Sanierung des Kulturdenkmals Linachtalsperre
Die Stadt Vöhrenbach sanierte die Linachtalsperre als Kulturdenkmal und nahm sie wieder für die Stromproduktion in Betrieb.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Sanierung der Linachtalsperre |
| Projektnummer | 2003-07 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Stadt Vöhrenbach |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 250.000 € |
Linachtalsperre als Kulturdenkmal und Wasserkraftanlage erhalten
Mit dem Projekt zur Sanierung der Linachtalsperre setzte sich die Stadt Vöhrenbach gemeinsam mit dem Förderverein „Rettet die Linachtalsperre“ für den Erhalt des historischen Bauwerks ein. Die 1925 fertiggestellte Talsperre gilt als eines der ersten Bauwerke im Vielfachbogenbau und steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Ziel des Projekts war es, die Anlage zu sanieren und ihre Funktionen für Stromerzeugung, Naturschutz und Tourismus zu sichern.
Umfangreiche Sanierung von Talsperre und Kraftwerksanlage
Im Rahmen des Vorhabens wurden die Staumauer und ihre Bauwerke denkmalgerecht instand gesetzt. Die mit einer Geomembran abgedichtete Staumauer erhielt einen erneuerten Fußgängersteg, zudem wurden Betonschäden beseitigt. Darüber hinaus sanierte das Projekt die 1,5 Kilometer lange Druckleitung zum im Jugendstil errichteten Maschinenhaus. Das bereits seit 1996 wieder in Betrieb befindliche Wasserkraftwerk profitierte anschließend von der größeren verfügbaren Wassermenge.
Mehr Stromproduktion, Naturschutz und Tourismus
Nach der Sanierung erzeugte das Wasserkraftwerk rund 30 Prozent mehr Strom als zuvor. Gleichzeitig trugen Maßnahmen wie ein verflachtes Ufer dazu bei, die Artenvielfalt im Stausee zu erhöhen. Die Linachtalsperre entwickelte sich zudem zu einem beliebten Ausflugsziel. Ein Kraftwerksmuseum sowie ein Wasserkraftlehrpfad durch das Linachtal ergänzten das Angebot. Heute vereint die sanierte Talsperre Denkmalschutz, Stromproduktion, Naturschutz und sanften Tourismus.
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