Umweltfreundliche H2-Notstromversorgung 

In diesem Projekt wird untersucht, ob sich die bisher emissionsreiche Notstromversorgung auch über ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Aggregat regeln lässt.

Blauer Hintergrund mit weißem Text: „Gefördert durch den Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der Badenova“ und ein großes „B“-Logo.
Projektdaten
ProjektnameH2-Notstromaggregat
Projektnummer2021-09
ProjektartBau & Anwendung
Umsetzung durchEnedis Direction Régionale Alsace Franche-Comté
Laufzeit bis
ProjektstatusAbgeschlossen
Fördersumme150.000 €

Alternative zur konventionellen Notstromversorgung entwickeln

Im Mittelpunkt stand die Suche nach einer emissionsarmen und nachhaltigen Lösung für die mobile Notstromversorgung. Ziel war es, ein Brennstoffzellen-Notstromaggregat auf Basis von Wasserstoff zu prüfen, das die Robustheit, Mobilität und Effizienz herkömmlicher Diesel- und Benzinaggregate erreicht. Durch die Nutzung von grünem Wasserstoff sollten Schadstoffeintragungen in Boden und Wasser vermieden und gleichzeitig die CO₂-Emissionen deutlich reduziert werden.

Technologieprüfung unter realen Bedingungen

Zu Beginn des Projekts wurde ein umfassendes Screening verfügbarer Technologien und Anbieter durchgeführt, da bislang kein serienreifes Aggregat dieser Art existierte. Anschließend wurde ein Aggregat in der Leistungsklasse von 100 kVA konzipiert und im Netzgebiet der Projektpartner BadenovaNETZE und Enedis unter realen Bedingungen getestet. Dabei lag der Fokus auf der Bewertung von Robustheit, Mobilität und Effizienz, um die Praxistauglichkeit für den Einsatz in kritischen Versorgungssituationen zu gewährleisten.

Grundlage für den Markteintritt schaffen

Die Projektpartner:innen planten, das getestete Aggregat als Basis für ein späteres Serienmodell zu nutzen, das in größerer Stückzahl eingesetzt werden könnte. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Netzbetreibern wie der Überlandwerk Mittelbaden GmbH & Co. KG wurde sichergestellt, dass die Lösung nicht nur technologisch überzeugte, sondern auch den Anforderungen des praktischen Betriebs entsprach. Das Projekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Marktreife einer Gesamtlösung aus Wasserstoffspeicher und Brennstoffzellenaggregat und ebnete den Weg für eine nachhaltige Transformation der mobilen Notstromversorgung.

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