Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung 

Wie kann die neue EU-Trinkwasserrichtlinie umgesetzt und der Ressourcenschutz vom Einzugsgebiet bis zur Trinkwasserabgabe gesichert werden

Luftaufnahme eines langen Gebäudes mit Sonnenkollektoren auf dem Dach, umgeben von offenen Feldern, geparkten Autos und einigen Bäumen.
Projektdaten
ProjektnameRessourcenschutz und Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung (ResiTrink!)
Projektnummer2022-006
ProjektartForschung & Studien
Umsetzung durchbadenovaNETZE GmbH
Laufzeit bis
ProjektstatusNicht abgeschlossen
Fördersumme98.623 €

Risikomanagement für besseren Grundwasserschutz

Das Projekt resiTrink! verfolgt das Ziel, ein integriertes Risikomanagement für die Trinkwasserversorgung zu entwickeln und praktisch umzusetzen – vom Einzugsgebiet bis zur Wasserabgabe. Hintergrund ist die neue EU-Trinkwasserrichtlinie, die den Ressourcenschutz deutlich stärkt und erstmals eine systematische Risikobewertung im gesamten Versorgungssystem fordert. Ziel ist es, potenzielle Gefährdungen frühzeitig zu erkennen, schädliche Einträge zu vermeiden und die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen.

Umsetzung der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie

Im Rahmen des Projekts wird das Risikomanagement nach den Vorgaben der neuen Trinkwasserrichtlinie erstmals in einem konkreten Einzugsgebiet umgesetzt. Dabei werden Schnittstellen zwischen Ressourcenschutz und Trinkwasserversorgung identifiziert und neue Abläufe für die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern, Wasserbehörden und Wasserversorgern entwickelt. Ziel ist es, die bisher getrennten Regelungsbereiche zu verzahnen und einen effektiven Informationsaustausch zu etablieren, um Risiken besser zu beherrschen.

Pilotprojekt mit Vorbildfunktion

Am Beispiel eines Wasserwerks der badenovaNETZE wird eine praxisnahe Methodik für ein verzahntes Risikomanagement erarbeitet und erprobt. Die Ergebnisse sollen als Modell für andere Regionen dienen und die Umsetzung der neuen Richtlinie erleichtern. Durch die Einbindung aller relevanten Akteure und die Entwicklung übertragbarer Verfahren trägt das Projekt dazu bei, Synergien zwischen Gewässer- und Ressourcenschutz zu schaffen und die Qualität des Trinkwassers langfristig zu sichern.

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