Klimaanlage mit Niedertemperatur
Untersuchungsprogramm über die Möglichkeit Niedertemperaturwärme zur Klimatisierung nutzbar zu machen.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | LiquiSorp Pilotanlage zur sorptionsgestützten Klimatisierung mit flüssigen Sorbentien unter besonderer Berücksichtigung von Niedertemperaturwärme als Antriebsenergie |
| Projektnummer | 2005-09 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Fraunhofer ISE, Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 161.777 € |
Klimafreundliche Alternative zur herkömmlichen Klimatisierung
Immer mehr Menschen wünschen sich klimatisierte Räume, insbesondere in den Sommermonaten. Herkömmliche Klimaanlagen benötigen dafür jedoch viel Strom und belasten das Klima. Um eine energieeffizientere Alternative zu entwickeln, erprobten die Firma Menerga und das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in der Uniklinik Freiburg einen Prototypen zur Klimatisierung mit Niedertemperaturwärme.
Klimatisierung mit Wärme statt hohem Stromverbrauch
Die Anlage kühlte die Luft, indem sie ihr zunächst Feuchtigkeit entzog. Die dabei entstehende Kälte wurde über einen Wärmetauscher an die Frischluft übertragen. Für den Betrieb benötigte das System vergleichsweise wenig Energie. Das verwendete Trockenmittel wurde durch Erwärmung wieder aufbereitet und erneut eingesetzt. Als Energiequelle eigneten sich Wärmequellen mit niedrigen Temperaturen, beispielsweise aus Solaranlagen, Fernwärme oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Pilotanlage in der Uniklinik Freiburg
In der Uniklinik Freiburg erprobten die Projektpartner einen Prototypen der Anlage. Seit 2006 klimatisierte das System einen Warteraum und lieferte Daten für die weitere Entwicklung der Technologie. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten dazu beitragen, ein marktreifes Produkt zu entwickeln.
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