Zukunftsfähige Energie- und Ladeinfrastruktur für den LKW-Verkehr
Aufbau eines vernetzten Energie- und Ladesystems mit PV, Batteriespeichern und Mittelspannungsring zur Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Zukunftsfähige Energieinfrastruktur Weißerlenstraße mit Ladepark und Speicherlösungen |
| Projektnummer | 2026-A-003 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Streck Transportgesellschaft mbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Nicht abgeschlossen |
| Fördersumme | 150.000 € |
Zukunftsfähige und klimafreundliche Logistik
Das Projekt hat das Ziel, den Logistikstandort der Streck Transportgesellschaft mbH in Freiburg mit einer zukunftssicheren, klimafreundlichen Energie- und Ladeinfrastruktur auszustatten. Dafür soll eine leistungsstarke, klimafreundliche Energie- und Ladeinfrastruktur aufgebaut werden, die den geplanten Einsatz von Elektro-Lkw zuverlässig unterstützt. Durch die Elektrifizierung von Lkw-Verkehr sollen CO₂ Emissionen, Stickoxide und Feinstaub massiv reduziert und wasserrelevante Umweltbelastungen wie Kühlwasserverbrauch und Dieselabwasser minimiert werden.
Neue Lade- und Energieinfrastruktur mit PV und Batteriespeichern
Im Zentrum des Vorhabens steht ein halböffentlicher Ladepark für schwere Nutzfahrzeuge, der in der ersten Ausbaustufe zehn Hochleistungs-DC-Ladesäulen mit jeweils zwei 500 kW Anschlüssen umfasst. Perspektivisch kann dieser Ladepark auf bis zu 30 Ladesäulen erweitert werden. Da die bestehende Stromversorgung nicht ausreicht, soll ein neuer Mittelspannungsring mit mehreren Umspannstationen entstehen. Ergänzend werden Photovoltaikanlagen sowie modulare Batteriespeicher installiert, um saubere Energie direkt vor Ort zu nutzen, Lastspitzen zu reduzieren und den Netzanschluss zu entlasten. Ein ISO 50001 konformes Energiemonitoring und ein intelligentes Lastmanagement steuern die Nutzung von Netzstrom, eigen erzeugtem PV-Strom und der großen Batteriespeicher.
Modellcharakter und Nutzen für Region
Die Kombination aus Hochleistungs-Schnellladen, Mittelspannungsring, Großspeichern und digitaler Steuerung soll ein Pilotprojekt werden. Es soll als Modell für weitere Standorte der Streck-Gruppe (z. B. Emmendingen, Teningen, Lörrach, Offenburg) und als Blaupause für andere Logistikunternehmen dienen. Durch die halböffentliche Nutzung werden kommunale Akteure und Drittanwender eingebunden, wodurch Skalierungspotenziale entstehen. Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern.
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