Die Heizung entlüften: Mit dieser Anleitung funktioniert es garantiert!

Veröffentlicht am:

Lesedauer:9 min

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und Sie möchten es in Ihren vier Wänden gemütlich warm haben. Doch was, wenn die Heizung nicht so richtig auf Touren kommt oder seltsame Geräusche von sich gibt? Dann könnte es an der Zeit sein, Ihre Heizung zu entlüften. Doch warum ist das eigentlich so wichtig?

Die Energiekrise ist aktuell ein vorherrschendes Thema und bestimmt auch unseren Umgang mit der Heizung. Hier sind wir alle gefragt, damit wir gut über den Winter kommen. Wenn Sie mit dem Beginn der Heizperiode Ihre Heizung entlüften, zahlt sich das für Sie doppelt aus. Mit unserem Spartipp und einer entlüfteten Heizung wird Ihre Wohnung schneller warm und Sie sparen Energie und Heizkosten.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Heizkörper einfach und schnell entlüften können.

Warum das Entlüften der Heizung so wichtig ist

Wenn Sie in einem Eigenheim leben, gilt: Für die regelmäßige Entlüftung Ihrer Heizung bzw. Heizkörper sind Sie zuständig. Aber wie erkennen Sie, dass Ihre Heizung entlüftet werden muss? Einige Anzeichen können Ihnen dabei helfen:

Gluckernde Geräusche

Wenn Sie ein ständiges Gluckern oder Klopfen in Ihren Heizkörpern und Rohren hören, ist das ein klares Indiz dafür, dass Luft im System ist. Hervorgerufen werden diese Geräusche durch Luft, die sich in den Heizkörpern angesammelt hat.

Teilweise kalte Heizkörper

Wenn nur der untere Teil Ihres Heizkörpers warm wird und der obere Teil kalt bleibt, ist das ein weiteres Anzeichen für Luft im System. Diese Luft verhindert, dass das heiße Wasser nicht mehr richtig zirkuliert und führt zu einer ungleichmäßigen Erwärmung Ihrer Heizkörper.

Verminderter Heizkomfort

Fühlen Sie, dass Ihre Räume nicht mehr so gut oder so schnell warm werden wie gewohnt, könnte das ebenfalls auf das Vorhandensein von Luft im Heizsystem hindeuten.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerken, ist es höchste Zeit, Ihre Heizung zu entlüften und wieder für ein warmes und gemütliches Zuhause zu sorgen. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie das geht!

Wie gelangt Luft in die Heizung und welche Auswirkungen hat sie?

Das Heizsystem in Ihrem Zuhause scheint auf den ersten Blick ein geschlossenes System zu sein. Dennoch kann es vorkommen, dass Luft in die Heizung gelangt. Aber wie passiert das eigentlich?

Wie gelangt Luft in die Heizung?

Nachfüllen von Wasser: Jedes Mal, wenn Wasser in das Heizsystem nachgefüllt wird, kann auch Luft eingeschlossen werden. Dies ist besonders häufig der Fall, wenn der Wasserdruck in der Anlage zu niedrig ist und Wasser manuell nachgefüllt werden muss.

Undichtigkeiten im System: Kleinste Undichtigkeiten, die möglicherweise nicht sofort bemerkt werden, können dazu führen, dass Heizwasser entweicht und Luft in das System eindringt, insbesondere wenn das System unter Druck steht.

Temperaturschwankungen: Bei starken Temperaturschwankungen kann sich in der Anlage ein Unterdruck bilden, der Luft ansaugt. Dies kann beispielsweise passieren, wenn die Heizung nach einer Sommerpause wieder eingeschaltet wird.

Oxidation des Wassers: Im Laufe der Zeit kann das Wasser in der Heizung Sauerstoff freisetzen, der sich als Luft in den Heizkörpern ansammelt.

Auswirkungen von Luft in der Heizung

Verminderte Heizleistung: Luft in den Heizkörpern kann die Zirkulation des Heizwassers behindern. Das bedeutet, dass die Heizkörper nicht mehr ihre volle Leistung erreichen und Räume nicht mehr effizient beheizt werden.

Erhöhter Energieverbrauch: Da die Heizung nicht mehr optimal arbeitet, verbraucht sie bei längerer Laufzeit mehr Energie, um dieselbe Wärmeleistung zu erzielen. Das führt zu einem höheren Energieverbrauch und somit auch zu höheren Heizkosten.

Geräuschentwicklung: Die in den Heizkörpern eingeschlossene Luft kann zu störenden Geräuschen führen, wie zum Beispiel Gluckern oder Klopfen.

Korrosion: Luft im System kann zur Bildung von Rost führen, da der Sauerstoff mit dem Metall der Heizkörper reagiert. Dies kann langfristig zu Schäden und Undichtigkeiten in der Anlage führen.

Wann sollten Sie Ihre Heizung entlüften?

Es wird empfohlen, Ihre Heizkörper mindestens einmal im Jahr zu entlüften, oder immer dann, wenn Ihre Heizung gluckert oder Sie zischende Laute hören oder bemerken, dass die Heizkörper nicht mehr richtig heizen. Dies sollte auch geschehen, bevor Sie die Ventile an Ihrer Heizung zum ersten Mal nach einer längeren Pause wieder aufdrehen. Ein idealer Zeitpunkt ist dafür im Herbst, bevor die Heizperiode beginnt.

Eine Hand, die mit einem Schlüssel einen weißen Heizkörper entlüftet und dabei die eingeschlossene Luft aus dem Ventil an der Seite ablässt.
Heizung entlüften mit Entlüftungsschlüssel © shutterstock Nestor Bandrivskyy

Heizung entlüften: Schritt-für-Schritt Anleitung

Das Entlüften der Heizung ist ein einfacher Vorgang, der jedoch sorgfältig durchgeführt werden sollte, um Schäden oder Wasseraustritt zu vermeiden. Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie Sie vorgehen sollten:

Vorbereitung

Heizung ausschalten und abkühlen lassen: Bevor Sie mit dem Entlüften beginnen, sollten Sie die Heizung ausschalten und sie vollständig abkühlen lassen. Dies verhindert, dass heißes Wasser austritt und Verbrennungen verursacht.

Bevor Sie mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung mit dem Entlüften beginnen, legen Sie sich folgende Dinge bereit:

Auffangbehälter: Ein kleiner Behälter oder eine Schüssel, um das Wasser aufzufangen, das beim Entlüften austritt.

Ein Handtuch oder einen Lappen: Um eventuell austretendes Wasser aufzufangen und Verschmutzungen zu vermeiden.

Entlüftungsschlüssel: Dies ist ein spezieller Vierkantschlüssel, der zum Öffnen des Entlüftungsventils benötigt wird. Er ist in Baumärkten oder im Fachhandel erhältlich.

Entlüftungsvorgang

Das Entlüften der Heizung erfolgt in diesen Schritten:

  1. Umwälzpumpe abstellen und Heizkörper zudrehen.

  2. Nach einer Stunde alle Thermostate der Heizkörper auf die höchste Stufe stellen.

  3. Legen Sie ein Handtuch und ein Gefäß unter das Entlüftungsventil des Heizkörpers.

  4. Nehmen Sie den Entlüftungsschlüssel und drehen Sie ihn langsam gegen den Uhrzeigersinn.

  5. Nun die Luft vollständig entweichen lassen.

  6. Wenn Wasser auszutreten beginnt, Ventil wieder im Uhrzeigersinn zudrehen.

  7. Umwälzpumpe wieder einschalten und Wasserdruck prüfen.

Illustrierte Anleitung zum Entlüften eines Heizkörpers in sieben Schritten mit entsprechenden Symbolen, in deutscher Sprache.
So entlüften Sie Ihre Heizung - Schaubild

Beginnen Sie beim Entlüften immer mit dem Heizkörper in Ihrem Heizkreislauf, welcher der Heizungsanlage am nächsten liegt. Sollten Sie Hausbesitzende sein, schalten Sie zuerst Ihre Umwälzpumpe ab und beginnen Sie mit den Thermostaten in den unteren Stockwerken.

Warten Sie nach dem Abschalten ungefähr eine Stunde, bevor Sie mit dem Entlüften beginnen. Dadurch können sich alle Luftbläschen im Heizkörper sammeln und nach der Wartezeit effizient entlüftet werden.

Heizkörperthermostat auf höchste Stufe drehen: Dies stellt sicher, dass die gesamte Luft im Heizkörper nach oben zum Entlüftungsventil steigt.

Entlüftungsventil am oberen Ende des Heizkörpers finden: Das Ventil befindet sich in der Regel an der obersten Stelle des Heizkörpers und sieht aus wie eine kleine Schraube oder ein Rädchen.

Auffangbehälter und Lappen bereithalten: Positionieren Sie den Auffangbehälter direkt unter dem Entlüftungsventil und halten Sie den Lappen bereit, um eventuelle Spritzer aufzufangen. Alternativ können Sie das Tuch auch direkt um das Entlüftungsventil wickeln.

Entlüftungsventil vorsichtig öffnen: Mit dem Entlüftungsschlüssel das Ventil langsam und vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie werden ein Zischen hören, wenn die Luft austritt. Lassen Sie das Ventil so lange offen, bis Wasser austritt. Meistens reicht eine halbe Drehung am Thermostatventil, damit die angesammelte Luft mit einem Zischen entweichen kann. Da diese Luft sehr heiß sein kann, ist es besser ausreichend Abstand zu halten.

Ventil schließen und Heizung wieder einschalten: Sobald Wasser austritt, drehen Sie das Ventil schnell im Uhrzeigersinn zu und schließen Sie es fest. Danach können Sie die Heizung wieder einschalten.

Kontrolle und Nachbereitung

Überprüfen, ob alle Heizkörper warm werden: Nachdem Sie die Heizung wieder eingeschaltet haben, sollten Sie warten und überprüfen, ob alle Heizkörper gleichmäßig warm werden. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Luft erfolgreich entfernt wurde. Überprüfen Sie den Heizkörper, der am weitesten vom Heizkessel entfernt ist nach etwa einer Stunde heizen noch einmal. Entweicht keine Luft mehr aus diesem Heizkörper, haben Sie eine perfekte Entlüftung Ihrer Heizung durchgeführt.

Energiespar-Tipps I Heizung richtig entlüften

Gegebenenfalls Wasserdruck in der Heizungsanlage überprüfen und nachfüllen: Durch das Entlüften kann der Wasserdruck in der Heizungsanlage sinken. Überprüfen Sie den Druckmesser an Ihrer Heizungsanlage. Wenn der Druck zu niedrig ist, müssen Sie eventuell Wasser nachfüllen, um wieder für einen optimalen Wasserdruck zu sorgen. Hierzu sollten Sie die Anleitung Ihrer Heizungsanlage oder eine Fachperson konsultieren.

Nahaufnahme einer Hand, die mit einem Schraubendreher einen Heizkörper entlüftet, wobei Wasser aus dem Ventil tropft.
Heizung mit Schraubenzieher entlüften © shutterstock Yevhen Prozhyrko

Heizung entlüften ohne Entlüftungsschlüssel

Nicht immer hat man den passenden Vierkantschlüssel zur Hand, wenn die Heizung entlüftet werden muss. Doch zum Glück gibt es auch alternative Methoden, um Luft aus dem Heizsystem zu entfernen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie vorgehen können:

Verwendung einer Zange:

  • Wenn Sie keinen Entlüftungsschlüssel zur Hand haben, kann eine Zange eine praktische Alternative sein. Wählen Sie eine Zange, die gut in der Hand liegt und deren Maulbreite an das Entlüftungsventil angepasst werden kann.

  • Setzen Sie die Zange vorsichtig am Entlüftungsventil an. Achten Sie darauf, dass sie fest sitzt, aber nicht zu fest, um das Ventil nicht zu beschädigen.

  • Drehen Sie das Ventil langsam gegen den Uhrzeigersinn, um die Luft entweichen zu lassen. Sobald Wasser austritt, drehen Sie das Ventil im Uhrzeigersinn wieder zu.

  • Wichtig: Gehen Sie mit Vorsicht vor, um das Ventil nicht zu beschädigen oder abzubrechen.

Spezielle Werkzeuge oder Adapter für gängige Schraubenzieher:

  • Einen Heizkörper mit einem Schlitz in der Schraube entlüften Sie am besten mit einem Schraubenzieher.

  • In Baumärkten oder Fachgeschäften gibt es spezielle Adapter für Schraubenzieher, die als Ersatz für einen Entlüftungsschlüssel dienen können.

  • Diese Adapter können einfach auf den Schraubenzieher aufgesetzt werden und ermöglichen so das Öffnen des Entlüftungsventils.

  • Manche Ventile haben auch eine Innensechskantschraube. Diese können Sie als Werkzeug zum Entlüften einem passenden Inbus zum Öffnen und Schließen benutzen.

  • Wie beim Entlüftungsschlüssel oder der Zange, drehen Sie das Ventil vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Anschließend wieder im Uhrzeigersinn schließen.

Heizung entlüften ohne Entlüftungsventil

Falls die Heizkörper in Ihrer Wohnung kein Entlüftungsventil besitzen sollten, können Sie sie auch über das Thermostatventil entlüften. Hierzu benötigen Sie wieder einen Lappen, eine Schüssel und einen Maulschlüssel. Gehen Sie nun Schritt für Schritt wie folgt vor:

  1. Schalten Sie die Umwälzpumpe ab.

  2. Drehen Sie dafür den Thermostat komplett zu.

  3. Lösen Sie jetzt die Verschraubung des Thermostat mit dem Schlüssel, ohne die Verschraubung komplett zu lösen.

  4. Die Luft entweicht nun über das Thermostatventil. Halten Sie ein Gefäß bereit um austretendes Wassers aufzufangen und drehen Sie die Verschraubungen wieder zu, sobald hier Wasser entweicht. Achten Sie darauf, dass diese festangezogen sind und dicht schließen.

  5. Schalten Sie die Umwälzpumpe wieder ein.

Übrigens: Entlüfterventile lassen sich auch bei den meisten alten Heizkörpern nachrüsten. Wenden Sie sich dafür an eine Fachperson.

Rechte und Pflichten als Mietende oder Vermietende beim Entlüften der Heizung

Das Entlüften der Heizung ist nicht nur eine technische Angelegenheit, sondern wirft auch rechtliche Fragen auf, insbesondere wenn man in einer Mietwohnung lebt. Wer ist für das Entlüften verantwortlich? Wer kommt für die Kosten auf? Und wann sollte eine Fachperson hinzugezogen werden? Hier klären wir diese Fragen:

Wer ist für das Entlüften verantwortlich?

  • Mietende: Grundsätzlich gehört das Entlüften der Heizung zu den kleinen Instandhaltungsmaßnahmen, die von den Mietenden selbst durchgeführt werden können und sollten. Es handelt sich um eine einfache Tätigkeit, die in regelmäßigen Abständen notwendig ist, insbesondere zu Beginn der Heizperiode.

  • Vermietende: Ist das Heizsystem jedoch so komplex oder alt, dass eine Laie es nicht selbst entlüften kann, oder gibt es wiederkehrende Probleme mit Luft in der Heizung, kann die Verantwortung bei den Vermietenden liegen. Ebenso, wenn im Mietvertrag explizit festgehalten ist, dass die Vermietenden für das Entlüften zuständig sind.

Kosten für das Entlüften: Wer trägt sie?

  • Mietende: Da das Entlüften der Heizung in der Regel zu den kleinen Wartungsarbeiten gehört, die die Mietenden selbst durchführen können, entstehen hier normalerweise keine Kosten. Sollten die Mietenden jedoch eine Fachperson beauftragen, ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt, müssen sie in der Regel auch die Kosten tragen.

  • Vermietende: Sollte das Entlüften aufgrund von Mängeln am Heizsystem oder aufgrund von im Mietvertrag festgelegten Regelungen in der Verantwortung der Vermietenden liegen, so tragen diese auch die Kosten. Ebenso, wenn die Vermietenden ausdrücklich eine Fachperson beauftragen, um das Entlüften durchzuführen.

Wann sollte man eine Fachperson hinzuziehen?

  • Bei wiederkehrenden Problemen mit Luft in der Heizung, trotz regelmäßigem Entlüften.

  • Wenn nach dem Entlüften die Heizung nicht richtig funktioniert oder der Wasserdruck stetig abfällt.

  • Bei Unsicherheiten oder wenn man sich mit dem Entlüftungsvorgang nicht vertraut fühlt.

  • Bei komplexen Heizsystemen oder älteren Anlagen, bei denen das Risiko besteht, etwas zu beschädigen.

Fazit

Bei Mietwohnungen sind die Instandhaltung und Wartung der Heizungsanlage die Pflicht der Vermietenden. Sind Sie selbst Mietende, kann es manchmal trotzdem ratsam sein, die Heizkörper in Ihrer Mietwohnung selbst zu entlüften. Wenn Sie zum Beispiel vermuten, dass sich Luftblasen im Heizkörper befinden, können Sie das auch selbst vornehmen.

Letztendlich können Sie als Mietende aber nur die Heizkörper in Ihrer Wohnung entlüften. Da Sie bei Zentralheizungen in der Regel auch die Umwälzpumpe für den Heizkreislauf nicht selbst abschalten können, müssen Sie sich hier zwingend auch an Ihre Vermietenden wenden.

Falls hier für die Entlüftung im gesamten Gebäude bei allen Mietenden eine Fachperson beauftragt werden muss, sollte das ohnehin über Ihre Vermietenden laufen, da Sie sonst auf den Kosten sitzen bleiben können.

Sie sind als Mietende nicht verpflichtet, die Heizung zu entlüften, können es aber einfach selbst machen. Für die Entlüftung der Zentralheizung sind nicht Sie als Mietende, sondern die Vermietenden zuständig.

Wie oft muss die Heizung entlüftet werden?

Abgesehen vom Beginn der Heizsaison, hängt das ganz vom Zustand und Alter Ihrer Heizung ab. Es gibt Heizkörper, die während einer gesamten Heizperiode ohne zusätzliche Entlüftungsvorgänge auskommen. Andere, vor allem ältere oder undichte Heizungen, müssen öfter entlüftet werden. Spätestens wenn das Heizungswasser wieder gluckert oder die Heizung Geräusche macht, sollten Sie aber aktiv werden.

Manchmal gelangt auch beim Nachfüllen von Heizungswasser Luft in die Heizungsanlage. Deshalb sollten Sie jedes Mal nach dem Auffüllvorgang Ihre Heizung vorsorglich entlüften.

Mittlerweile gibt es innovative Ventile für Heizkörper, die überschüssige Luft automatisch entweichen lassen. Diese können Sie ohne großen Aufwand gegen die vorhandenen Ventile austauschen und sich während der gesamten Heizperiode über gleichmäßig warme Heizkörper sowie niedrigere Heizkosten freuen, ohne einen Finger rühren zu müssen.

Abschließend lässt sich sagen, dass das regelmäßige Entlüften Ihrer Heizung nicht nur für Ihren eigenen Komfort und die Kosteneffizienz wichtig ist, sondern auch einen direkten positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Es ist ein einfacher Schritt mit großer Wirkung, der dazu beiträgt, den Energieverbrauch zu reduzieren, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Lebensdauer Ihres Heizsystems zu verlängern.