Allmende – Wohnen miteinander und füreinander
Synergien für Mensch und Umwelt durch das beispielgebende, offene Gemeinschaftskonzept im Mehrgenerationen-Wohnprojekt Allmende
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| Projektdaten | |
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| Projektname | Synergien für Mensch und Umwelt durch das beispielgebende, offene Gemeinschaftskonzept im Mehrgenerationen-Wohnprojekt Allmende |
| Projektnummer | 2024-A-001 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Hausverein allmende e.V. |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Nicht abgeschlossen |
| Fördersumme | 97.569 € |
Nachhaltiges und inklusives Wohnen in Selbstverwaltung
Das Wohnprojekt Allmende verfolgt das Ziel, ökologisch nachhaltigen, sozial geförderten und gemeinschaftlich organisierten Wohnraum zu schaffen. In Gundelfingen entsteht ein generationenübergreifendes Mietshaus mit 22 Wohneinheiten für über 70 Menschen, davon 60 % sozial gefördert und vier Wohnungen für Menschen mit Fluchterfahrung. Das Projekt steht für ein neues Verständnis von Wohnen: gemeinschaftlich, inklusiv, ökologisch und selbstverwaltet – mit dem Anspruch, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Wohnraummangel, soziale Isolation und Klimaschutz zu geben.
Architektur und gemeinschaftliches Leben
Die bauliche Umsetzung der Allmende orientiert sich an hohen ökologischen Standards (KfW 40NH, Holzbau) und umfassender Barrierefreiheit. Ein innovatives Raumkonzept verbindet kleine Privatwohnungen mit großzügigen Gemeinschaftsflächen wie einem Veranstaltungsraum mit Coworking Space, Gästezimmern, einer Gastroküche, Kinder- und Jugendräumen sowie einer Werkstatt. Die reduzierte Wohnfläche der Privatwohnungen (20 % unter dem Standard für sozialen Wohnungsbau) wird durch die gemeinschaftliche Nutzung kompensiert und fördert ressourcenschonendes Wohnen mit hohem Komfort. Ergänzt wird das Konzept durch einen Binnenvertrag mit Regelungen zu Wohnungswechsel und Mobilität, die den ökologischen Fußabdruck weiter senken und die Gemeinschaft stärken.
Selbstorganisation und gesellschaftliche Wirkung
Die Allmende ist ein selbstverwaltetes Projekt im Rahmen des Mietshäuser Syndikats, in dem alle Bewohner*innen gleichberechtigt Verantwortung übernehmen – als Mieter*innen und Mitgestalter*innen. Die Gruppe besteht aktuell aus rund 60 Personen, darunter Menschen mit Fluchterfahrung. Die Öffnung nach außen, die Vernetzung mit der Nachbarschaft und die aktive Beteiligung an gesellschaftlichen Diskursen sind zentrale Bestandteile des Projekts. Die Allmende versteht sich als Modell für zukunftsfähiges Wohnen und will Impulse für andere Städte und Gemeinden geben – sowohl in ökologischer als auch in sozialer Hinsicht.
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