Biogas aus Sauermolke
Die Studie der Uni Hohenheim und der Breisgaumilch GmbH analysierte, wie man das Nebenprodukt Sauermolke energetisch verwerten kann.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Energetische Verwertung von Molkereiprodukten |
| Projektnummer | 2003-11 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Breisgaumilch GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 25.000 € |
Sauermolke als Energiequelle untersuchen
Im Rahmen des Projekts untersuchten die Breisgaumilch GmbH und Wissenschaftler der Universität Hohenheim, ob sich Sauermolke aus der Quarkproduktion zur Energiegewinnung nutzen lässt. Hintergrund war, dass bei der Breisgaumilch täglich große Mengen Sauermolke anfallen, die sich nur eingeschränkt als Lebens- oder Futtermittel eignen und daher aufwendig entsorgt werden müssen.
Biogasproduktion mit Sauermolke testen
Mithilfe einer Studie und einer Pilotanlage analysierten die Forschenden das Energiepotenzial der Sauermolke. Dabei erzeugten sie aus einem Liter Molke mehr als 40 Liter Biogas. Das erzeugte Biogas wies mit 65 Prozent einen überdurchschnittlich hohen Methangehalt auf. Gleichzeitig zeigte sich, dass es schwierig war, die Gärprozesse in dem kleinen Versuchsmaßstab dauerhaft aufrechtzuerhalten.
Dauerhafte Anlage nicht umgesetzt
Die Untersuchungen zeigten, dass die ausschließliche Biogasproduktion aus Sauermolke grundsätzlich möglich und effizient ist. Dennoch entschied sich die Breisgaumilch GmbH aus wirtschaftlichen Gründen gegen die Einrichtung einer dauerhaften Anlage.
Downloads und weitere Infos
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