Intelligenter Ackerbau InA2030
Verbesserte Bodenfruchtbarkeit durch nachhaltige Förderung des Bodenlebens in der Landwirtschaft
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Förderung der Boden-Biodiversität zur dauerhaften Steigerung der Bodenfruchtbarkeit mit intelligentem Ackerbau - InA 2030 |
| Projektnummer | 2023-02 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Landwirtschaft |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Nicht abgeschlossen |
| Fördersumme | 141.104 € |
Förderung der Bodenbiodiversität
Das zentrale Ziel des Projekts ist die nachhaltige Förderung des Bodenlebens, insbesondere der nützlichen Bodenpilze wie arbuskuläre Mykorrhizapilze. Diese Pilze spielen eine entscheidende Rolle für die Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit. Durch biologische und regenerative Bewirtschaftung sowie den Verzicht auf breitflächige Stickstoffdüngung soll ihre Präsenz im Boden erhöht werden. Ziel ist es, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu sichern, ohne auf kostenintensive Hilfsstoffe zurückgreifen zu müssen.
Demonstrationsbetriebe und Anbaumaßnahmen
Im Rahmen des Projekts werden sogenannte Demonstrationsbetriebe eingerichtet, auf denen „Intelligenter Ackerbau“ nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen praktiziert wird. Dabei wird sowohl bei biologischer als auch konventioneller Bewirtschaftung auf flächendeckende Stickstoffdüngung verzichtet. Stattdessen kommen gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zum Einsatz. Die Anbaumaßnahmen werden kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt. Nach Projektende sollen die Flächen vom Landratsamt weitergeführt und als Modellflächen genutzt werden.
Langfristige Wirkung und Wissenstransfer
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Untersuchung langfristiger Effekte auf die Humusentwicklung. Dazu werden bereits georeferenzierte Flächen aus dem Vorgängerprojekt „CO2 Bindung durch Humus“ weiter beobachtet. Ziel ist es, die positiven Auswirkungen regenerativer Bewirtschaftung auf den Humusgehalt wissenschaftlich zu belegen. Die Ergebnisse fließen in einen „Leitfaden Intelligenter Ackerbau“ ein, der als Grundlage für die Weiterbildung von Landwirten, Beratungsorganisationen und der Öffentlichkeit dient.
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