Vom Klärschlamm zum Pflanzendünger - Phosphorrecycling aus Klärschlammasche
Klärschlamm wird zum Dünger: so kommt Phosphor zurück in den Kreislauf – nachhaltig, gesetzeskonform und ressourcenschonend
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Vom Klärschlamm zum Pflanzendünger - Phosphorrecycling aus Klärschlammasche |
| Projektnummer | 2025-B-005 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 127.198 € |
Fossile Phosphatquellen durch Recycling ersetzen
Phosphor ist lebensnotwendig für Pflanzen, doch die globalen Vorräte schwinden. Das Projekt untersucht, wie Phosphor aus Klärschlammasche zu pflanzenverfügbarem Dünger aufbereitet werden kann. So soll eine nachhaltige Alternative zu fossilen Rohphosphaten in der Landwirtschaft etabliert werden.
Von der Kläranlage zum Dünger
Klärschlamm enthält wertvollen Phosphor, der bislang verloren geht. Neue gesetzliche Vorgaben verlangen die Rückgewinnung – eine Chance für nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen des Projekts wird die sogenannte P-XTRACT-Technologie eingesetzt, die Klärschlamm verbrennt und durch gezielte Zugabe von Natrium- oder Kaliumsalzen die Pflanzenverfügbarkeit des enthaltenen Phosphats erhöht. Die dabei entstehende Asche enthält deutlich weniger Schwermetalle und kann potenziell als Dünger genutzt werden.
Vom Labor aufs Feld
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg begleitet das Projekt wissenschaftlich und vergleicht die P-XTRACT-Aschen mit herkömmlichen Monoverbrennungsaschen. Erste Gewächshausversuche zeigen eine vergleichbare Wirkung zu herkömmlichen Mineraldüngern, doch für eine breite Anwendung sind weitere Freilandtests notwendig. In Feldversuchen soll getestet werden, wie gut sich die Aschen als Dünger eignen. Ziel ist es, eine anerkannte, marktfähige Alternative zu fossilen Phosphaten zu etablieren – für Ernährungssicherheit und Ressourcenschutz.
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