  • Bei einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 4 ergibt sich ein Stromverbrauch von etwa 3.500 kWh.

  • Eine Nachtspeicherheizung benötigt für dieselbe Wärmemenge nahezu 1:1 Strom, also rund 14.000 kWh.

Je effizienter das System arbeitet, desto geringer ist der Strombedarf – und desto stärker profitieren Sie von passenden Heizstromtarifen.

Heizstrom vs. Haushaltsstrom

Heizstromtarife unterscheiden sich preislich oft deutlich von Haushaltsstromtarifen. Das liegt an verschiedenen Preisbestandteilen, die für Heizstrom reduziert sein können.

Typische Unterschiede (je nach Netzgebiet und Tarif):

  • Haushaltsstrom: höhere Netzentgelte, keine steuerbare Verbrauchseinrichtung

  • Heizstrom: reduzierte Netzentgelte, teils geringere Konzessionsabgaben

  • NT/HT-Tarife: günstigerer Preis in der Nacht, höherer Preis am Tag

Unter günstigen Bedingungen liegt der Preis pro Kilowattstunde für Heizstrom spürbar unter dem Haushaltsstrompreis. Entscheidend sind jedoch Technik, Tarifmodell und Zählerkonfiguration.

Eine Frau mit lockigem Haar stellt einen intelligenten Thermostat an der Wand ein, während sie ein Telefon in der Hand hält. Sie steht in einem modernen, stilvollen Wohnzimmer mit Holzboden.

Heizstrom vs. Gas

Der Vergleich zwischen Heizstrom und Gas hängt stark von der eingesetzten Technik ab.

Beispiele:

  • Eine Wärmepumpe benötigt im Jahresmittel nur rund ein Viertel der elektrischen Energie im Vergleich zu einer Direktheizung. Dadurch sind die Betriebskosten im Zusammenspiel mit einem Heizstrom- oder § 14a-Modell oft niedriger als bei einer Gasheizung.

  • Bei Direktheizungen oder Nachtspeicherheizungen fällt der Strombedarf dagegen sehr hoch aus. Hier kann ein günstiger Heizstromtarif zwar helfen, aber nicht immer den Kostenvorteil einer Gasheizung ausgleichen.

Wichtig ist daher, nicht nur den Preis pro kWh zu betrachten, sondern den gesamten Strombedarf Ihres Heizsystems.

Kostenfaktoren, die leicht übersehen werden

Bei der Betrachtung von Heizstrom sollten auch mögliche Zusatzkosten berücksichtigt werden, die nicht im kWh-Preis enthalten sind:

  • Zählerinstallation (z. B. zusätzlicher Wärmestromzähler)

  • Messstellenbetriebskosten (jährliche Gebühr pro Zähler)

  • Umbauten im Zählerschrank, falls nicht ausreichend Platz vorhanden ist

  • Pflicht zum Smart Meter, abhängig von Verbrauch und Technik

  • Grundgebühr des jeweiligen Heizstromtarifs

Diese Kosten können sich auf die Wirtschaftlichkeit eines Tarifwechsels auswirken. Eine realistische Kalkulation bringt daher oft Klarheit darüber, ob sich Heizstrom in Ihrem Fall lohnt.

Welche Zähler braucht man für Heizstrom? – getrennte und gemeinsame Messung

Damit Heizstrom korrekt erfasst und abgerechnet werden kann, braucht es die passende Messkonfiguration. Sie bestimmt, ob Heizstrom und Haushaltsstrom gemeinsam oder getrennt gemessen werden und welche Tarifmodelle überhaupt möglich sind. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Zählerarten es gibt und wie sie im Zusammenspiel mit Heizstromtarifen funktionieren.

Eintarifzähler, Zweitarifzähler und Doppelzähler

Gemeinsame und getrennte Messung – was bedeutet das?

  • Gemeinsame Messung: Bei der gemeinsamen Messung wird der gesamte Stromverbrauch über einen gemeinsamen Anschluss erfasst. Technisch wird unterschieden, welcher Anteil auf die Heizung entfällt. Dieses Modell kann sinnvoll sein, wenn ein moderner Wärmepumpentarif genutzt wird und keine HT/NT-Unterscheidung erforderlich ist.

  • Getrennte Messung: Hier werden Haushaltsstrom und Heizstrom vollständig über zwei unterschiedliche Zähler erfasst. Das ermöglicht es, zwei eigenständige Tarife zu nutzen – beispielsweise einen Haushaltsstromtarif und einen vergünstigten Wärmestromtarif.
    Diese Variante ist besonders transparent und ermöglicht oft die größte Flexibilität.

So funktioniert die Anmeldung beim Netzbetrieb

Damit ein Heizstromtarif genutzt werden kann, muss die Heizung als steuerbare Verbrauchseinrichtung (z. B. Wärmepumpe) beim zuständigen Netzbetrieb angemeldet werden. Der Ablauf umfasst in der Regel:

  1. Anmeldung durch Elektrofachkraft
    Die Anlage muss fachgerecht installiert und beim Netzbetrieb gemeldet werden.

  2. Prüfung der technischen Voraussetzungen
    Der Netzbetrieb prüft, ob das System korrekt angeschlossen werden kann und welche Messkonfiguration erforderlich ist.

  3. Freigabe und Inbetriebnahme
    Erst nach der Freigabe darf die Heizung regulär betrieben und ein Heizstromtarif genutzt werden.

Wir unterstützen Sie dabei mit klaren Informationen, damit die Anmeldung und die Auswahl der passenden Messkonfiguration reibungslos funktionieren.

Wann lohnt sich Heizstrom? – Entscheidungsleitfaden

Ob ein Heizstromtarif die richtige Wahl ist, hängt von mehreren Faktoren ab: Ihrer Heiztechnik, dem jährlichen Verbrauch, der verfügbaren Messkonfiguration und den Tarifoptionen im Netzgebiet. Dieser Entscheidungsleitfaden hilft Ihnen dabei, die wichtigsten Kriterien einzuschätzen und eine fundierte Wahl zu treffen.

Heizstrom lohnt sich, wenn …

Heizstrom lohnt sich weniger, wenn …

Checkliste für Ihre Entscheidung

Mit dieser Übersicht können Sie schnell prüfen, welche Faktoren in Ihrem Fall entscheidend sind:

  • Welche Heiztechnik nutzen Sie?

  • Wie hoch ist Ihr jährlicher Wärmebedarf?

  • Wie effizient arbeitet Ihre Anlage? (z. B. JAZ bei Wärmepumpen)

  • Gibt es bereits einen separaten Heizstromzähler?

  • Können Sie NT/HT-Zeiten sinnvoll nutzen?

  • Ist ein Smart Meter installiert – oder geplant?

  • Welche Tarifmodelle sind in Ihrem Netzgebiet verfügbar?

  • Ist ein § 14a-Rabatt möglich?

  • Betreiben Sie bereits eine Photovoltaikanlage?

Je mehr dieser Punkte erfüllt sind, desto eher lohnt sich ein Heizstromtarif für Sie.

Heizstrom bei Badenova – Ihre Vorteile

Wenn Sie sich für Heizstrom entscheiden, spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch, wie zuverlässig Ihr Energieversorger arbeitet, wie transparent die Tarifstruktur ist und welche Unterstützung Sie beim Wechsel oder bei technischen Fragen erhalten. Als regionaler Energieanbieter mit eigener Netzkompetenz bieten wir Ihnen Vorteile, die über den reinen Stromtarif hinausgehen.

Günstiger Wärmestrom aus 100 % erneuerbaren Energien

Unsere Wärmestromtarife basieren vollständig auf erneuerbaren Energien. Damit heizen Sie nicht nur kostengünstig, sondern auch besonders klimafreundlich. Sie profitieren von:

  • Ökostrom aus regenerativen Quellen,

  • klar nachvollziehbaren Herkunftsnachweisen,

  • und einer nachhaltigen Versorgung, die sowohl Umwelt als auch Geldbeutel schont.

Durch die Verbindung aus Heizstromtarif und erneuerbarer Erzeugung reduzieren Sie langfristig Ihren CO₂-Ausstoß und machen Ihr Heizsystem zukunftssicher.

Mit einem passenden Heizstromtarif schaffen Sie die Grundlage für eine effiziente, preisbewusste und klimafreundliche Wärmeversorgung.