Wasserpark Europa-Park - Innovative, ressourcenschonende Wasseraufbereitung 

Die neue Wassererlebniswelt des Europa-Parks soll mit einer ressourcenschonenden Wasseraufbereitung ausgestattet werden.

Europapark-Maskottchen mit einer Taucherbrille
Projektdaten
ProjektnameWasserpark Europa-Park - Innovative, ressourcenschonende Wasseraufbereitung
Projektnummer2016-11
ProjektartBau & Anwendung
Umsetzung durchEuropa-Park GmbH & Co Mack KG
Laufzeit bis
Fördersumme0 €

Ressourcenschonende Wasseraufbereitung im Freizeitbereich

Das Projekt verfolgte das Ziel, die Wasseraufbereitung in Badebetrieben deutlich nachhaltiger zu gestalten. Im Fokus stand die Einführung einer innovativen Filtertechnologie, die den Wasser-, Energie- und Chemikalienverbrauch im Vergleich zur herkömmlichen Sandfiltration erheblich reduzieren sollte. Der Europapark plante, diese Technik in seinem neuen Wasserpark einzusetzen und damit einen Beitrag zur ökologischen Optimierung von Großanlagen im Freizeitbereich zu leisten.

Alternative Filtration mit Perliten und Schlammwasseraufbereitung

Statt der üblichen Sand- und Aktivkohlefilter sollte eine Filtration mit Druckanschwemmfiltern und Perliten zum Einsatz kommen. Dabei wurden feine Perlitkörnchen auf einen Filterträger aufgebracht und bildeten eine hochwirksame Filterschicht. Die Filter wurden einmal wöchentlich gespült und anschließend neu beschichtet. Das dabei anfallende Spülwasser wurde durch eine Schlammwasseraufbereitung gereinigt, sodass bis zu 80 Prozent des Wassers wiederverwendet werden konnten. Diese Methode war in Deutschland bislang nicht etabliert, wurde jedoch in den USA und anderen europäischen Ländern bereits erfolgreich eingesetzt.

Projektabbruch aufgrund technischer Unsicherheiten

Trotz der vielversprechenden Ansätze konnte das Projekt im Europapark nicht wie geplant umgesetzt werden. Die Technik war mit hohen betrieblichen und technischen Risiken verbunden, die eine zuverlässige Integration in den laufenden Betrieb erschwerten. Aus diesem Grund wurde das Vorhaben zurückgezogen und nicht weiterverfolgt. Die Erfahrungen aus der Planung lieferten dennoch wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Anwendungen ressourcenschonender Filtertechnologien in Freizeit- und Badeeinrichtungen.

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