Ehrenamtliches Engagement für den Klimaschutz
Ehrenamtliches Engagement für den Klimaschutz
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | RegioNetz für Klimaschutz - Regionalnetzwerk zur Stärkung ehren-amtlichen Klimaschutzengagements im ländlichen Raum |
| Projektnummer | 2012-19 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Fesa |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 78.349 € |
Ehrenamtliches Engagement für ambitionierte Klimaschutzziele
Bund und Land verfolgen das Ziel, die CO₂‑Emissionen bis 2050 um rund 90 Prozent zu senken. Dieses Vorhaben lässt sich nur umsetzen, wenn sich alle gesellschaftlichen Bereiche am Klimaschutz beteiligen. Gerade kleinere Gemeinden stehen dabei jedoch vor großen Herausforderungen, da häufig Personal, Fachwissen und finanzielle Mittel fehlen. Ehrenamtliches Engagement kann diese Lücke teilweise schließen und spielt bereits heute eine wichtige Rolle im Umwelt‑ und Klimaschutz. Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich in den vergangenen Jahren unter anderem an Windkraftanlagen und kommunalen Hackschnitzelkraftwerken, gründeten Arbeitsgruppen oder setzten sich für die Umwandlung ihres Ortes in ein Bioenergiedorf ein.
Aufbau eines Regionalnetzwerks zur Unterstützung von Initiativen
Um dieses Engagement zu stärken, unterstützte und vernetzte der gemeinnützige Verein Fesa mit einem Regionalnetzwerk Privatpersonen und Initiativen und gab Impulse für weitere Projekte. Das Netzwerk richtet sich an Akteure, die häufig über Fachwissen und detaillierte Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten verfügen, jedoch wenig Erfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder rechtlicher Fragestellungen haben. Als Grundlage richtete Fesa zunächst eine Koordinationsstelle ein. Deren Datenbank erfasst bestehende Initiativen und stellt sie auf einer Webseite vor. Zusätzlich steht eine Hotline zur Verfügung, die zu rechtlichen, fachlichen und organisatorischen Fragen berät. Ein ehrenamtlicher Expertenpool ergänzt dieses Angebot.
Bildungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit und regionale Wirkung
Ergänzend zur Koordinationsstelle baute Fesa ein Bildungsnetzwerk auf. Dieses bietet einen Überblick über bestehende Fortbildungsangebote, etwa von Handwerkskammern oder Bildungswerken, und stimmt diese mit eigenen Kursen ab. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Klimaschutzarbeit, erneuerbare Energien sowie Organisation und Projektmanagement. Als drittes Standbein sorgt gezielte Öffentlichkeitsarbeit dafür, die Initiativen einem breiteren Publikum bekannt zu machen und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und ehrenamtlichen Akteuren zu stärken. Langfristig mobilisiert das Regionalnetzwerk so ein großes Potenzial für den Klimaschutz in der gesamten Region.
Downloads und weitere Infos
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