Hilfe, die Heizung macht Geräusche! Was Du jetzt tun kannst

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Sie sitzen mit einem guten Buch und einem wärmenden Tee im Wohnzimmer und plötzlich ist es da. Ein leises Rauschen, Pfeifen oder gar Brummen. Schnell steht der Übeltäter fest: Ihre Heizung macht Geräusche. Als Laie ist man schnell verunsichert, was es mit der klopfenden Heizung auf sich hat. Schließlich kostet eine neue Heizanlage viel Geld.

Wir können Sie erst einmal beruhigen, denn nicht jedes störende Geräusch bedeutet eine defekte Heizung. Wir verraten Ihnen, was es mit den unterschiedlichen Geräuschen einer Heizung auf sich hat, wann Sie selbst tätig werden können und wann Sie besser eine Fachperson rufen sollten.

Heizung in der Theorie: Der Aufbau einer Heizung

Um den Geräuschen Ihrer Heizung auf den Grund zu gehen, sollten Sie zunächst den Grundaufbau einer Heizung kennen. Damit wird es Ihnen leichter fallen, die Geräusche zu lokalisieren und einzuschätzen, ob Sie selbst tätig werden können oder die Hilfe einer Fachperson benötigen. Eine Heizung besteht aus mehreren Bauteilen:

#1 Der Heizkörper

Sie finden ihn als Heizkörper (Radiator), Wandheizung oder Fußbodenheizung in Ihren Räumen. Bezeichnet wird er als Wärmeverbraucher. Von ihm findet die Übertragung von Wärme auf einen Raum statt.

#2 Heizrohre

Über sie findet die Verteilung des erwärmten Wassers vom Kessel in die Heizkörper statt.

#3 Heizkessel

Das Herzstück der Heizung ist der Heizkessel als sogenannter Wärmeerzeuger. Dieser wird mit unterschiedlichen Brennstoffen betrieben. Bisher sind Öl und Gas am verbreitetsten.

#4 Umwälzpumpe

Sie dient als Träger für das erwärmte Wasser und sorgt dafür, dass dieses durch die Rohrleitungen in den Heizkörper gelangt.

#5 Ventil

Die Regulatoren zur Einstellung der Wärmeverteilung finden Sie an Ihrer Heizung. Bei Fußbodenheizungen befinden sie sich als Bedienfeld an der Wand. Ventile sind kleine Öffnungen in den Rohrleitungen. Durch Drehen des Regulators vergrößern oder verkleinern Sie die Öffnung. So nehmen Sie Einfluss auf die Raumtemperatur.

Alle Bauteile einer Heizung bilden zusammen ein geschlossenes System. Funktioniert eine der Komponenten nicht korrekt, kann es in Ihrer Heizung zu Geräuschen kommen. Damit Sie aufgrund der störenden Heizungsgeräusche keine schlaflosen Nächte haben, ist es wichtig zu wissen, was die Geräusche bedeuten. Nur so können Sie geeignete Maßnahmen einleiten.

Hände mit roten Nägeln ruhen auf einem weißen Heizkörper unter einem Fenster, bekleidet mit einem kuscheligen Pullover.
Die Heizung macht Geräusche © shutterstock-Zvone

Das sind die typischen Geräusche einer Heizung

Heizungen verursachen ganz unterschiedliche Geräusche. Alle haben unterschiedliche Grüne.

Unser Tipp: Hören Sie einmal genau hin. Ruhig über ein paar Minuten hinweg. Und versuchen Sie das störende Geräusch der Heizung in folgende Kategorien einzuordnen:

  • Die Heizung pfeift. Sie hören ein leises Zischen.

  • Die Heizung klopft. Sie nehmen ein klopfendes Geräusch im Heizkörper wahr.

  • Die Heizung gluckert. Sie hören ein gurgelndes Geräusch.

  • Die Heizung brummt und rauscht. Sie nehmen ein kontinuierliches Brummen der Heizung wahr

  • Die Heizung knackt. Ihre Heizung knackt in Abständen.

  • Die Heizung plätschert. Statt eines Rauschens nehmen Sie eine Art Plätschern wahr.

  • Die Heizung klingt wie ein Presslufthammer.

  • Die Heizung klingt wie ein Nebelhorn.

Ihre Heizung macht komische Geräusche? So erkennen Sie die Ursachen und schaffen Abhilfe!

Nicht jedes Geräusch muss gleich ein unheilvoller Vorbote sein. Manchmal ist hingegen schnelles Handeln gefragt und die Hilfe einer Fachperson notwendig.

Bei alten Anlagen können störende Geräusche Hinweis auf eine nötige Modernisierung sein. Mit preiswerten Angeboten, wie von uns, ist die Heizungsmodernisierung schnell erledigt. Anschließend haben Sie für viele Jahre Ruhe und sparen nebenbei sogar Energiekosten.

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Die Heizung pfeift

Wenn Ihre Heizung pfeift, kann das verschiedene Gründe haben. Der Häufigste ist, dass sich zu viel Luft im Heizkreislauf befindet. Diese können Sie ganz einfach mit dem Entlüften der Heizung wieder in Einklang bringen.

Drehen Sie dazu vorsichtig das Entlüftungsventil mit einem Entlüftungsschlüssel auf, bis hörbar Luft entweicht. Besonders bei älteren Gasthermen können sich Luftblasen im Heizungswasser sammeln und unangenehme Pfeifgeräusche erzeugen. Detaillierte Informationen in unserem Blog-Artikel "Heizung entlüften".

Ebenso kann der Wasserdruck zu niedrig oder die Umwälzpumpe zu hoch eingestellt sein. Die falschen Einstellungen können Sie am Manometer ablesen. Der Sollwert muss bei mindestens 1 bar liegen. Ist das nicht der Fall, können Sie selbst aufbereitetes Wasser nachfüllen.

Um die Umwälzpumpe zu regulieren, senken Sie die Drehzahl der Umwälzpumpe. Das sorgt dafür, dass sich die Erwärmung des Wassers verzögert.

Die Heizung klopft

Ein falsch eingestelltes Überströmventil könnte die Ursache sein. Um das störende Geräusch zu beheben, sollte dieses von einer Fachperson richtig eingestellt werden. Ebenso könnte es sich um hinderliche Abstände von Heizwasser- und Kaltwasserleitungen handeln.

Bei falsch gelegten Rohrleitungen sollten Sie über einen Umbau nachdenken, denn je länger das Problem besteht, desto schwerwiegendere Folgen kann dies haben.

Die Heizung gluckert

Gluckernde Heizkörper entstehen häufig durch Luft im Heizungswasser oder ein nicht korrekt entlüftetes Entlüftungsventil. Es sind ähnliche Ursachen wie eine pfeifende Heizung. Ergreifen Sie daher die gleichen Maßnahmen.

Die Heizung rauscht oder brummt

Eine rauschende Heizung ist meist harmlos. Häufig handelt es sich um die Fließgeräusche des Wassers. Nehmen Sie dagegen ein lautes Rauschen wahr, kann das eine zu hohe Einstellung der Drehzahl bei der Umwälzpumpe zur Ursache haben. Überprüfen Sie die Einstellungen und denken Sie zeitnah über eine Wartung durch eine:n Heizungsinstallateur:in nach.

Wenn Ihre Heizung brummt, sollten Sie das ernst nehmen. Eventuell ist ein Lagerschaden der Umwälzpumpe der Auslöser. Ziehen Sie auch lockere Leitungen, einen defekten Brenner oder einen beschädigten Lüfter in Betracht. Auch schlecht montierte Heizungsrohre können Brummgeräusche im ganzen Haus verstärken.

Hier hilft Ihnen eine Fachperson, die das Problem genau lokalisieren kann. Defekte Teile müssen ausgetauscht werden. Aber nicht immer lohnt sich der Aufwand. Wenn der Profi zu einer Modernisierung rät, vereinbaren Sie direkt einen unverbindlichen Beratungstermin bei uns und profitieren Sie von den günstigen Konditionen.

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Die Heizung knackt

Handelt es sich um ein leises und kurzes Knacken brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Hierbei handelt es sich um die natürliche Ausdehnung des Wassers. Ist die Halterung des Heizkörpers falsch montiert, können Reibungspunkte die störenden Geräusche auslösen. Orten Sie die Reibungspunkte und stabilisierende Haltung mit einem weichen Stück Papier. Oft hilft etwas Öl an betreffender Stelle.

Möglicherweise sind Vor- und Rücklauf vertauscht worden oder die Leitung so verlegt, dass sie nicht spannungsfrei sind. In diesem Fall müssen die Rohre von einem Spezialisten neu verlegt werden. Weniger aufwendig wird es, wenn lediglich das falsch eingestellt Überströmventil für das Knacken sorgt. Dieses können Sie gemeinsam mit einer Fachperson einstellen.

Die Heizung plätschert

Sollte Ihre Heizung plätschern, kann das an zu viel Luft im Heizsystem liegen. Hier hilft es, alle Heizungen einmal mit Hilfe unserer Anleitung zu entlüften. Wie bei dem störenden Gluckern und Pfeifen kann der Grund ein zu niedrig eingestellter Wasserdruck oder eine zu hoch eingestellte Drehzahl der Umwälzpumpe sein.

Ein pfirsichfarbener Becher mit einem Teebeutel steht auf einem weißen Heizkörper neben einem Thermostatknopf vor einer schlichten weißen Wand.
Geräusche der Heizung © Jonas Conklin

Die Heizung klingt wie ein Presslufthammer

Klingt Ihre Heizung wie ein Presslufthammer?

Dann fließt das Wasser wahrscheinlich falsch herum.

Häufig ist Vor- und Rücklauf am Heizkörper vertauscht. Das Ventil wird falsch angeströmt und beginnt zu schlagen.

Abhilfe schaffen spezielle Austauschventile oder voreinstellbare Umrüstoberteile – besonders bei Anlagen mit hydraulischem Abgleich. Bei Ventilheizkörpern hilft oft ein Umlenkmontagesatz. In manchen Fällen müssen auch die Rohrleitungen korrekt umgelegt werden.

Auch Luft im System, zu hoher Pumpendruck oder ein defektes Ausdehnungsgefäß können das Hämmern verursachen.

Manchmal kann auch ein defektes Thermostat zu schlagenden Geräuschen führen, wenn die Ventile nicht sauber schließen.

Tipp: Lassen Sie die Anlage von einer Fachperson prüfen – das spart Zeit und schützt die Technik.

Die Heizung klingt wie ein Nebelhorn

Dröhnt Ihre Heizung wie ein Schiffshorn? Dann liegt meist ein Problem mit Abgas, Lüfter oder Kondensat vor.

Häufig steckt ein verschmutzter Wärmetauscher dahinter – das Abgas staut sich und vibriert. Auch falsch eingestellte CO₂-Werte oder defekte Lüfterlager erzeugen das typische Nebelhorn-Geräusch.

Manchmal blockiert Kondensat den Ablauf. Beim Verdampfen entstehen dann Pfeif- oder Dröhngeräusche.

Lösungen: Wärmetauscher reinigen lassen, CO₂-Wert prüfen, Kondensatablauf spülen oder das Lüfterlager tauschen.

Tipp: Nach Wartungen unbedingt Einstellungen prüfen lassen – falsche Justierung ist ein häufiger Auslöser.

Übrigens: Sollten Sie noch über eine alte Heizanlage verfügen, lassen Sie in diesem Zuge gleich einen hydraulischen Abgleich vornehmen. Hierbei findet eine Berechnung der erforderlichen Heizleistung statt und die Einstellung an den Heizkörpern können angepasst werden.

Wenn sich das aus energieeffizienten- und Kostengründen nicht mehr trägt, ist eine Modernisierung sinnvoll. Bei einer Modernisierung der Heizung sind wir von uns, Ihr zuverlässiger Partner.

Präventive Wartung und gesetzliche Vorgaben

Viele Heizungsgeräusche entstehen durch fehlende oder unregelmäßige Wartung. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Geräusche vermeiden – und die Lebensdauer der Heizungsanlage verlängern.

Wartungspflicht und gesetzliche Regelungen

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) fordert vor allem einen effizienten Betrieb von Heizungsanlagen (§ 60) und schreibt für bestimmte Anlagen auch Inspektionen oder Heizungsprüfungen vor (§ 60a ff., § 74 ff.). Auch wenn das GEG keine allgemeine, explizite Wartungspflicht für jede Anlage vorschreibt, ist eine regelmäßige fachgerechte Wartung oft die Voraussetzung, um die gesetzlichen Effizienz- und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Zudem ist sie meist Bedingung für die Herstellergarantie und kann mietvertraglich relevant sein. Ziel ist es, Energie zu sparen, Emissionen zu senken – und störende Betriebsgeräusche zu vermeiden.

Die technischen Anforderungen sind in Normen geregelt, z. B.:

  • DIN 4109: Schallschutz im Hochbau (max. 30 dB in Aufenthaltsräumen)

  • DIN 45680: Bewertung tieffrequenter Geräusche (z. B. Brummen von Pumpen)

Empfohlene Wartungsmaßnahmen

Um Heizgeräusche zu vermeiden, empfehlen Fachbetriebe eine jährliche Wartung – am besten vor Beginn der Heizsaison (Juli bis September).

Diese Punkte sollten regelmäßig geprüft werden:

  • Entlüften aller Heizkörper

  • Überprüfung des Wasserdrucks am Manometer

  • Funktionskontrolle der Umwälzpumpe

  • Sichtprüfung der Rohrisolierung & Befestigungen

  • Einstellung der Thermostatventile

Ein falsch eingestellter Thermostat kann nicht nur die Temperatur, sondern auch die Strömungsgeräusche beeinflussen.

Tipp: Dokumentieren Sie alle Wartungsmaßnahmen schriftlich. Das hilft bei Garantieansprüchen und bei der Kommunikation mit Ihrer vermietenden Person.

Wirtschaftliche Aspekte und Kosten-Nutzen-Abwägung

Ist die Heizungsanlage jedoch älter als 15 Jahre und treten Geräusche häufiger auf, kann ein kompletter Austausch wirtschaftlicher sein – besonders bei steigenden Energiepreisen.

Die Investitionskosten für eine neue Heizungsanlage variieren stark je nach gewähltem System, notwendigen Anpassungen (z.B. Heizkörper, Speicher, Elektroarbeiten) und dem Installationsaufwand. Als grobe Orientierung (vor Abzug möglicher Förderungen) muss man rechnen mit:

  • Gas-Brennwertheizung (Austausch): oft ab ca. 10.000 Euro - 15.000 Euro

  • Pelletheizung: häufig ca. 25.000 Euro - 40.000 Euro (inkl. Lager und Förderung)

  • Wärmepumpe (Luft-Wasser): meist ca. 25.000 Euro - 40.000 Euro (inkl. Installation, ggf. neuem Speicher)

Dafür sinken aber die laufenden Betriebskosten – und moderne Anlagen arbeiten leiser, effizienter und wartungsärmer.

Amortisationszeit und Förderungen

Die Amortisationszeit einer neuen Heizung – also die Zeit, bis die eingesparten Energiekosten die Mehrinvestition (nach Förderung) ausgeglichen haben – liegt oft zwischen etwa 7 und 15 Jahren, kann aber stark variieren.

Staatliche Förderungen können die Kosten erheblich senken. Seit 2024 ist für Zuschüsse beim Heizungstausch in privaten Wohngebäuden die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zuständig.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Förderbedingungen und Förderhöhen variieren können und sich regelmäßig ändern. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Maßnahme über die aktuellen Bedingungen bei BAFA und KfW zu informieren.

Tipp: Der Badenova Förderservice hilft, die beste Lösung zu finden.

Rechtliche Aspekte bei Heizgeräuschen

Heizungsgeräusche können nicht nur störend, sondern auch ein rechtliches Thema sein – besonders in Mietwohnungen.

Mietminderung bei störenden Geräuschen

Wenn die Heizung dauerhaft laute oder ungewöhnliche Geräusche verursacht – etwa wie ein Presslufthammer, Nebelhorn oder eine Bohrmaschine – kann das ein Mietmangel sein.

In diesem Fall besteht ggf. ein Anspruch auf Mietminderung. Voraussetzung:

  • Geräusch muss dauerhaft auftreten

  • Nachweis durch Protokoll oder Schallmessung

  • Vermietende Person muss vorher zur Behebung aufgefordert worden sein

Je nach Ausmaß liegt eine mögliche Mietminderung zwischen 5 % und 20 %.

Pflichten der vermietenden Person und Beweissicherung

Vermietende Personen sind verpflichtet, Heizungsanlagen in einem funktionsfähigen und zumutbaren Zustand zu halten. Dazu gehört auch der Geräuschpegel.

Zur Beweissicherung helfen:

  • Geräuschprotokolle über mehrere Tage

  • Schallpegelmessung mit App oder Messgerät

  • Zeug:innen (z. B. Nachbar:innen)

Wichtig: Vor rechtlichen Schritten sollte immer das Gespräch mit der vermietenden Person gesucht werden – idealerweise schriftlich mit Fristsetzung.

Systematische Diagnose der Heizungsgeräusche

Bevor ein Fachbetrieb gerufen wird, können Sie mit systematischen Schritten selbst herausfinden, woher die Geräusche kommen – und ob es sich um ein normales Betriebsgeräusch oder ein ernstzunehmendes Problem handelt. Wenn Sie als Hausbesitzende regelmäßig selbst die Heizungsanlage prüfen, können Sie viele Probleme frühzeitig erkennen.

Schritt-für-Schritt-Diagnose bei Heizungsgeräuschen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Ursache der Geräusche einzugrenzen:

  1. Geräusch genau beobachten: Wann tritt es auf (beim Aufheizen, nachts, beim Einschalten)? Wie klingt es (zischen, brummen, klopfen)

  2. Heizkörper einzeln prüfen: Tritt das Geräusch nur an einem bestimmten Heizkörper auf?

  3. Wasserdruck am Manometer prüfen: Ist der Druck < 1 bar, kann das Gluckern oder Pfeifen verursachen.

  4. Entlüften: Luft im System ist eine häufige Ursache – am besten mit einem Entlüftungsschlüssel arbeiten.

  5. Thermostatventile prüfen: Diese können klemmen oder zu stark geöffnet sein.

  6. Heizungspumpe und Leitungen hören: Vibrieren oder laute Geräusche deuten auf ein Defekt oder eine falsche Einstellung hin.

Achten Sie darauf, ob das Geräusch kontinuierlich oder sporadisch ist – und ob es im ganzen Haus auftritt.

Fazit: Heizungsgeräusche richtig deuten und handeln

Heizungsgeräusche sind nicht automatisch ein Grund zur Sorge – oft stecken harmlose Ursachen wie Luft im Heizkreislauf oder falsch eingestellte Komponenten dahinter. Doch manchmal können auch ernsthafte Probleme an Heizungsrohren, Thermostatventilen oder der Umwälzpumpe verantwortlich sein.

Mit dem richtigen Wissen lassen sich viele Störquellen selbst erkennen und beheben – etwa durch Entlüften über das Entlüftungsventil oder das Überprüfen des Wasserdrucks.
Wer regelmäßig wartet und moderne Diagnosehilfen nutzt, schützt seine Heizungsanlage langfristig – und spart bares Geld.

Für komplexere Probleme oder bei Unsicherheiten sollte unbedingt ein Fachbetrieb oder eine Heizungsbauer:in hinzugezogen werden. Besonders bei alten Gasthermen lohnt sich zudem der Blick auf eine Modernisierung.

Ob Hausbesitzende oder Mietende – wer Heizgeräusche ernst nimmt, handelt nicht nur vorausschauend, sondern erhöht auch Komfort und Effizienz in den eigenen vier Wänden.