Windpark Kallenwald bei Seelbach im Schwarzwald

Ein starkes Zeichen für die Region

Auf dem Rücken des Kallenwaldes bei Seelbach im Schwarzwald haben wir auf ca. 545 Metern Höhe eine Windenergieanlage des Typs Enercon E-138 mit einer installierten Leistung von 4,2 MW errichtet. Bei dieser Anlage mit einer Nabenhöhe von rund 160 Metern und einer Rotorblattlänge von 68 Metern kommt modernste Anlagentechnologie zum Einsatz.

Das Besondere: Der erneuerbare Strom aus dem Windpark Kallenwald wird direkt im Umland vermarktet. Der Endabnehmer des produzierten Stroms ist Hansgrohe SE, ein Global Player der Bad- und Küchenbranche mit Sitz im Schwarzwald. Das Unternehmen bezieht mittels eines Dienstleisters die gesamte jährliche Ertragsmenge für ihre Standorte Offenburg und Schiltach. Mit diesem starken Zeichen zeigen Badenova und Hansgrohe gemeinsam, wie die regionale Energiewende effizient und modern vorangetrieben wird und gleichzeitig die Produktionsstandorte vor Ort dekarbonisiert werden können.

Windrad Kallenwald, mit Blick auf die Umgebung
Projektvideo zur Entstehung des Windparks Kallenwald
Begehung Windpark Kallenwald, Besucher schauen auf zum Windrad

9,3
Millionen Kilowattstunden jährlich

Windrad Kallenwald, mit Blick auf die Umgebung

6.078
versorgte Personen jährlich

Panoramablick auf Windrad am Kallenwald und die Umgebung, grüne Wäder und bewölktem Himmel

3.690
Tonnen CO2 jährliche Einsparung

Erzeugungsdaten

Stromproduktion 2025

Monat

Prospektprognose

Prospektprognose kumuliert

Stromproduktion IST

Stromproduktion IST kumuliert

Januar

1.213.940 kWh

1.429.458 kWh

1.409.006 kWh

1.409.006 kWh

Februar

1.167.250 kWh

2.082.876 kWh

673.870 kWh

2.082.876 kWh

März

1.073.870 kWh

2.495.671 kWh

412.795 kWh

2.495.671 kWh

April

793.730 kWh

3.332.722 kWh

837.051 kWh

3.332.722 kWh

Mai

560.280 kWh

13.606.800 kWh

658.413 kWh

3.991.135 kWh

Juni

373.520 kWh

14.780.720 kWh

749.352 kWh

4.740.487 kWh

Juli

373.520 kWh

16.034.680 kWh

325.481 kWh

5.065.968 kWh

August

373.520 kWh

17.048.520 kWh

427.375 kWh

5.493.343 kWh

September

560.280 kWh

18.489.240 kWh

271.757 kWh

5.765.100 kWh

Oktober

747.040 kWh

20.650.320 kWh

November

933.800 kWh

22.971.480 kWh

Dezember

1.167.250 kWh

26.680.000 kWh

SUMME

9.338.000 kWh

9.338.000 kWh

5.765.100 kWh

5.765.100 kWh

Bau des Windparks Kallenwald

Endabnehmer der gesamten produzierten Ertragsmenge ist Hans Grohe SE, das Unternehmen benötigt die erneuerbare Energie für seine Standorte Offenburg und Schiltach.

Offener Windradturm von oben, umgeben von Wald
Fundament des Windrads

2022

Startschuss und Vorbereitung

Im Jahr 2022 fiel der Startschuss für den Windpark Kallenwald. Nach der Aktualisierung der Genehmigungen im Januar begann im Frühjahr der Bau der Zuwegung durch das Prinzbachtal. Der Standort wurde hergerichtet, und erste Infrastrukturmaßnahmen wie Montageflächen und Kranstellplätze entstanden. Damit wurde die Basis für den eigentlichen Anlagenbau gelegt, der ab 2023 folgen sollte.

2023

Baufortschritt und sichtbare Ergebnisse

2023 stand ganz im Zeichen des Baufortschritts. Nach Abschluss der Vorarbeiten wurde im Juli das Fundament gegossen, im August der Betonturm errichtet und damit ein erster sichtbarer Meilenstein erreicht. Im November folgte der spektakuläre Transport der 68 Meter langen Rotorblätter, wodurch das Projekt zunehmend Gestalt annahm und auf die Endmontage zusteuerte.

2024

Montage, Testphase und Inbetriebnahme

Zu Beginn des Jahres 2024 wurde die Windenergieanlage fertig montiert und im Februar erfolgreich im Probebetrieb gestartet. Bereits im Mai erfolgte dann die offizielle Inbetriebnahme des gesamten Windparks durch Umweltministerin Thekla Walker. Seitdem produziert die Anlage erneuerbaren Strom, der vollständig an Hansgrohe SE geliefert wird – ein wichtiger Schritt für die regionale Energiewende.

2025

Stabiler Betrieb und Feineinstellungen

Im Jahr 2025 befindet sich der Windpark im regulären Betrieb. Der Fokus liegt nun auf der Optimierung der Anlagenleistung, auf Wartungsarbeiten und der Feinabstimmung des Betriebs. Ziel ist es, die Effizienz zu maximieren und den nachhaltigen Stromfluss an die Hansgrohe-Standorte dauerhaft zu sichern.