Floating Photovoltaik 

Rechtlich-administrative Hürden für den Ausbau von Floating-PV Anlagen auf Baggerseen sollen abgebaut werden

Luftaufnahme einer großen schwimmenden Solarfarm auf einem Gewässer, umgeben von grünen Feldern und Bäumen.
Projektdaten
ProjektnameBeschleunigung des Ausbaus der Floating Photovoltaik
Projektnummer2023-06
ProjektartForschung & Studien
Umsetzung durchHochschule für öffentliche Verwaltung Kehl
Laufzeit bis
ProjektstatusNicht abgeschlossen
Fördersumme63.200 €

Beschleunigung der Energiewende durch vereinfachte Genehmigungsverfahren

Das Hauptziel des Projekts ist es, einen wirksamen Beitrag zur Energiewende und zur Erreichung der Treibhausgasneutralität im Energiesektor zu leisten. Angesichts stagnierender Ausbauzahlen bei erneuerbaren Energien sollen neue Potenziale erschlossen werden – insbesondere durch Floating-Photovoltaik auf Wasserflächen. Um die Umsetzung solcher Anlagen zu erleichtern, soll ein neuartiges, gestrafftes Genehmigungsverfahren entwickelt werden, das rechtlich-administrative Hürden abbaut und die Planungsprozesse beschleunigt.

Entwicklung eines zweistufigen Genehmigungsprozesses

Im Zentrum des Projekts steht die Ausarbeitung eines zweistufigen Genehmigungsverfahrens für Floating-PV-Anlagen. Dieses Verfahren basiert auf den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und soll durch gezielte Vereinfachungen praxisnäher und effizienter gestaltet werden. Die Hochschule Kehl übernimmt die wissenschaftliche Begleitung und bindet Kommunen sowie – nach Möglichkeit – die zuständigen Landesministerien aktiv in den Forschungsprozess ein, etwa durch Interviews und Feedbackgespräche. Ziel ist es, ein rechtssicheres und zugleich anwendungsfreundliches Verfahren zu entwickeln.

Praxisrelevanz und gesetzgeberische Wirkung

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit werden in einem Gutachten veröffentlicht und können – sofern notwendig – in einen Gesetzesentwurf zur Neufassung des Genehmigungsrechts für Floating-PV-Anlagen einfließen. Damit leistet das Projekt nicht nur einen konkreten Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende, sondern stärkt auch die Preisstabilität im Strommarkt durch die Erschließung neuer Flächen für die Solarstromerzeugung. Besonders für Kommunen und Projektentwickler bietet das Vorhaben eine wertvolle Grundlage für zukünftige Investitionen in innovative PV-Technologien.

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