Biogas-Trockenfermentation
Pilotanlage, die mit einem neuartigen Verfahren Grünschnitt aus der Landschaftspflege trocken fermentiert und vergast.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Biogas-Trockenfermentation |
| Projektnummer | 2003-09 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Gemeinde Eichstetten, Arbeitskreis Landwirtschaft |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 245.656 € |
Projekt nicht umsetzbar
Im Verlauf des Projekts kam der Arbeitskreis Landwirtschaft der Gemeinde Eichstetten zu dem Ergebnis, dass keine der momentan verfügbaren Anlagen am geplanten Standort wirtschaftlich betrieben werden konnte. Auch die Suche nach alternativen Standorten und geeigneten Substraten führte zu keiner Lösung. Daher wurde das Vorhaben schließlich abgebrochen.
Grünschnitt zur Biogaserzeugung nutzen
Mit dem Projekt „Biogas-Trockenfermentation“ sollte untersucht werden, ob sich Grünschnitt aus der Landschaftspflege zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Hintergrund war, dass auf vielen landwirtschaftlichen Flächen das anfallende Mähgut nur noch eingeschränkt genutzt werden kann, obwohl die Flächen weiterhin regelmäßig gemäht werden müssen. Das Projekt setzte deshalb auf die energetische Nutzung des Grünschnitts.
Trockenfermentation als alternatives Verfahren
Geplant war die Vergärung von Gras mithilfe der sogenannten Trockenfermentation. Im Gegensatz zur häufiger eingesetzten Flüssigfermentation muss das Gärgut dabei nicht pumpfähig sein. Zudem bleibt der Stickstoff der Grünmasse vollständig erhalten, sodass der verbleibende Reststoff als Dünger genutzt werden kann. Vorgesehen war der Bau einer Testanlage auf einem Hof zwischen Eichstetten und Bahlingen, um das erzeugte Biogas in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Strom- und Wärmeerzeugung einzusetzen.
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