2023-A-002
Energiesparende Plasma-Filter für Raumlufttechnische Anlagen (EPla)
Bis zu 20 Prozent Energiesparpotential durch neue Technologie im Sektor Luftversorgung
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Energiesparende Plasma-Filter für Raumlufttechnische Anlagen (EPla) |
| Projektnummer | 2023-A-002 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Projektträger | Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 136.000 € |
Energieeinsparung durch innovative Filtertechnologie
Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch raumlufttechnischer Anlagen signifikant zu senken, indem ein neuartiger Plasma-Filter entwickelt und erprobt wurde. Im Fokus stand die Reduktion der elektrischen Leistungsaufnahme von Ventilatoren, die durch verschmutzte Filter in herkömmlichen Systemen kontinuierlich ansteigt. Durch den Einsatz eines selbstreinigenden Plasma-Filters sollte eine gleichbleibend hohe Reinigungsleistung bei konstant niedrigem Strömungswiderstand erzielt werden. Damit sollte nicht nur der Energieverbrauch gesenkt, sondern auch die Betriebskosten reduziert und die Anlagenverfügbarkeit erhöht werden.
Technologieentwicklung und Demonstration im Labormaßstab
Im Rahmen des Projekts wurde ein Plasma-Filter im Labormaßstab entwickelt, der sich durch eine kontinuierliche Selbstreinigung auszeichnete und somit auf regelmäßige Filterwechsel verzichten konnte. Die Technologie wurde in einer kleinen RLT-Anlage der NOVA Apparate GmbH sowie in einer Horizontalstrom-Arbeitsbank der GOLLER Reinraumtechnik GmbH unter realen Bedingungen getestet. Dabei wurde das Einsparpotenzial an elektrischer Energie auf 10 bis 20 Prozent geschätzt. Die Ergebnisse zeigten, dass der Filter nicht nur eine vergleichbare, sondern teilweise sogar bessere Luftreinigungsleistung als herkömmliche Systeme erbrachte.
Übertragbarkeit und Markteinführung vorbereiten
Die Projektergebnisse bildeten die Grundlage für die Planung größerer Demonstrationsanlagen, mit denen das Energieeinsparpotenzial in der Praxis weiter validiert werden sollte. Durch die Einbindung von Hersteller:innen wurde die technische Übertragbarkeit auf Neuanlagen und Nachrüstungen sichergestellt. Gleichzeitig wurden kommunale Entscheidungsträger:innen, wie etwa in der Stadt Müllheim, über den neuen Stand der Technik informiert. Ziel war es, die Technologie in zukünftige Ausschreibungen einfließen zu lassen und so eine breite Marktnachfrage für energieeffiziente Luftreinigungssysteme zu schaffen.
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