Heißdampf aus der Tiefe für Wärme und Strom
Die Machbarkeitsstudie untersucht, wie sich Geothermie zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzen lässt.
)
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Heiß-Dampf-Projekt Freiburg, Machbarkeitsstudie |
| Projektnummer | 2004-11 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Fritz Planung GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 60.000 € |
Geothermisches Potenzial der Region untersuchen
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie „Heiß-Dampf-Projekt Freiburg“ untersuchte die Firma Fritz, wie sich Geothermie zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzen lässt. Ziel des Projekts war es, das Erdwärmepotenzial der Region besser einzuschätzen und geeignete Standorte für geothermische Anlagen zu identifizieren. Hintergrund war, dass bislang nur wenige Versuchsanlagen existierten und die Eignung vieler Standorte für Bohrungen noch unklar war.
Sechs Standorte auf ihre Eignung prüfen
Für die Studie analysierten Fachleute sechs mögliche Standorte hinsichtlich ihrer geothermischen, geologischen und seismologischen Eigenschaften. Zudem untersuchten sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Betrieb einer Anlage. Betrachtet wurden sowohl hydrogeothermale Verfahren, bei denen heißes Wasser aus der Tiefe genutzt wird, als auch petrothermale Verfahren, die Wärme aus heißem Gestein gewinnen. An allen untersuchten Standorten fanden die Experten in rund 7.000 Metern Tiefe zwischen 200 und 300 Grad warmes Wasser.
Weitere Planungen für den Standort Breisach
Die Untersuchungen zeigten, dass sich das gefundene Heißwasser grundsätzlich für geothermische Vorhaben eignet. Nur am Standort Breisach bestand jedoch die Möglichkeit, auch Strom mit einem hydrogeothermalen Verfahren zu erzeugen. Deshalb wurden dort im Anschluss an die Machbarkeitsstudie weitere Planungen durchgeführt.
Downloads und weitere Infos
Einblicke in weitere Förderprojekte
)
2026-A-007 | Freiburg
Grundwasserkühlung fürs Theater
Geothermische Grundwasserkühlung zur energieeffizienten und klimafreundlichen Temperierung der Bühnen- und Publikumsbereiche und Nebenräume.
)
2025-B-002 | Offenburg
Biochar Action Hub
Digitale Plattform für Klimaschutz mit Pflanzenkohle – Vernetzung und Austausch in Baden-Württemberg und darüber hinaus
)
2026-A-002 | Freiburg
KLIMA² spielerische Klimatour für alle
Quiz, Experimente und Best Practices zeigen Freiburgs Lösungen für eine klimaresiliente Stadt und eigene Handlungsmöglichkeiten.