Windpark Linach

Südöstlich von Furtwangen im Schwarzwald, auf dem Höhenrücken Oberlinacher Höhe, Sommerberg, sind drei Windenergieanlagen, mit einer ca. 250 m Gesamthöhe, in Planung. Mit einer geplanten Strompoduktion von ca. 51 GWh können mit dem Windpark ca. 40.000 Personen versorgt werden.


  • 51

    Millionen Kilowattstunden jährlich

  • 40.000

    versorgte Personen jährlich

  • 17.000

    Tonnen CO2 jährlich Einsparung

Die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wird 2029/2030 erwartet.

Die Planungsfläche wurden von den Gemeinden Furtwangen, Gütenbach und Vöhrenbach für die Aufstellung eines Flächennutzungsplans für Windkraft untersucht. Die Projektfläche Oberlinacher Höhe, Sommerberg erwies sich nach der Analyse aller Kriterien als am geeignetsten. Facetten wie beispielsweise Abstände zu Wohnbebauung oder natur- und artenschutzrechtliche Belange spielen hierbei eine Rolle. Das Gebiet wurde darüber hinaus im Januar 2026 verbindlich vom Regionalverband als Windvorranggebiet ausgewiesen.

Der Standort zählt mit seiner gemessenen Windgeschwindigkeit zu einem der besten Windstandorte im Südschwarzwald und bietet zudem passende Bedingungen für die Windenergie.

Bedeutung für die Region 

Der Windpark erzeugt mehr Strom, als vor Ort durch die Anwohnerinnen und Anwohner der Städte Furtwangen im Schwarzwald und Vöhrenbach verbraucht wird und stärkt damit ein dezentrales und resilientes Energiesystem.

Die regionale Energieversorgung erhöht die Attraktivität von Furtwangen, Vöhrenbach und Umgebung und sichert langfristig Arbeitsplätze.

Durch die Vergabe von Aufträgen an lokale Unternehmen entstehen bereits in der Bauphase wichtige wirtschaftliche Impulse.

Kommunalabgaben, Gewerbesteuern und Pachtzahlungen generieren jährlich sechsstellige Beträge für Kommunen und private Haushalte.

Mit Einsparungen von rund 17.000 Tonnen CO₂ pro Jahr leistet der Windpark einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende.

Aktueller Stand des Windparks Linach

Hier berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand des Projekts.

Visualisierung Windpark Linach, See vor Waldgebiet bei blauem Himmel
Visualisierung

2013-2015

Planung und Vorbereitung

Die aktuelle Planungsfläche wurde im Rahmen der Aufstellung des Flächennutzungsplans „Windkraft“ durch die Projekt-Kommunen Furtwangen im Schwarzwald, Gütenbach und Vöhrenbach als mögliche Windkraftkonzentrationszone vorgeschlagen. Nach Prüfung sowie Beteiligung der Öffentlichkeit wurde die Fläche als eine von drei Eignungsflächen in die endgültige Entwurfsfassung übernommen.

2023

Projektierung, Gutachten und Bürgerinfo

Badenova wurde Teil der lokalen Projektgesellschaft des Windparks Linach ("Siventis") und mit der weiteren Planung und Projektierung des Windparks beauftragt.

Im Frühjahr 2023 wurden Natur- und artenschutzrechtliche Gutachten am Standort gestartet.

Eine erste Bürgerinformationsveranstaltung zur möglichen Bürgerbeteiligung am Projekt hat stattgefunden. Diese wurde durch die Städte Furtwangen und Vöhrenbach durchgeführt.

Mehr dazu lesen Sie in der Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung und in dem Protokoll der Bürgerinformationsveranstaltung.

2024

Gutachten und Unternehmerfrühstück

Im öffentlichen Gemeinderat der Stadt Furtwangen wurde der Fortschritt im Projekt Linach samt den Ergebnissen aus den neu vorliegenden Schall- und Schattenwurfgutachten vorgestellt. Danach wurden Fragen aus dem Gemeinderat beantwortet.

Beim Furtwanger Unternehmerfrühstück informierten Badenova und SIVENTIS die lokal ansässigen Unternehmen zu den Projekten Linach und Rappeneck. Unter anderem wurden Möglichkeiten skizziert, sich als Investor an den Projekten zu beteiligen oder direkt erneuerbarer Strom aus den Windparks zu beziehen, sowie weitere Möglichkeiten zur Dekarbonisierung der betriebsinternen Produktionsprozesse.

2025

Genehmigungsantrag

Der regionale Energiedienstleister badenova und die Vöhrenbacher Projektentwicklerin SIVENTIS haben den Genehmigungsantrag für den Windpark Linach beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis eingereicht. Der geplante Windpark umfasst drei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt.

Weitere Informationen können Sie den nachfolgenden Dokumenten und Gutachten entnehmen:

Ergebnis des Schallgutachtens der noxt! engineering GmbH

Ergebnis des Schattengutachtens der noxt! engineering GmbH

Abstände zur Wohnbebauung

Visualisierungen

Lageplan

2026

Erhalt der BImSchG-Genehmigung

Das Projekt wurde nach einer umfassenden Prüfung aller rechtlichen Belange (bspw. zu den Themengebieten Schall, Schattenwurf, Artenschutz) vom Landratsamt Schwarzwald-Baar Kreis im Juni 2026 genehmigt.

Nächste Schritte: Sobald die Flächensicherung der Zuwegung und Kabeltrasse abgeschlossen ist und ein EEG Zuschlag erzielt wurde, kann mit der Vorbereitung der Flächen sowie dem Bau von Fundamenten, Türmen und den Turbinen begonnen werden.