Gewässerschutz durch bessere Nitratkontrolle
Ein neues Mess- und Analysesystem erlaubt Prognosen für den Nitratgehalt von Boden und Grundwasser.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Kombinierter Ansatz zur Bestimmung der repräsentativen Nitratauswaschung unter landwirtschaftlich genutzten Böden |
| Projektnummer | 2008-03 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Badenova AG & Co. KG |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 250.000 € |
Nitratgehalt besser prognostizieren
Mit dem Projekt untersuchte die Badenova, wie sich der Nitratgehalt in Boden und Grundwasser genauer erfassen und abschätzen lässt. Herkömmliche Kontrollverfahren liefern oft nur punktuelle Ergebnisse und reagieren auf Veränderungen zeitlich verzögert. Ziel des Projekts war es daher, ein Mess- und Analysesystem zu erproben, das kontinuierliche Messungen und verlässlichere Prognosen ermöglicht
Präzise Nitratmessung für die Landwirtschaft
Im Wasserschutzgebiet des Wasserwerks Hausen an der Möhlin wurde ein System getestet, das den Nitratgehalt fortlaufend überwachen und abschätzen kann. Dadurch erhalten landwirtschaftliche Betriebe zeitnah Informationen über die Nährstoffsituation ihrer Böden. So lässt sich der Einsatz von Nitratdünger besser an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Dies kann dazu beitragen, Kosten zu senken und die Belastung von Boden und Grundwasser durch überschüssige Nährstoffe zu reduzieren.
Neues Konzept für den Grundwasserschutz
Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten entwickelten Wissenschaftler Modelle und ein Gesamtkonzept zur Bewertung der Nitratbelastung. Dabei wurden auch die Anforderungen wichtiger Feldfrüchte wie Kartoffeln und Mais einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Nitratauswaschung besser zu kontrollieren und künftig als Grundlage für ein verbessertes Nitratmonitoring in Wasserschutzgebieten dienen.
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