2017-12
Freiburger KlimaPflanzschule – ein außerschulisches Bildungs-Projekt im Bereich nachhaltige Entwicklung für die Sekundarstufe 1
In der Klimapflanzsschule hatten Schüler die Möglichkeit, Baumsetzlinge zu pflegen und so einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur zu erlernen.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Freiburger KlimaPflanzschule – ein außerschulisches Bildungs-Projekt im Bereich nachhaltige Entwicklung für die Sekundarstufe 1 |
| Projektnummer | 2017-12 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Projektträger | Stiftung WaldHaus Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 129.383 € |
Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken
Das Projekt verfolgte das Ziel, Schüler frühzeitig für ökologische Zusammenhänge und den Lebensraum Wald zu sensibilisieren. Die Freiburger Klima Pflanzschule ergänzte die bestehenden Angebote des WaldHaus Freiburg und richtete sich gezielt an die Klassenstufen 5 bis 7. Im Fokus standen praxisnahe Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers, die einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern sollten.
Lernen durch eigenes Handeln
Über einen Zeitraum von drei Jahren betreuten insgesamt 253 Schüler:innen Baumsetzlinge. Sie sammelten Samen, zogen Sämlinge heran, pflegten sie und pflanzten die jungen Bäume schließlich selbst aus. Diese stufenweise Entwicklung machte biologische Prozesse greifbar und vermittelte Wissen über Wachstumszyklen und die Bedeutung von Artenvielfalt, etwa durch die Erkenntnis, dass eine Eiche bis zu 200 Jahre braucht, um hiebreif zu werden.
Klimawandel im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Wald und Klimawandel. Die Schüler verglichen die Klimaresistenz verschiedener Baumarten und besuchten Baumschulen sowie Forschungsinstitutionen in der Region. So wurde das Projekt nicht nur zu einem Bildungsangebot, sondern auch zu einem Beitrag für die regionale Umweltbildung und Klimasensibilisierung.
Drei wesentliche Projekterkenntnisse
Bildungsarbeit zu Klimawandel und –Schutz wird von den Schulen rege angenommen. Bereits jetzt liegen uns mehrere Anfragen für das Programm des Wald- und Klimaschutzlabor, das 2021 eröffnet vor. Einige Schulen interessieren sich für feste, mehrjährige Kooperationen mit dem Waldhaus, die in das Schulcurriculum integriert werden sollen.
Die Übernahme von Verantwortung für ein klasseneigenes Pflanzbeet fördert die Anteilnahme am Projekt maßgeblich. Durch die Arbeit in der Natur baut sich Naturverbundenheit auf, was bei den SchülerInnen Motivation zu Engagement für den Klimaschutz weckt.
Veranstaltungen in kompakten Blöcken sind besser kompatibel mit dem Schulalltag und erleichtern den SchülerInnen das Einlassen auf die Thematik. Das komplexe Thema des Klimawandels kann nur mit mehrtägigen (besser noch mehrjährigen) Projekten in der Notwendigen Tiefe vermittelt werden.
Downloads und weitere Infos
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