2021-11

Innovativer Klimaschutz - Start-up trifft Kommune 

Um Kommunen beim Klima- und Umweltschutz zu unterstützen, werden in diesem Projekt Start-Ups, die Lösungen in diesem Bereich bieten, mit den Kommunen vernetzt.

Grüne Grafik mit Raketen-, Wassertropfen- und Glühbirnen-Symbolen. Text: „STARTUP TRIFFT KOMMUNE. Jetzt bewerben unter badencampus.de.“
Projektdaten
ProjektnameInnovativer Klimaschutz - Start-up trifft Kommune
Projektnummer2021-11
ProjektartBau & Anwendung
ProjektträgerbadenCampus GmbH & Co. KG
Laufzeit bis
Fördersumme72.244 €

Gemeinsam für Klima, Umwelt und digitale Zukunft

Das Projekt „Start-Up trifft Kommune“ brachte junge Technologie-Startups mit Kommunen zusammen, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels und der Digitalisierung zu entwickeln. Ziel war es, neue Kooperationen zu fördern, die sowohl der Region als auch den beteiligten Startups zugutekamen. Besonders im ländlichen Raum entstanden so innovative Ansätze für Mobilität, Energieversorgung, Wärmeplanung und Wassermanagement, mit dem Anspruch, Klima- und Umweltschutz sowie digitale Transformation sinnvoll zu verbinden.

Innovation traf kommunale Praxis

Startups brachten frische Ideen, technisches Know-how und unternehmerischen Geist mit, während die Kommunen die konkreten Herausforderungen vor Ort kannten. Das Projekt setzte genau hier an: Es vernetzte beide Seiten und schuf Raum für sektorübergreifende Zusammenarbeit. Durch Workshops, Bedarfsanalysen und Best-Practice-Beispiele wurden konkrete Projektideen entwickelt, die förderfähig waren und direkt in die Umsetzung gingen. So entstanden praxisnahe Lösungen, die zeigten, wie Digitalisierung und Klimaschutz Hand in Hand gehen konnten.

Regionale Partnerschaft mit Vorbildcharakter

Das Projekt wurde vom BadenCampus  gemeinsam mit sieben Kommunen aus dem Südlichen Oberrhein und dem Südschwarzwald sowie der Wirtschaftsregion Südwest (WSW) initiiert. Mit dabei waren Breisach am Rhein, Eisenbach, Lauchringen, Löffingen, Murg, St. Blasien und Vogtsburg am Kaiserstuhl. Ziel war es, die Region als führenden Standort für grüne Innovationen weiter zu stärken. Durch die gezielte Verbindung von kommunalem Bedarf und unternehmerischer Lösungskompetenz entstand ein Modell, das auch überregional als Inspiration dienen konnte.

Drei wesentliche Projekterkenntnisse

  • Kooperationen zwischen Kommunen und Startups sind herausfordernd aufgrund fehlender Vorerfahrungen auf beiden Seiten, knapper Ressourcen und Rahmenbedingungen in der Verwaltung im Hinblick auf Entscheidungen und Mittelvergabe.

  • Das Potential und der Bedarf für Innovation im kommunalen Umfeld steigt angesichts der Herausforderungen bei Klimaschutz/-anpassungen in Feldern wie Mobilität, Gebäuden oder Wasser in Verbindung mit dem zunehmenden Fachkräftemangel weiter an.

  • Im Folgeprojekt Zukunftslabor Smarte Region werden daher niederschwellige Formate zur Ideenentwicklung, etablierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen als neue Partner sowie Fördermittelsuche, Zugang zu Daten und Reallaboren und eine Community mit spezifischen Schwerpunktthemen mit aufgenommen.

Downloads und weitere Infos

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