Pyrolyseheizung für nachhaltige Wärme und CO2 Speicherung
Innovative Pyrolyseheizung für nachhaltige Wärme aus Hackschnitzeln und CO2 Speicherung mit Pyrolysekohle in der Landwirtschaft
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Pyrolyseheizung Prototyp für Hackschnitzel & Pflanzenkohle Nutzung in regenerativer Landwirtschaft |
| Projektnummer | 2025-B-001 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Hofgut Leo Cooperative eG |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Nicht abgeschlossen |
| Fördersumme | 111.550 € |
Nachhaltige Energie und CO2 Speicherung
Das Hofgut LEO in Gresgen bei Schopfheim setzt mit einer neuen Pyrolyseheizungsanlage auf zukunftsweisende Energiegewinnung. Die Anlage nutzt regionale Holzhackschnitzel, um Wärme für das Seminarhaus zu erzeugen – und produziert dabei Pflanzenkohle, die CO₂ langfristig im Boden bindet.
Innovative Heizungsanlage und Schulungsobjekt
Das Projekt will technische Innovation mit Bildung und Öffentlichkeitsarbeit verbinden. Die Pyrolyse-Heizungsanlage erhitzt Hackschnitzel unter Sauerstoffausschluss. Durch die thermische Zersetzung entsteht Wärme und Pflanzenkohle als Nebenprodukt. Diese bindet dauerhaft Kohlenstoff und trägt zur langfristigen CO2 Speicherung und zur Verbesserung der Bodenstruktur bei, wenn sie in die Böden eingebracht wird.
Zudem dient die Heizanlage zugleich als Demonstrations- und Schulungsobjekt. Gäste, Landwirte und Fachleute können die Technologie über Führungen und Workshops hautnah erleben. Eine Schaueinheit macht den Prozess der Pflanzenkohleproduktion sichtbar.
Regionale Übertragbarkeit und Wirkung
Die Pyrolyseanlage soll auch für regionale Akteure, insbesondere landwirtschaftliche Betriebe übertragbar sein – etwa zur Emissionsminderung im Stallmanagement oder der Nutzung von Pflanzenkohle zur Gülleaufbereitung. Das Projekt soll jährlich 20–25 Tonnen CO₂ einsparen, Besucher:innen sensibilisieren und zeigen, wie energieautarke und klimapositive Wärmeversorgung im ländlichen Raum funktioniert.
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