Energieatlas - Verbrauch und Potential der Region
Eine Studie analysiert den Energiebedarf der Region und macht Verbesserungsvorschläge.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Regionales Konzept zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien und zur Reduzierung der CO2-Emissionen |
| Projektnummer | 2005-10 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Regionalverband Südlicher Oberrhein, Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 72.000 € |
Energieverbrauch in der Region analysieren
Die Landkreise Ortenau, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Stadtkreis Freiburg hatten sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch in der Region zu senken. Seit 2008 arbeiteten sie dazu in der Partnerschaft „Klimaschutz am Oberrhein“ zusammen. Unterstützt von den Energieagenturen aus Freiburg und Offenburg erarbeitete der Regionalverband Südlicher Oberrhein ein regionales Entwicklungskonzept, das erstmals einen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien legte. Grundlage dafür bildete der Energieatlas Region Südlicher Oberrhein, der den aktuellen Energiebedarf der Region untersuchte.
Energieatlas zeigt Einsparpotenziale auf
Der Energieatlas stützte sich auf Daten von Verwaltungen und Energieversorgern und analysierte den Energieverbrauch in der Region. Die Untersuchung zeigte, dass Industrie und Privathaushalte den größten Teil der Energie verbrauchten. Besonders große Einsparpotenziale wurden im Gebäudebereich festgestellt: Gebäude, die vor der Wärmeschutzverordnung von 1984 errichtet wurden, verursachten über 80 Prozent des Energieverbrauchs. Durch bessere Dämmung und klimafreundlichere Heizsysteme ließe sich dieser Wert deutlich reduzieren.
Klimaschutzstrategie für die Region Südlicher Oberrhein
Der zweite Teil der Studie beschäftigte sich mit einer langfristigen Klimaschutzstrategie für die Region. Demnach könnte der Energieverbrauch unter anderem durch den verstärkten Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbaren Energiequellen wie Wasser und Biomasse deutlich gesenkt werden. Mit der Studie und den konkreten Plänen, Energie effizienter einzusetzen und mehr erneuerbare Energiequellen zu verwenden, war der Regionalverband Südlicher Oberrhein Vorbild für andere Regionen. Zudem verdeutlichte das Projekt das Marktpotenzial klimafreundlicher Technologien für das regionale Handwerk.
Downloads und weitere Infos
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