Prima Klima in Kirchen
Aktionsprogramm für optimale Wärme-Kälte-Feuchte-Zustände in Kirchen
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Prima Klima in Kirchen |
| Projektnummer | 2008-10 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Erzbischöfliches Ordinariat |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 248.408 € |
Energie sparen und historische Kirchen schützen
Mit dem Projekt „Prima Klima“ verfolgt die Erzdiözese Freiburg das Ziel, den Energieverbrauch in ihren Kirchen zu senken und gleichzeitig das wertvolle kulturhistorische Erbe zu bewahren. Da Kirchen als historische Gebäude oft schwer zu beheizen sind und Maßnahmen zur Wärmedämmung aus Gründen des Denkmalschutzes häufig nicht möglich sind, werden andere Lösungen benötigt. Gleichzeitig müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit so geregelt werden, dass sich Kirchenbesucher wohlfühlen und empfindliche Ausstattungsstücke wie Orgeln, Gemälde oder historische Altäre geschützt bleiben.
Messungen decken Risiken für Kirchen und Inventar auf
Im Rahmen eines weiterführenden Projekts untersuchte die Erzdiözese 25 sogenannte "Problemkirchen", in denen zu trockene oder zu feuchte Luft das wertvolle Inventar gefährden kann. Dort erfassten Messgeräte über einen längeren Zeitraum Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die gewonnenen Erkenntnisse halfen dabei, die klimatischen Bedingungen in den Kirchen besser zu verstehen und die Ursachen möglicher Schäden zu identifizieren. Damit wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die historischen Ausstattungsstücke zu schützen.
Handlungsempfehlungen für energieeffiziente Kirchen
Auf Grundlage der Messdaten entwickelten Experten der Freiburger Energieberatungsfirma econzept einen Maßnahmenkatalog mit konkreten Empfehlungen zum Heizen und Lüften der Kirchen. Die daraus entstandenen Broschüren wurden veröffentlicht und den Kirchengemeinden als praktische Orientierungshilfe zur Verfügung gestellt. Das Projekt zeigt, wie historische Gebäude energieeffizient betrieben werden können, ohne deren besondere Anforderungen aus den Augen zu verlieren. Die erarbeiteten Empfehlungen sind ein Vorbild dafür, wie sich auch in denkmalgeschützten Gebäuden Energie einsparen und zugleich wertvolle Kulturgüter langfristig erhalten lassen.
Einblicke in weitere Förderprojekte
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