Konzentrierende Solarstromsysteme für sonnenreiche Standorte
5 kW-Demonstrationsanlage für neuartige Konzentrator-Photovoltaik-Module
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | FLACTON Konzentrator- PV Demonstratorsystem |
| Projektnummer | 2006-04 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Concentrix Solar GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 160.400 € |
Materialkosten bei Photovoltaik senken
Hohe Materialkosten sind eine Herausforderung für die wirtschaftliche Herstellung von Photovoltaikanlagen. Die Freiburger Concentrix Solar GmbH, die 2005 von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) gegründet wurde, verfolgte deshalb einen anderen Ansatz. Mithilfe einer speziellen Linsentechnologie sollten weniger, dafür besonders leistungsfähige Solarzellen eingesetzt werden.
Demonstrationsanlage für eine neue Solartechnologie
In einem zweijährigen Projekt testete Concentrix die Technologie erstmals in Deutschland, um sie zur Serienreife zu bringen. Dabei bündeln sogenannte Fresnellinsen das Sonnenlicht und lenken es auf sehr kleine Solarzellen. Durch ihre geringe Größe können hochwertige Materialien eingesetzt werden, die zuvor vor allem in der Raumfahrt verwendet wurden. Dadurch wird insgesamt weniger Halbleitermaterial benötigt als bei herkömmlichen Solarmodulen.
Erfolgreicher Praxistest
Der Praxistest verlief erfolgreich. Im Jahr 2007 konnte Concentrix 330 Module durch halb so viele Module ersetzen, die mehr als doppelt so viele Zellen besitzen. Bei einem Wirkungsgrad von knapp einem Drittel erreichte die Demonstrationsanlage einen Stromertrag von bis zu 6.400 kWh pro Jahr. In Regionen mit hoher Direkteinstrahlung, beispielsweise im Mittelmeerraum, kann die Technologie sogar die doppelte Strommenge erzeugen. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Demonstrationssystem errichtete Concentrix anschließend eine 100-kW-Anlage in Spanien. Zudem nahm das Unternehmen im Freiburger Gewerbegebiet Haid eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von 25 MW in Betrieb und erhielt 2008 den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft.
Downloads und weitere Infos
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