Pilotprojekt Flächendeckendes KlimaControlling in Kirchen
In diesem Projekt soll ein Mess- und Auswertungssystem für Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Kirchen entwickelt werden, um effizienter heizen zu können.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Pilotprojekt Flächendeckendes KlimaControlling in Kirchen |
| Projektnummer | 2018-07 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | econzept Energieplanung GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 0 € |
Kirchen nachhaltig und sicher klimatisieren
Kirchen energieeffizient zu heizen und zu lüften stellt eine besondere Herausforderung dar. Da sie meist nur zu Gottesdienstzeiten beheizt werden, kühlen sie außerhalb dieser Zeiten stark aus. Die daraus resultierenden Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit gefährden die Inneneinrichtung, Gemälde und Kunstgegenstände und können zu Schimmelbefall in Orgeln führen. Ziel des Projekts war es, ein kostengünstiges, automatisiertes Mess- und Auswertungssystem zu entwickeln, das kritische Zustände frühzeitig erkennt und den zuständigen Hausmeister:innen oder Mesmer eine schnelle Reaktion ermöglicht.
Messsystem für 150 Kirchen in Südbaden
Die Firma econzept und die Erzdiözese Freiburg beschäftigten sich bereits seit 2006 mit dieser Problematik und hatten in zwei geförderten Projekten erste Konzepte erarbeitet. Das Folgeprojekt sollte auf diesen Erfahrungen aufbauen und ein einfach zu installierendes Messsystem entwickeln, das die Klimadaten drahtlos an ein Webportal überträgt. Dort konnten die Nutzer:innen die Daten laienfreundlich einsehen. Bei Handlungsbedarf sollte eine automatische Benachrichtigung per E-Mail oder SMS erfolgen. Die Projektpartner planten die Umsetzung zunächst in rund 150 Kirchen in Südbaden, die bereits Teil der Vorprojekte waren oder konkrete Feuchtigkeitsprobleme aufwiesen.
Breite Anwendung über Kirchen hinaus
Nach erfolgreicher Erprobung hätte sich das System für die rund 45.000 Kirchengebäude in Deutschland angeboten. Auch Gebäude mit ähnlicher Nutzung, wie Festsäle oder Vereinsheime, wären potenzielle Einsatzorte gewesen. Die Lösung versprach eine langfristige Optimierung der Heizstrategien und den Schutz wertvoller Innenräume.
Das Projekt wurde jedoch nach der Bewilligung zurückgezogen und nicht weiterverfolgt.
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