200 Freiburger Familien aktiv fürs Klima
Klimafreundlicher Lebensstil ohne Verzicht. Motivation und Unterstützung von Familien bei der Vereinbarkeit von Umweltschutz und besserer Lebensqualität.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | 200 Familien aktiv fürs Klima |
| Projektnummer | 2011-13 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Stadt Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 55.000 € |
Klimafreundliches Verhalten im Alltag fördern
In Deutschland scheitert ein klimafreundlicher Lebensstil heute nur selten an politischen Rahmenbedingungen oder technischen Möglichkeiten. Häufig fehlt es vielmehr am Wissen darüber, wie sich das eigene Verhalten auf Umwelt und Klima auswirkt und welche Routinen oder Produkte problemlos durch umweltverträglichere Alternativen ersetzt werden können. Zudem wird Umweltschutz noch oft mit Einschränkungen bei Konsum und Mobilität verbunden, was viele Menschen abschreckt.
Familienprojekt für mehr Umweltbewusstsein in Freiburg
Um diesem Image entgegenzuwirken, motivierte die Stadt Freiburg 200 Familien zu einem umweltfreundlicheren Lebensstil und knüpfte dabei an das Projekt „Familles actives pour le climat“ der Partnerstadt Besançon an. Statt Verzicht in den Mittelpunkt zu stellen, zielte das Projekt darauf ab zu zeigen, dass Umweltschutz und eine höhere Lebensqualität miteinander vereinbar sind. Die teilnehmenden Familien setzten sich ihre Ziele selbst und unterstützten sich gegenseitig dabei, ihre individuellen Handlungsmöglichkeiten auszuloten. Das Umweltschutzamt warb die Haushalte an und begrüßte sie auf einer Auftaktveranstaltung im Mai 2011, an der auch Vertreterinnen und Vertreter aus Besançon teilnahmen. Dort erhielten die Familien ein Projekttagebuch mit Energiespartipps, in dem sie ihre Erfahrungen dokumentieren konnten.
Begleitende Maßnahmen und Vorbildfunktion der Haushalte
Eine individuelle Energieberatung in den Haushalten half den Familien, ihr persönliches Klimaschutzpotenzial einzuschätzen. Über das Jahr hinweg begleiteten weitere Veranstaltungen die Teilnehmenden und zeigten konkrete Beispiele für einen umweltfreundlichen Alltag. Thematisiert wurden unter anderem saisonaler und regionaler Konsum, der Kauf von Gebrauchsgegenständen, alltägliche Mobilität sowie Reisen. Bei verschiedenen Aktionen konnten sich die Familien austauschen, wobei auch der Dialog mit den französischen Familien vorgesehen war. Das Projekt war zudem in weitere Freiburger Umweltschutzinitiativen wie die Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“ und die „Freiburger CO₂‑Diät“ eingebunden. Die beteiligten Familien fungierten als Pilothaushalte und sollten andere dazu anregen, das eigene Verhalten zu hinterfragen und nachhaltigere Alternativen in Betracht zu ziehen.
Downloads und weitere Infos
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