Windpark Energieallee Sinsheim

Entlang der Autobahn A6 zwischen Sinsheim und Balzfeld planen wir zehn Windenergieanlagen. Gemäß dem aktuellen, vorläufigen Stand der Planungen sollen die Windenergieanlagen auf Hoffenheimer und Eschelbacher Seite der Autobahn entstehen.

Die Kombination aus Autobahnnähe, angrenzenden Industrieabnehmern, großen Abständen zur Wohnbebauung sowie guten Windverhältnissen sind ideale Ausgangsfaktoren und könnten die Energieallee Sinsheim zu einem Vorzeigeprojekt der Energiewende in der Region machen. Im Fokus des Projektes steht für uns von Beginn an eine enge Abstimmung mit der Stadt Sinsheim und die Planung außerhalb von Waldgebieten.

Die Inbetriebnahme des Windparks ist nach aktuellem Kenntnisstand für 2028 vorgesehen.

  • über 130

    Millionen Kilowattstunden jährlich

  • 84.000

    versorgte Personen jährlich

  • 56.400

    Tonnen CO2 jährlich Einsparung

Aktueller Stand des Windparks Energieallee Sinsheim

Hier berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand des Projekts.

Visualisierung-Windpark-Energieallee-Sinsheim
Visualisierung

2023

Bürgerinformation

Anfang 2023 stellten wir der Verwaltung und des Gemeinderats der Stadt Sinsheim mögliche Potenzialflächen für einen Windpark vor. Gemeinsam mit der Stadt Sinsheim haben wir uns dazu entschieden den Standort an der A6 aufgrund der dortigen Bedingungen zu priorisieren.

Am 24.10.2023 wurde das Projekt im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt.

Am 06.11.2023 fand in Sinsheim eine große Bürgerinformationsveranstaltung zusammen mit der Stadt Sinsheim, dem Regionalverband Rhein-Neckar sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe statt. Etwa 400 Bürger informierten sich umfassend über das geplante Projekt.
Mehr dazu lesen Sie in der Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung und in dem Protokoll zur Bürgerinformationsveranstaltung.

2024

Meilenstein erreicht

In der Sitzung vom 30. Januar 2024 stimmte der Sinsheimer Gemeinderat einstimmig für den Windpark und ebnete damit den Weg zu nachhaltig erzeugter Energie im Rhein-Neckar-Kreis.

Einen weiteren Meilenstein symbolisiert die Unterschrift der städtischen Flächennutzungsverträge. Am 11. März 2024 unterzeichnete Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Pachtverträge mit Badenova. Damit setzt die große Kreisstadt ein starkes Zeichen für die Energiewende und sichert Badenova rund 42 Hektar städtische Flächen für den Bau des Windparks zu.

Auch nach der Unterschrift der Nutzungsverträge mit der Stadt Sinsheim, ist es uns als kommunalem Unternehmen ein zentrales Anliegen die Bürger vor Ort weiter über das Projekt "Energieallee Sinsheim" zu informieren.

Hierzu präsentierte der Projektleiter den aktuellen Projektstand sowie zahlreiche Fotomontagen in den Ortschaftsratssitzungen von Hoffenheim (22. April), Eschelbach (25. April) und Dühren (29. April).

Die jeweiligen Präsentationen mit vorläufigen Schallberechnungen, Schattenwurfprognosen und Fotomontagen finden Sie hier:

Präsentation Projektvorstellung Hoffenheim

Präsentation Projektvorstellung Eschelbach

Präsentation Projektvorstellung Dühren

2025

Die Projektarbeiten verlaufen planmäßig

Die Untersuchungen zu Natur- und Artenschutz sowie die Windmessung (September 2025) sind abgeschlossen; die Gutachten stehen noch aus. Parallel läuft die Detailplanung der Anlagenstandorte, inklusive Prüfung von Fundamenten und Kranstellflächen.

Das Projekt umfasst weiterhin zehn Windkraftanlagen, wie zuletzt vorgestellt. Vier Standorte (2, 3, 6 und 9) wurden geringfügig um 100–200 Meter verschoben. Mit der Detailplanung stehen die endgültigen Positionen fest, sodass nun Gutachten zu Schall, Schatten, Eisfall, Bodenschutz und Hydrologie beauftragt werden können – sie sind Teil des späteren BImSchG-Antrags.

Auch die Netzanbindung wird aktuell geplant. Eine Anlage soll künftig die Firma AKO Kunststoffe in Hoffenheim direkt mit Windstrom versorgen und so deren Standort stärken.

Sobald alle Gutachten vorliegen, wird der Genehmigungsantrag beim Landratsamt eingereicht – angestrebt bis Ende der ersten Jahreshälfte 2026. Nach Genehmigung sollen im ersten Halbjahr 2027 die Erdarbeiten und der Netzbau beginnen. Die Anlagenmontage ist für Sommer 2028 geplant, die Inbetriebnahme für den Jahreswechsel 2028/29. Anschließend sind eine Bürgerbeteiligung sowie ein vergünstigter Stromtarif für Anwohner:innen vorgesehen.