Null Energieverbrauch im neuen Wohnheim 

Ein behindertengerechter Neubau mit Nullenergiekonzept – erdgasbetriebene Wärmepumpe, effiziente Dämmung und moderne Lüftungsanlage machen das möglich.

Blick auf Heitersheim mit historischen Gebaeuden und einem Kirchturm, umgeben von ueppigem Gruen und fernen Huegeln. Rotes Banner mit Logo am unteren Rand.
Projektdaten
ProjektnameBehindertengerechtes Nullenergiewohnheim Heitersheim
Projektnummer 2009-17
ProjektartBau & Anwendung
Umsetzung durch Gde. Heitersheim
Laufzeit bis
ProjektstatusAbgeschlossen
Fördersumme35.169 €

Nullenergiegebäude in Heitersheim

Ziel des Projekts war der Neubau eines Wohnheims mit angeschlossener Werkstatt in Heitersheim nach dem Standard eines sogenannten Nullenergiegebäudes. Solche Gebäude sind so konzipiert, dass sie rechnerisch ohne externe Energiezufuhr auskommen. Mit diesem Vorhaben sollte erstmals ein Wohnheim dieser Art realisiert werden. Geplant war ein Gebäude für 30 Bewohner mit einer Gesamtfläche von 2.700 Quadratmetern. Im Vergleich zu konventionellen Bauweisen sollte der Neubau eine Einsparung von rund 64 Tonnen CO₂ pro Jahr ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Energieeffizientes Gebäudekonzept

Um die angestrebten Einsparungen zu erreichen, setzte das Projekt auf ein umfassendes Effizienzkonzept. Eine besonders hochwertige Dämmung sollte den Wärmebedarf des Gebäudes deutlich reduzieren. Ergänzt wurde dies durch eine moderne Lüftungsanlage, die ein angenehmes Raumklima sicherstellen sollte. Gleichzeitig war vorgesehen, beim Lüften Wärme aus der Abluft zurückzugewinnen. Durch diese Wärmerückgewinnung sollte sich der Energieverbrauch zusätzlich verringern und die Effizienz des gesamten Gebäudebetriebs weiter erhöhen.

Geplante Wärmeversorgung und Projektverlauf

Für die Wärmeversorgung war der Einsatz eines erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerks in Kombination mit einem Brennwertkessel vorgesehen. Dieses System sollte die benötigte Wärme für das Gebäude bereitstellen. Das Projekt konnte jedoch nicht im ursprünglich geplanten Umfang umgesetzt werden. Grund dafür waren geänderte Förderkonditionen auf EU-Ebene, die eine Realisierung des vollständigen Energiekonzepts verhinderten. Weitere Details sind der Stellungnahme der Stadt Heitersheim sowie dem ausgearbeiteten Energiekonzept zu entnehmen.

Einblicke in weitere Förderprojekte

Zukunftsfähige Energie- und Ladeinfrastruktur für den LKW-Verkehr

2026-A-003 | Freiburg

Zukunftsfähige Energie- und Ladeinfrastruktur für den LKW-Verkehr

Aufbau eines vernetzten Energie- und Ladesystems mit PV, Batteriespeichern und Mittelspannungsring zur Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs.

Charlie – BioChar und Kohlendioxid aus biogenen Reststoffen

2026-A-004 | Freiburg

Charlie – BioChar und Kohlendioxid aus biogenen Reststoffen

Ziel des Projekts ist der Nachweis der techno-ökonomischen Machbarkeit der synergetischen Herstellung von biogenem CO2 und Biochar aus biogenen Roh- und Reststoffen am Beispiel des Standorts Eichelbuck.

ClimateHub Landkreis Emmendingen

2025-B-008 | Emmendingen

ClimateHub Landkreis Emmendingen

Gemeinsam fürs Klima: Ehrenamtliche stärken lokale Klimaschutzprojekte mit Engagement und digitaler Vernetzung