Mobilitätsnetzwerk Ortenau AöR - Gemeinsam an der Mobilität der Zukunft arbeiten 

Ineinandergreifende Sharing-Systeme und ÖPNV als attraktive Alternativen zum eigenen PKW – auch und gerade für den ländlichen Raum

Sharing-Systeme und ÖPNV als attraktive Auto-Alternative im ländlichen Raum – dargestellt durch Fahrradverleih und Bus.
Projektdaten
ProjektnameMobilitätsnetzwerk Ortenau AöR - Gemeinsam an der Mobilität der Zukunft arbeiten
Projektnummer2024-A-002
ProjektartBau & Anwendung
Umsetzung durchMobilitätsnetzwerk Ortenau AöR
Laufzeit bis
ProjektstatusNicht abgeschlossen
Fördersumme250.000 €

Stärkung nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum

Das Hauptziel des Projekts ist die Förderung und Verstetigung der interkommunalen Zusammenarbeit im Mobilitätsbereich innerhalb der Mobilitätsnetzwerk Ortenau AöR. Durch den Aufbau eines flächendeckenden, benutzerfreundlichen Sharing- und Nahverkehrsangebots sollen Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen attraktive Alternativen zum eigenen PKW erhalten. Die Mobilitätsangebote sollen insbesondere die erste und letzte Meile überbrücken, den ÖPNV in Schwachlastzeiten ergänzen und langfristig zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beitragen.

Struktur und Organisation

Vierzehn Kommunen der Ortenau haben sich zur Mobilitätsnetzwerk Ortenau AöR zusammengeschlossen, um gemeinsam Mobilitätslösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die AöR ermöglicht es den Kommunen, Fördermittel zu beantragen, Ausschreibungen durchzuführen und Verträge mit Mobilitätsdienstleistern zu schließen. Ziel ist es, durch gebündelte Kräfte und abgestimmte Planung den Aufwand für einzelne Kommunen zu minimieren und gleichzeitig ein flächendeckendes, klimafreundliches Mobilitätsangebot zu schaffen. Die landkreisweite App „Ortenau Mobil“ ermöglicht eine einfache Buchung aller Angebote und stärkt die Nutzerfreundlichkeit.

Infrastruktur und Synergien

Bis 2030 soll ein überregionales Netz von rund 150 Mobilitätsstationen entstehen, an denen der Umstieg zwischen E-Carsharing, Mieträdern, Bus und Bahn möglich ist. Die Angebote sind kommunal abgestimmt und einheitlich gestaltet – mit identischem Design, Buchungssystem und Ausleihbedingungen. Anbieter wie „naturenergie sharing“ und „nextbike“ sorgen für ein konsistentes Nutzererlebnis. Die Mobilitätsstationen sollen nicht nur die Nahmobilität verbessern, sondern auch eine Signalwirkung entfalten: Das Projekt will Wissen und Erfahrungen an andere Kommunen weitergeben und die Bevölkerung aktiv zur Nutzung nachhaltiger Mobilitätsformen motivieren.

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